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 Betreff des Beitrags: Stuttgart 21
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Oktober 2010 19:57 
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Ich will gleich zu Beginn sagen, dass ich mich hierbei nicht so richtig auskenne und deswegen keinen wirklich berechtigten Senf abgeben kann, aber trotzdem will ich das Topic mal eröffnen.

Wissen tu ichs nicht, wie schlimm das ganze für die Leute dort ist, aber meiner Meinung nach drehen sie etwas zu sehr ab. Das Ding wurde ewig lang diskutiert und ist jetzt halt genehmigt worden. Ich bin mir sicher, dass die Polizei dann nicht ohne Grund auf eine Weise handelte, die nun vielen Grund gibt sich ewig zu beschweren. Auch sei die Regierung schuld. Dazu: 1. Ich trau mich wetten, dass da viele von denen nicht mal wählen waren, die können dann ja schon mal heimgehen, denn wer nicht wählt, der braucht sich dann auch nicht drüber zu beschweren, was geschieht. 2. Meiner Meinung nach sehen die Leute das ein wenig zu kurzsichtig. Eine Menschenmasse ist meistens nicht sehr schlau und benimmt sich oft wie ein großes Kind. Es quängelt momentan, weil es irgendwas nicht will. Dummerweise stehen bald die Landtagswahlen an, dann werden wohl viele Protestwähler irgendwas radikales wählen und wenn dann die Macht an die Falschen gerät wegen solchen Sachen und dann alles zu spät ist, dann würd ich gern sagen: "Ich habs euch ja gesagt."

Sou... Is jetz fraglich, wie sehr ich auseinandergenommen werde, weil ich ganz ehrlich tatsächlich nicht viel Ahnung von solchen Sachen hab. :P Mal gucken, wieviel mehr ich mich dann noch sagen trau. Was denkt ihr?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Oktober 2010 11:23 
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Ich kenn mich auch zu wenig aus um mir wirklich ein Urteil bilden zu können. Aber wie bei jeder politischen Entscheidung bei der es Demonstrationen und dergleichen gibt, fällt mir nur jedes mal wieder ein:

Die Grünen gehen mir auf den Sack. Hängt sie, solange es noch Bäume gibt.

Wobei ich schon mal sagen muss, Jugendliche mit Wasserkanonen aus den Bäumen zu schießen ist schon sehr hart von der Polizei.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Oktober 2010 11:46 
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Auch ich kenne mich zu wenig aus, habe aber gerade im Radio gehört, daß die Demonstranten wohl zuerst Pfefferspray eingesetzt haben. Außerdem sollen sie Flaschen und Feuerwerkskörper geworfen haben und auf Polizeieinsatzfahrzeuge geklettert sein.

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In brightest day... in blackest night, no evil shall escape my sight! Let those who worship evil's might beware my power -- Green Lantern's light!

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Die Faschisten der Zukunft werden sich Antifaschisten nennen. (Winston Churchill)

Wir haben in der Vergangenheit nicht deutlich gemacht, daß Nationalsozialisten in erster Linie Sozialisten waren, und daß Nationalsozialisten Leute waren, die im Großen und Ganzen kollektivistische Lösungen angestrebt und durchgeführt hatten. (Edmund Stoiber)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Oktober 2010 12:35 
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Wer da wohl angefangen hat... Im Prinzip auch schon egal. Aber ich denke viele der Jugendlichen sind da halt dabei, damit se von der Schule freibekommen (das war ein Donnerstag um 10 Uhr... Klar gehen da die Schüler hin...), damit se bei ner Massenveranstaltung mitschreien können, damit se im Fernsehen kommen. Irgendwie witzig auch, wie alle gegen die Konservativen wettern, aber da eigentlich unbedingt Stagnation fordern.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Oktober 2010 09:19 
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Nachdem ich jetzt besser informiert bin, kann ich mich mal wieder nur aufregen über die Gegner des Projektes Stuttgart 21. Der Ausbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs ist ökonomisch und ökologisch alternativlos. Einen Kopfbahnhof kann sich eine Großstadt wie Stuttgart heutzutage einfach nicht mehr leisten. Der alte Kopfbahnhof ist ein Nadelöhr, das Wirtschaft und Umwelt teuer zu stehen kommt, und der Umbau lange überfällig.

Der Widerstand ist organisiert von den Grünen, einer "fortschrittsfeindlichen Klientelpartei", wie es der Vorsitzende der Jungen Union so zutreffend ausgedrückt hat, und diese schrecken dabei auch nicht davor zurück, für ihre Machtspielchen Kinder als Schutzschilde bei Demos zu mißbrauchen. Auch wenn sie Grünen das nicht wahrhaben wollen: Schüler nehmen an dieser Demo aus dem einzigen Grund teil, weil sie ihnen Unterricht erspart. Jeder, der sich ernsthaft mit der Thematik beschäftigt, entlarvt die leicht durchschaubaren Lügen, die die Demostranten als Begründung ihres Widerstandes angeben.

Vorbildlicher als wir halten es da wieder einmal die Schweizer. Ihr Megaprojekt "Gotthard-Tunnel" wäre bei uns wohl auch am Widerstand der Grünen gescheitert, ist im Vergleich dazu doch Stuttgart 21 eine Lappalie. Wir sollten uns die Schweiz in mancherlei Hinsicht als Vorbild nehmen, denn beim Minarettverbot sind sie auch mit mutigem, demokratischem Beispiel vorangegangen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2010 21:28 
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ich bin ehrlich...es interessiert mich nicht die bohne was da in stuttgart passiert. ich weiß nur, das man es echt nicht mehr hören kann.
hab jeden tag, ganz viel radio an und wenn dann zu jeder nachrichten zeit, also mindestens zu jeder vollen stunde, "stuttgart 21" zu hören ist, nervt es einfach nur noch ab -.-


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Oktober 2010 13:45 
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Darthagnan hat geschrieben:
Vorbildlicher als wir halten es da wieder einmal die Schweizer. Ihr Megaprojekt "Gotthard-Tunnel" wäre bei uns wohl auch am Widerstand der Grünen gescheitert, ist im Vergleich dazu doch Stuttgart 21 eine Lappalie. Wir sollten uns die Schweiz in mancherlei Hinsicht als Vorbild nehmen, denn beim Minarettverbot sind sie auch mit mutigem, demokratischem Beispiel vorangegangen.


Ich denke nicht, dass das an den "bösen" Grünen liegt. Die gibt es auch in der Schweiz. Da hier aber über Verfassungsänderungen zwingend und über Gesetzesvorlagen und Bürgerinitiativen auf Antrag (wenn die nötigen Unterschriften innert der vorgegebenen Zeit gesammelt wurden...) abgestimmt werden muss, gehen die Parteien, wie auch Verbände etc. ein wenig anders vor. Zuerst werden Verbände, Betroffene und Parteien in der Vernehmlassung eingeladen, ihre Meinung kund zu tun. Meist wird schon im Voraus geachtet, dass möglichst viele Gruppierungen dahinterstehen können. Dies bedeutet natürlich auch, dass jeder Kompromisse eingehen muss. (So wurden die beiden Basistunnelprojekte Lötschberg und Gotthard angepasst und optimiert.)
Für die Abstimmung muss die Parlamentsmehrheit (respektive die Parteien) der Bevölkerung erklären können, weshalb sie der Vorlage zustimmen sollte. (Schliesslich ist es ja die Bevölkerung, die via ihre Steuern oder andere Abgaben das ganze bezahlt.)
Ist ein Entscheid getroffen, wird vielleicht ein wenig gemurrt, aber gewöhnlich wird er von allen auch akzeptiert und "das beste daraus gemacht".

Als überzeugter Befürworter dieser Halbdirekten Demokratieform glaube ich, dass unser Initiativen- (Gaspedal der Bevölkerung) und Referendums- (Bremspedal der Bevölkerung) -modell sicher nicht das schlechteste ist. Auch wenn es manchmal ein bisschen länger dauert... Aber im Gegensatz zum Brennerbasistunnel oder zum Basistunnel zwischen Turin und Lyon, wird bei unseren Tunnel gebaut (oder sie sind bereits in Betrieb).

Ob Stuttgart 21 in der Schweiz in dieser Form geplant worden wäre oder sogar eine Abstimmung überstanden hätte, wage ich allerdings zu bezweifeln (und das, obwohl Zürich zurzeit seinen zweiten (!) Durchgangstiefbahnhof unter dem alten Kopfbahnhof baut --> so haben wir schlussendlich 16 Kopfbahnhofgeleise, 2 Kopftiefbahnhofgeleise :) und zwei mal vier Durchgangstiefbahnhofgeleise...)



PS: Auch gegen den Gotthardtunnel wurde damals das Referendum ergriffen (1992 von der grünen Partei und betroffenen Anwohnern, jawohl... [Heute würde es allerdings wahrscheinlich von der neoliberalen, konservativen Volkspartei ergriffen werden, wenn sie noch könnten] Man nahm auch nach der Abstimmung die Ängste dieser Bürger ernst und optimierte das Projekt auf ihre Anliegen hin...).


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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010 18:21 
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Eine Volksabstimmung über Stuttgart 21 wäre sicher die beste Lösung, wird aber von den Grünen nur deshalb gefordert, weil sie genau wissen, daß es keine geben wird. Das Ergebnis ist nämlich recht vorhersehbar. Die Menschen, die für dieses wichtige Projekt sind, gehören normalerweise nicht zur Demo-Klientel. Wenn nun aber zu den Gegendemonstrationen, die S21 unterstützen, mehr als ein Drittel so viele Menschen erscheinen wie bei den Demos gegen S21, dann kann man leicht erahnen, daß tatsächlich eine klare Mehrheit der Bevölkerung für das Projekt ist. Oder hat schonmal irgendjemand gehört, daß eine Gegendemo - wenn sie nicht gegen Neonaziaufmärsche war - so viel Unterstützung gefunden hat?

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 Betreff des Beitrags: Re: Stuttgart 21
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. November 2011 21:42 
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Na ja, ich sags nicht gern, aber ich habs euch ja gesagt. ;)

Das Volk hat sich erwartungsgemäß mit deutlicher Mehrheit FÜR Stuttgart 21 ausgesprochen, und jeder Gegner, der nicht noch heute seinen Widerstand aufgibt, beweist, daß er kein Demokrat ist. Und damit ist alles gesagt, was ich zu diesem Thema noch zu sagen hatte.

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