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 Betreff des Beitrags: Earthhour 2009
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es geht darum, dass alle am samstag, den 28.3.09 gemeinsam das Licht fuer eine Stunde ausschalten... um Stellung gegen Global Warming abzugeben!

Es ist von WWF aus und die wollen das Ergebnis dann bei der Global Climate Change Conference in Kopenhagen vorbringen! Also je mehr mitmachen, desto besser!!! =)

Schaut euch das Video an!!!!
Und macht mit!!!! :mrgreen:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Januar 1970 01:00 
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Wie schon bei der letzten Aktion dieser Art werde ich ganz sicher nicht mitmachen. Wenn mit einem Schlag plötzlich viel weniger Strom verbraucht wird, kann dies zu einem Kollaps der Energieversorgung führen. Besonders in Gegenden, in denen es ohnehin öfter mal Stromausfälle gibt, ist diese Gefahr sehr groß.

Im übrigen halte ich sowieso nichts von der Panikmache um den Klimawandel. Das Klima der Erde war schon immer einem ständigen Wandel unterworfen. Warum sollte das jetzt anders sein? In den 70ern hat man noch gesagt, daß eine neue Eiszeit bevorstünde, jetzt erzählt man uns das Gegenteil. Ja, es gibt Klimaveränderungen, diese sind aber natürlich und nicht durch das Einwirken des Menschen begründet. Studien, die belegen, daß etwa ein Anstieg des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre FOLGE des Klimawandels ist und nicht dessen URSACHE, werden aus ideologischen Gründen ignoriert. Ebenso werden Studien ignoriert, die belegen, daß Klimaschwankungen in direktem Zusammenhang mit der Sonnenaktivität stehen. Der Einfluß des Menschen auf das globale Klima ist vernachlässigbar gering. Der menschliche Einfluß auf die CO2-Konzentration etwa liegt unter einem Prozent.

Aber solange man mit Klimapanikmache Geld und Prestige gewinnen kann, und solange die Menschen gerne anderen sagen, was sie tun und lassen sollen, werden wir mit solchen sensationslüsternen Ökoterroristen leben müssen. Meine Meinung.

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Wir haben in der Vergangenheit nicht deutlich gemacht, daß Nationalsozialisten in erster Linie Sozialisten waren, und daß Nationalsozialisten Leute waren, die im Großen und Ganzen kollektivistische Lösungen angestrebt und durchgeführt hatten. (Edmund Stoiber)


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1) Es verlangt ja keiner, dass wir auch den Kühl- und Tiefkühlschrank abdrehen, TV-Gerät, Radio, etc. Somit sinkt der Stromverbrauch sowieso nicht gegen null!

2) Ja das Klima der Erde hat sich immer wieder verändert. Aber wieso bist du dir so sicher Darth, dass der Mensch so gar keinen Einfluss darauf hätte? Sollen wir mit dieser Erde so umgehen, als hätten wir noch ein paar Reserveplaneten auf Lager?

ergo: eine Stunde ohne elektrisches Licht ist doch nur wenig Aufwand für den einzelnen. Ich mach jedenfalls mit!


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Wo hat Darth geschrieben, daß der Stromverbrauch gegen Null sinken würde? [img]images/smiles/icon_eyes.gif[/img]

Naja, was das Thema "Klimawandel" generell angeht, mag jeder seine eigene Meinung haben, aber generell finde ich die Aktion auch leicht bescheuert.

Nehmen wir mal an, die gesamte Menschheit macht tatsächlich für diese eine Stunde das Licht aus, was nützt das bitte? [img]images/smiles/108.gif[/img]
Wenn diese Stunde dann rum ist, werden 99% dieser Leute doch wieder genauso mit ihrem Strom umgehen wie vorher, was bringt es also in Sachen Klimawandel, wenn ich eine Stunde im Jahr das Licht ausmache?
Gemessen an dem Stromverbrauch, den ich die restlichen 364 Tage im Jahr habe, macht diese eine Stunde einen verschwindend geringen Anteil aus, das nützt rein gar nichts.

Niemand hat hier behauptet, daß wir mit der Erde umgehen sollen, als könnten wir uns irgendwo noch eine herzaubern, aber ich finde bei dem Thema stimmt auch die Gewichtung nicht. Wir tun unserem Planeten weit Schlimmeres an als Strom verbrauchen.

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Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe - aber nicht dafür, was du verstehst.

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Spare Dir die Zeit, profilneurotischen Gerüchteverbreitern erklären zu wollen, daß ihr Handeln gemein und ethisch unrecht ist, denn emotional und sozial dumme Menschen werden ihr Ego immer über Ethik und Moral stellen und selbst wenn Du heute, als Nachweis ihres Unrechtes, direkt vor ihren Augen übers Wasser läufst, wird morgen mindestens einer von ihnen behaupten, Du könntest nur nicht schwimmen!

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Es gibt Umweltschutzmaßnahmen, die ich sinnvoll finde und solche, die ich nicht sinnvoll finde.

Sinnvoll finde ich es, etwas gegen das Abholzen der Regenwälder zu unternehmen, sowie gegen Wilderer bedrohter Tierarten vorzugehen. Auch der Walfang gehört endlich weltweit geächtet. Ich bin nämlich der Meinung, daß wir es unseren Nachkommen schuldig sind, daß auch sie noch all die vielen Lebewesen bewundern können, die unsere Welt bevölkern. Deshalb bin ich ein großer Fan von Zoos und ihren Arterhaltungsprogrammen.

Nicht sinnvoll finde ich es, die einzige nahezu unerschöpfliche und abgasfreie Energiequelle, nämlich die Atomenergie, abschaffen zu wollen oder Regenwälder zu roden, um auf der entstandenen Fläche Biodiesel anzubauen. Auch Windparks, die die Landschaft verschandeln und katastrophale Folgen für Zugvögel haben, finde ich nicht sinnvoll. Ebenso finde ich es grundfalsch, Gentechnik zu verteufeln, obwohl man damit Pflanzen züchten könnte, deren Effizienz die der "normalen" um ein Vielfaches übersteigt.

Und last but not least bin ich ein erklärter Gegner aller "Gängelungs-Aktionen", die letzten Endes den einzigen Zweck erfüllen, die Menschen zu belästigen und/oder ihnen Geld aus der Tasche zu ziehen.

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Wie auch June schon richtig festgestellt hat, wird das Licht ausschalten wohl kaum zu einem Problem werden... Sonst wuerde es jede nacht zu einem Kollaps irgendwelcher kraftwerke kommen... Diese Behauptung ist einfach nur lachhaft!

und @Ginevra Malfoy:
Ich weiss selbst, dass diese Aktion nicht zur Verringerung der Abgase hilft, aber sie wollen damit ein Zeichen setzten, dass sie gegen den Klimawandel sind und der Meinung, dass man etwas dagegen machen muss!
Und das Ergebnis wird der Klimakonferenz in Kopenhagen vorgelegt... Also ist der Effekt davon umso besser, je mehr Menschen mitmachen!!! Und statt einfach nur Unterschriften zu sammel, gibt es diese Aktion dazu! das spricht viel mehr Menschen an!

Und das kostet ueberhaupt nichts, verplichtet dich zu nichts... und macht auch nicht wirklich aufwand! Man muss ja nicht mal den Computer oder Fernseher ausschalten... es geht ja um das Hauptlicht allgemein... um ein Zeichen zu setzten!!!

Und den Klimawandel verleugenen ist einfach! Das ist klar... einfacher als etwas dagegen zu machen..
Es stimmt schon, dass es andere schlimme Sachen auf der Welt gibt, aber das heisst nicht, dass man sich nicht um "kleinere" Sachen kuemmern muss! Und wenn es so etwas ist wie eine Stunde das Licht auszuschalten und sich kurz irgendwo anzumelden, ist es ja kein grosser Aufwand!!!


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Lachhaft ist diese Aktion!

Und wer hat hier den Klimawandel geleugnet? Es ist nur eine Tatsache, daß der Klimawandel NICHT menschengemacht, sondern eine ganz normale Naturerscheinung ist, und daher weder bekämpft werden KANN noch MUSS.

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Darth Severus hat geschrieben:
Lachhaft ist diese Aktion!

Und wer hat hier den Klimawandel geleugnet? Es ist nur eine Tatsache, daß der Klimawandel NICHT menschengemacht, sondern eine ganz normale Naturerscheinung ist, und daher weder bekämpft werden KANN noch MUSS.


Weißt du das? Warum glaubst du solche Studien mehr, als eben jenen die Al Gore und diverse andere Klimaforscher vorlegen?

Ich persönlich weiß es nicht, und ich muss sagen es ist mir einfach nur scheissegal was mit unserem Klima ist, ich will Palmen in Deutschland und mehr Sommer. ^^


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Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Januar 1970 01:00 
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Darth, wieviele links zu Studien, die belegen, dass der Mensch sehr wohl Mitschuld trägt soll ich posten?

Bei dieser Aktion geht es darum ein Zeichen zu setzen - einmal nachzudenken wo jeder einzelne selbst dazu beitragen kann Energie zu sparen - und das kostet dich nichts sondern erspart dir im Endeffekt etwas!

Hast du dir die FAQs durchgelesen: http://www.earthhour.org/mediacentre/at:de/article?id=eh1503222967117284609 ?

Zitat:
sensationslüsternen Ökoterroristen

kannst du mir erklären was das ist?
Ich seh hier weit und breit keine Terroristen!


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Ich kann nur dabei bleiben: Zu versuchen, Klimaveränderungen zu stoppen ist genauso sinnlos wie es der Versuch wäre, die Kontinentaldrift aufzuhalten.

Was sagst du dazu, daß es im 16. Jahrhundert eine Erwärmung gab, die noch viel stärker war als jetzt? Gabs da auch nen "Treibhauseffekt"?

Zuletzt bearbeitet von Darthagnan am 26 März 2009 20:43, insgesamt einmal bearbeitet

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Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Januar 1970 01:00 
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Ja, und manche dieser Seiten, die du posten könntest, Jim, sind sicher seriöser als die von Darth verlinkte, auf der pauschal Propaganda gegen alles und jeden betrieben wird, was diesem konservativen Weltbild widerspricht.
Es gibt auch Seiten, die sich nur und ausschließlich mit dem Klimawandel und der globalen Erwärmung befassen, und die sind weitaus informativer als eine Seite, die jeglichen menschlichen Einfluss auf das Klima als Hirngespinst abtut, das sich irgendwelche verrückten Ökos - nicht etwa anerkannte Meteorologen - ausgedacht haben, um die Weltbevölkerung zu schockieren oder Dinge zu dramatisieren, die nicht vorhanden sind. Dabei gibt es in anderen Bereichen unabhängig vom Klimawandel etliche Veränderungen in der Natur, die durch den Menschen hervorgerufen wurden. Und diese sind belegt, wie etwa die Folgen der Regenwaldabholzung.
Viel glaubhafter erscheint es mir da, beide Seiten der Medaille zu beleuchten. Ein Klimawandel ist natürlich, ihn gab es immer, aber der Einfluss des Menschen auf das Klima ist ebenfalls mehr als wahrscheinlich. Indizien dafür gibt es zahlreiche.

So z.B. nachzulesen auf einer von vielen Seiten im Netz, z.B. http://www.klimawandel-heute.de/was-ist-klimawandel

Zitat:
Was ist Klimawandel?
Generell lassen sich unter den Begriff Klimawandel zwei unterschiedliche Prozesse subsumieren, die allerdings voneinander unterschieden werden müssen. Zum einen ist dies der allgemeine Klimawandel, also Veränderungen des Klimas, die über einen längeren Zeitraum ablaufen und auf der anderen Seite finden sich die gegenwärtig stattfindenden, konkreten Veränderungen.

Ist von dem hier zuerst genannten Prozess die Rede, handelt es sich quasi um die Geschichte der Veränderung des Klimas. Das Klima ist seit Bestehen der Erde immer wieder dem Wandel unterworfen. Klimawandel kann demnach als ein Aufeinanderfolgen von kälteren und wärmeren Phasen verstanden werden und ist zunächst einmal ein ganz natürlicher Prozess.

Als Paradebeispiel für die Natürlichkeit sich abwechselnder Klimaperioden nennen Wissenschaftler immer wieder die klimahistorischen Veränderungen im Übergang vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit. Auf die Periode der mittelalterlichen Warmzeit folgte demnach die so genannte "Kleine Eiszeit" am Anfang des 15. Jahrhunderts, die bis in das 19. Jahrhundert hineinreichte. Ist allerdings von den gegenwärtig stattfindenden Veränderungen die Rede, trifft man in der öffentlichen Diskussion seit den 1990er Jahren häufig auf das Schlagwort "globale Erwärmung", das den Mensch als Verursacher und Beschleuniger des Klimawandels einbezieht.
Bisher haben Wissenschaftler vor allem eine Temperaturerhöhung im Zeitraum von 1976 bis heute feststellen können. Basis für diesen Befund sind hauptsächlich die seit ca. 150 Jahren durchgeführten weltweiten Temperaturmessungen. Zwar hören sich die bisher wissenschaftlich erwiesenen Temperaturerhöhungen zunächst einmal gering an. Allerdings kann bereits ein Unterschied von nur wenigen Grad enorme Auswirkungen auf unseren Planeten haben.

Was ist globale Erwärmung?
Jahr für Jahr steigen die Durchschnittstemperaturen auf der Erde an. Verantwortlich dafür ist aller Wahrscheinlichkeit nach der Mensch. Insbesondere der vermehrte Ausstoß von Kohlenwasserstoff, der bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern frei wird, hat den Treibhauseffekt verstärkt. Diesen Prozess einer vom Menschen verursachten allmählichen Anhebung der Durchschnittstemperatur bezeichnet man mit dem Begriff "globale Erwärmung".

Der Anstieg der Temperatur ist durch verschiedene Messungen belegt. Vor allem die Werte der Wetterstationen auf der ganzen Welt bestätigen diese Veränderung seit Beginn der Messungen am Anfang des 20. Jahrhunderts. Seit diesem Zeitpunkt hat man eine Erhöhung der Temperatur um 0,7 Grad Celsius festgestellt.

Auch die Messungen der Meerestemperatur haben diese Erhöhung bestätigt. Zwar steigt die Temperatur der Meere nicht so stark, doch dies ist auch aufgrund der thermischen Trägheit des Wassers zu erwarten.

Die globale Erwärmung wird des Weiteren durch Temperaturmessungen von Satelliten festgestellt; obgleich die Messungen erst seit 1970 durchgeführt wurden. Leider sind die Messungen von Satelliten nicht sehr genau, weil diese kaum die Temperaturen nahe der Oberfläche messen können.

Neben diesen Messungen führt man auch andere Phänomene auf einen allmählichen Anstieg der Durchschnittstemperatur zurück; so zum Beispiel das Schmelzen der Gletscher, der Schwund des Polareises oder das frühe Austreiben der Bäume.

Eine derartige Erwärmung gab es auf der Erde vor rund 15.000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit. Die damalige Erwärmung von 5 Grad Celsius erstreckte sich allerdings über einen Zeitraum von etwa 5000 Jahren. Der Mensch wird vermutlich diesen Rekord brechen: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der vermehrte Ausstoß von Kohlenstoffdioxid eine solche Temperaturerhöhung in rund 100 Jahren zur Folge hat.



Fest steht also, der natürliche Klimawandel geht langsam vonstatten - in einem Zeitraum von rund 5000 Jahren - , während der durch den Menschen hervorgerufene Klimwandel schnell vonstatten geht und innerhalb von 100 Jahren deutlich messbar war.
Panikmacherei wegen einer bevorstehenden Klimakatastrophe mag vielleicht unangebracht sein in Anbetracht der minimalen Temperaturunterschiede. Viel schlimmer finde ich aber ein Zurücklehnen und ein Sich-Berufen auf allein natürliche Prozesse, obwohl das nicht belegt ist. Wenn der Einzelne auch nur einen minimalen Beitrag dazu leisten kann, die wahrscheinlich durch den Menschen hervorgerufene Klimaveränderung im positiven Sinne zu beeinflussen, dann sollte er das tun, denn die Erde ist uns nur geliehen und wir haben nicht das Recht, sie kaputt zu machen, auch nicht dann, wenn unser Einfluss auf die Zerstörung der Natur nicht wissenschaftlich belegt ist. Denn stellt sich irgendwann einmal heraus, dass der Einfluss des Menschen doch größer war als von vielen angenommen, dann ist es zu spät für die Menschen, die auf dieser Erde noch hätten leben können.


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Ich kann nichts seriöses daran finden, wenn aus ideologischen Gründen profunde Forschungsergebnisse einfach ignoriert werden, weil sie nicht in das Bild passen, das man sich zurechtgelegt hat. In dem von mir verlinkten Bericht finde ich auch keine Propaganda, ich halte ihn dafür für seriöser als alles, was hier sonst gesagt wurde.

Daß natürlicher Klimawandel sich nur über Jahrtausende vollzieht, ist auch nicht richtig. Wie du in dem Bericht nachlesen kannst, gab es stärkere Schwankungen als die momentanen bereits vor wenigen Jahrhunderten. Und da wird wohl niemand behaupten können, daß damals irgendwelche Industrien Schuld gewesen wären.

Man sollte bei jeder Studie genau betrachten, wer sie in Auftrag gibt. Daß praktisch alle Studien, die Belege für einen Treibhauseffekt liefern wollen, von Organisationen wie Greenpeace in Auftrag gegeben wurden, zeigt mal wieder deutlich, daß immer nur das herauskommt, was herauskommen soll.

Gewisse Kreise haben ein Interesse daran, durch unbegründete Panikmache Macht ("Wir sagen euch, was ihr tun müßt, um die Katastrophe zu verhindern") und Geld ("Wir brauchen mehr Geld für unsere Forschungen") zu gewinnen, und das ist der Grund dafür, daß jemand den "Treibhauseffekt" erfunden hat.

Aber natürlich ist es einfacher, gegenteilige Erkenntnisse als "Propaganda" und "unseriös" abzutun. Das macht sie aber nicht weniger wahr. Was ist mit der Tatsache, daß man uns noch vor 25 Jahren das Gegenteil von dem erzählt hat, was man uns heute weismachen will? Aber was solls? Wir werden alle erleben, daß es keine Klimakatastrophe geben wird, weil auf eine kaum meßbare Erwärmung bald wieder eine Abkühlung folgen wird. Und ich gehe jede Wette ein, daß diese selbsternannten Klimaschützer sich das dann als Erfolg ihrer Bemühungen auf ihre Fahnen schreiben werden...

EDIT: Daß der von dir zitierte Text keinesfalls fehlerfrei ist (ich habe z.B. noch nie etwas davon gehört, daß bei Verbrennungen Kohlenwasserstoffe freiwerden, hier war wohl Kohlendioxid gemeint. Kohlenwasserstoffe sind im Gegenteil brennbar -> Link), bestärkt mich nicht gerade, ihn ernst zu nehmen.

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Ich weiß nicht ob der Klimawandel von den Menschen beeinflusst wird oder nicht es gibt Studien für das eine sowie für das andere aber nehmen wir mal an: Es stimmt nicht das der Klimawandel von Menschen beeinflusst wird und ergreifen Maßnamen Energiesparen usw. was das kann nicht großartig schaden
Aber wenn es stimmt und die Menschen den Klimawandel beeinflussen und wir nicht ändern und es einfach ignorieren was ist dann?


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Schön gesagt Felidae!

Nur noch soviel: Seit es den Menschen auf dieser Erde gibt, hat er diese verändert!
Abholzung von Wäldern, Urbarmachung von Land, Trockenlegung von Land etc.
All das hat bereits einen Einfluss auf diese Erde.

Und er hat der Erde ihre Schätze entlockt, für welche sie sehr lange zur Erzeugung brauchte.
Und er tut dies in einem Tempo, dass sie nicht mit neuerlicher Produktion nachkommen kann!

Aber egal: der Strom kommt sowieso aus der Steckdose und die Erde ist flach! *Punkt*


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Und wo ist das Problem dabei, daß der Mensch die Erde verändert? Der Mensch ist Teil der Natur, aber gewisse Kreise tun immer so, als stehe er irgendwie darüber. Jede Lebensform, die auf diesem Planeten lebt, verändert ihn auf irgendeine Weise, warum sollte man also so tun, als sei das beim Menschen etwas schlimmes? Diese Denkweise werde ich nie verstehen, und will ich auch nicht verstehen.

Schade, daß meine unbequemen Argumente ignoriert werden. Nur um sie nochmal zu nennen: Klimaveränderungen gab es schon immer, auch schon stärker und in kürzeren Zeiträumen als jetzt. Es gibt also keinen Grund anzunehmen, daß der Mensch damit etwas zu tun hat. Und vor 25 Jahren haben die gleichen selbsternannten Klimaschützer das genaue Gegenteil von dem erzählt, was sie jetzt verbreiten.

Klar kann man irgendwelche hirnrissigen Aktionen starten, um den Klimawandel aufzuhalten. Genausogut könnte man aber Steine ins Meer schmeißen, um die Plattentektonik aufzuhalten. Die Natur läßt sich nicht ins Handwerk pfuschen. Wenn es wirklich so leicht wäre, das globale Klima zu verändern, dann gäbe es längst Terraformingprojekte auf dem Mars. Tatsächlich liegt es aber weit außerhalb menschlicher Möglichkeiten, Klima zu verändern.

EDIT: Und weil der Strom eben erstmal in die Steckdose muß, damit wir ihn da rausholen können, muß er in genügendem Maße erzeugt werden. Und genau deshalb können wir auf Atomkraftwerke nicht verzichten.

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Darth Severus hat geschrieben:
Und wo ist das Problem dabei, daß der Mensch die Erde verändert? Der Mensch ist Teil der Natur, aber gewisse Kreise tun immer so, als stehe er irgendwie darüber.

Ich glaube nicht das wir irgentwie dadrüberstehen, grade des wegen müssen wir andere Lebenformen respektieren weil wir grade nicht über ihnen stehen. Die Menschen haben den Lebensraum vieler Tiere zerstört und sie damit an den Rand des aussterbens gebrach. Ist das in Ordnung? Das glaube ich nicht. Ich glaube wir sollten darauf achten das wir mit unseren " Veränderungen" nicht andere Arten zerstören.


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Tiere töten sich untereinander ebenso, dabei sterben auch Tierarten aus. Das ist der Lauf der Natur.


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Daniel hat geschrieben:
Tiere töten sich untereinander ebenso, dabei sterben auch Tierarten aus. Das ist der Lauf der Natur.
So pauschal würde ich das nicht sagen. Ich finde schon, daß man Wilderei, Walfang, Urwaldrodungen und andere Dinge, die allein der Profitgier einzelner dienen, verhindern sollte. Diese KANN man nämlich verhindern, und deshalb ist es sinnvoll, da was zu tun. Nicht sinnvoll ist es, etwas gegen Dinge tun zu wollen, gegen die man nichts tun kann.

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Das Leben auf der Erde wird mit den durch den Menschen veränderten Bedingungen schon auf eine bestimmte Art und Weise zurecht kommen. Irgendwelche Lebewesen werden sich an diese "neue" Umwelt schnell anpassen können und das leben geht weiter...

Das Problem ist einzig: Wird sich auch der Mensch anpassen können an diese raschen Veränderungen?


PS: Da wir es gerade kürzlich in einer Vorlesung behandelt haben: Es ist nachweislich falsch, dass vor 30 Jahren die Erwartung einer neuen Kälteperiode wissenschaftlich gross akzeptiert war. Dies wurde von einzelnen behauptet. Eine solche Aussage über "Klimaschützer" ist deshalb nicht korrekt. Im übrigen war es auch tatsächlich so, dass sich in den Jahren 1950 - 70 die Durchschnittstemperatur der Erde verringert hat. Grund dafür war allerdings die immer stärkere Verschmutzung der Luft durch Russpartikel (u.ä.), die die Sonneneinstrahlung verminderten in dieser Zeit. Da sich seither (gottseidank) diese Verschmutzung verbessert hat, gehts nun wieder rauf mit der Temperatur. Schaut man sich die Temperaturwerte seit der Industrialisierung an, so ist die Tendenz eindeutig nach oben.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2009 07:57 
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Wir werden von den selbsternannten Klimaschützern systematisch belogen! Wie ich soeben in einem T-Online-Artikel gelesen habe, ist die Durchschnittstemperatur auf der Erde schon seit 10 Jahren nicht weiter angestiegen. Ich halte es daher für unverantwortliche Panikmache, noch immer von Globaler Erwärmung zu sprechen.

Es geht allein um Geld, Macht und Prestige. Ich hatte ja schon einmal einen Artikel verlinkt, in dem Klimaschwankungen allein auf die Sonnenaktivität zurückgeführt und jeglicher menschliche Einfluß ausgeschlossen wurde. Dort wurde auch die These aufgestellt, daß ein Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre nicht Ursache, sondern Folge des Klimawandels sei, mithin wären Bemühungen zur Reduzierung des Ausstoßes obsolet. Ich finde diesen Artikel in den neuen Beobachtungen bestätigt.

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Wir haben in der Vergangenheit nicht deutlich gemacht, daß Nationalsozialisten in erster Linie Sozialisten waren, und daß Nationalsozialisten Leute waren, die im Großen und Ganzen kollektivistische Lösungen angestrebt und durchgeführt hatten. (Edmund Stoiber)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. November 2009 16:43 
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Ich halte mich ja aus solchen Diskusionen eigentlich immer raus, da ich die allgemeingültige Ansicht so gut wie nie vertrete.
Aber was hast du denn gedacht, natürlich wird man durch irgendwelche Berichte in eine Richtung gedrängt. Gibt es eine wissenschaftliche Studie oder meinetwegen 10 die zum selnben Ergebnis kommen, gibt es auch ebensoviele die genau das Gegenteil beweisen.
Ich habe schon Studien gelesen bei denen man genau erläutert hat daß der CO2 Ausstoß den wir jetzt verursachen erst in vielen Jahren (hab die genaue Anzahl nicht mehr im Kopf) zum Tragen kommen. Demnach wäre es überhaupt nicht zu erklären warum wir jetzt ein Problem haben, da vor der industrieellen Revolution der Ausstoß zu gering gewesen wäre um die jetzige Auswirkung zu erklären. Daraus könnte man schließen daß es schlicht nicht am co2 Ausstoß liegt.
Naja, wie auch immer, ich denke daß, egal welcher Natur auch immer, es von Vorteil ist sein Handeln zu überdenken bevor man unnötig Raubbau betreibt.
Wenn all diese Studien oder vielleicht auch die Panikmache die Menschen ein wenig dazu bewegen über sich und ihr Handeln nachzudenken hat es was gebracht.

Allerdings habe ich auch keine Ahnung was mit der Panikmache bezweckt werden soll, ob es überhaupt "Jemanden" gibt der irgendwas bezweckt oder ob es nur die natürliche Reaktion des Menschen ist auf Unbekanntes und Neues erstmal mit Angst zu reagieren.
Gleiches wie für den Klimawandel gilt auch für Biotechnologie in der Züchtung oder fü¼r "neue Grippen" obwohl man bei vielem tatsächlich Geld vermuten kann.


Feli


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. November 2009 17:07 
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Das ist ein guter Denkansatz, zu fragen, warum eigentlich.

Nun ja, derartige Forschungen sind mit hohen Forschungsgeldern dotiert, außerdem kann man sich mit solchen Klimaforschungen einen Namen machen. Und natürlich geht es um Macht. Wer findet es nicht geil, wenn er anderen vorschreiben kann, wie sie sich verhalten sollen, um diese oder jene angebliche Katastrophe abzuwenden?

Ich habe auch bis zum heutigen Tag keine überzeugende Erklärung dafür gehört, warum es im Mittelalter eine kleine Eiszeit gegeben hat. Dafür kann jawohl kaum irgendeine Industrie verantwortlich sein. Klimaschwankungen gab es in der Erdgeschichte schon immer, und 0,7 Grad sind nun wirklich nicht viel. Und es ist auch nicht wahr, daß sich Klimaveränderungen nur über Jahrtausende ereignen, sondern es gab schon immer auch kurzfristige Veränderungen, siehe Mittelalter.

Mit deinen anderen Punkten gebe ich dir vollkommen Recht. Ich habe jedenfalls kein Problem damit, genetisch verändertes Gemüse zu essen, solange nicht nachgewiesen ist, daß das in irgendeiner Form schädlich ist.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. November 2009 10:40 
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Was das Gemüse anbetrifft hab ich lieber ein gentechnisch Verändertes als ein mit Pestiziden Versäuchtes :wink: .
Auch die Forschung in dieser Richtung wäre eigentlich Welttechnisch gesehen von Vorteil, könnte man schließlich Multivitaminbananen im wasserarmen Afrika anbauen und den Menschen viele blinde Kinder ersparen. Aber dafür gibt es eben keine Lobby bzw kein Geld. Wesentlich mehr dagegen bringt es, z.B. der Pharmaindustrie, die Vitamine und Impfungen "billig" und aus "humanitärer Nächstenliebe" in diese Länder zu bringen.

Ich bin eigentlich immer ein Naturschützer gewesen und schon als Kind aktiv beim Bund Naturschutz gewesen, aber seit die diese Kampagne mit den Genen haben sind sie mir suspekt. Warum das?
Ich habe das studiert, und viele der Aussagen die sie bezüglich der Gefahr für bereits bestehende Pflanzen angeben sind schlichtweg falsch.
Es wird definitiv Angst mit Unwissenheit geschürt, und aus welchem Grund das geschieht leuchtet mir noch nicht wirklich ein.

Ich kaufe auch Bio Gemüse und wundere mich darüber daß die riesengroßen Paprika aus Israel so wunderschön sind, da sie doch einen sooo langen Weg hinter sich haben ( der natürlich völlig okologisch und ohne irgendeine schädliche Auswirkung für Natur und Klima ...etc vonstattengegangen ist :wink: )
nicht behandelt und gespritzt und natürlich von der Sorte her in keinster Weise verändert wurden. Wie praktisch ist es doch zu wissen, daß all dies üppigen Pflanzen schon immer auf unsrere Erde wachsen, wir nur nicht in der Lage waren sie zu erreichen :wink: .

Naja Sarkassmus beiseite... man darf einfach nicht alles glauben, vorallem wenn man mit der Materie nicht wirklich vertraut ist.
Warum denkt man dann, wenn es wirklich stimmt , und das glaube ich sogar, daß es so unendlich viele Parameter gibt die man in eine Klimaberechnung mit einbeziehen müßte um sie korrekt zu lösen, daß irgendwer, der nur einen Bruchteil betrachtet, auch auf nur ein zu 50 % richtiges Ergebnis kommen kann?
Vermutlich einzig der Stochastiker, aber dann können wir doch alle nur raten und haben vermutlich sogar bessere Treffer.

Ich geh mal und mach mir einen gesunden Bio Möhrensalat...zumindest mit gutem Gewissen :wink:

Feli


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. November 2009 12:53 
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Ich kann dir nur zustimmen und habe mir mal meine Gedanken dazu gemacht.

Ich glaube, daß die Menschen an sich sich nicht groß verändern, es werden nur Rollen ausgetauscht. Früher waren es die Kirchen, die ihre Dogmen aufgestellt haben, heute sind es die Wissenschaften, die der Meinung sind, die Wahrheit gepachtet zu haben, die von jedem akzeptiert zu werden hat und der nicht widersprochen werden darf. Und sie verhalten sich dabei kein bißchen anders als die von ihnen so verachteten Religionen.

Früher drohten einem die Kirchen mit der Ewigen Verdammnis, wenn man ihre Gebote nicht einhielt, heute drohen selbsternannte Experten mit immer neuen Katastrophen, wenn man nicht das tut, was sie einem vorschreiben. Daß keine ihrer jemals vorhergesagten Katastophen (Ölkrise und neue Eiszeit in den 70ern, Ozonloch und Waldsterben in den 80ern, Globale Erwärmung seit den 90ern) eingetreten ist, bremst sie in ihrem Eifer keineswegs. Statt zuzugeben, daß in den 70ern JEDER, der sich als Klimaforscher bezeichnet hat, eine neue Eiszeit vorhergesagt hat (deshalb wurden in den 70ern auch so viele Gebäude mit schwarzen Dächern oder gar Fassaden gebaut, um der globalen Abkühlung entgegenzuwirken) und damit falsch lag, behauptet man jetzt einfach, diese These sei gar nicht aufgestellt oder nur von sehr wenigen vertreten worden. Eine Lüge!

Das Spielen mit den Ängsten des einfachen, oft ungebildeten Volks ist nichts neues. Man muß nur eindringlich genug vor einer Gefahr warnen, dann wird es schon genug Menschen geben, die das gänzlich unreflektiert einfach glauben. Das tun ja auch Politiker gern, besonders zu Zeiten des Wahlkampfes. Das Problem sind diejenigen, die solches hinterfragen und einen eigenen Kopf zum Nachdenken haben. Die werden dann unterdrückt. Früher gab es dafür die Heilige Inquisition, und heute verwendet man kaum subtilere Mittel, um die Stimme der Vernunft zu unterdrücken. Wissenschaftliche Gegenbeweise werden ignoriert, wenn sie nicht in die eigene Denke passen. Und wenn es gar nicht anders geht, bezeichnet man sie halt als konservative Propaganda.

Wenn man sich die Geschichte der Wissenschaft mal ansieht, dann stellt man fest, daß neue Erkenntnisse eine recht kurze Halbwertzeit haben. Theorien sind schnell veraltet und werden durch neue ersetzt, die oft das genaue Gegenteil aussagen, sich dann aber auch schnell als falsch herausstellen. Aber jedesmal ist derjenige Wissenschaftler von seiner Idee überzeugt. Sollten Wissenschaftler nicht mal aus ihrer eigenen Geschichte lernen?

Als Beispiel nenne ich mal die Paläontologie, weil ich mich damit ein kleines bißchen auskenne. Als im 19. Jahrhundert die ersten Saurierknochen ausgebuddelt wurden, hielt man diese für die Überreste von agilen, gefährlichen Monstern, die bei der Sintflut umgekommen waren. Im 20. Jahrhundert änderte man dieses Bild dahingehend ab, daß man der Meinung war, daß Dinos dumme, schwerfällige Kaltblüter gewesen seien. Heute nähert man sich wieder eher der ursprünglichen Annahme an (wenn auch ohne Sintflut :wink: ), man ist sich inzwischen sicher, daß Dinosaurier nicht mal Echsen waren, sondern warmblütige Vorläufer der Vögel, und - ganz revolutionär - einige Arten waren vielleicht sogar lebendgebärend. Auf alle Fälle waren sie wohl eher agile und vor allem schnelle Tiere.

Ich bin der Meinung, daß die Wissenschaft aus ihrer eigenen Geschichte lernen sollte. Sie sollte akzeptieren, daß sich bisher noch so ziemlich jede Theorie später als unzutreffend oder zumindest vereinfachend herausgestellt hat, obwohl ihre Urheber damals genauso von ihrer Richtigkeit überzeugt waren, wie sie es heute von ihren neuen Erkenntnissen sind. Ich finde, man sollte sich mit schlimmen Vorhersagen zurückhalten, vor allem sollte die inflationäre Verwendung des Wortes "Katastrophe" mal zurückgenommen werden.

Jeder Meteorologe sagt, daß jede Wettervorhersage, die mehr als wenige Tage in die Zukunft geht, reine Kaffeesatzleserei ist. Das hat etwas mit der Chaostheorie zu tun, mit der Unvorhersehbarkeit in komplexen Systemen. Davon hat man spätestens seit Jurassic Park schon einmal gehört. Wie können sich dann diese sogenannten Klimaforscher anmaßen, die Klimaentwicklung für ganze Jahrzehnte vorhersagen zu können? Und wenn man dann gegen diese Panikmache Bedenken äußert, wird man günstigstenfalls belächelt, im schlimmsten Fall verfolgt.

Wir haben hier irgendwo im Forum einen Thread, in dem die Frage gestellt wird, wie man in 100 Jahren über unsere heutige Zeit denken wird. Ich habe nicht die Hoffnung, daß die Menschheit sich bis dahin in irgendeiner Form ändern wird. Aber bei einem bin ich mir ganz sicher. Es wird bis dahin wieder ganz neue wissenschaftliche Erkenntnisse geben, und man wird die heutige Zeit belächeln, weil wir an so einen Blödsinn wie menschlichen Einfluß auf das Weltklima geglaubt haben. Natürlich wird das aber nichts daran ändern, daß weiterhin die schlimmsten bevorstehenden Katastrophen angekündigt werden, die nur dann abzuwenden sind, wenn man genau das tut, was diese Ökos verlangen. Wie ich schon eingangs sagte: Panikmache und Schüren von Ägsten gab es schon immer, und deshalb wird es das auch in Zukunft immer geben.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. November 2009 21:58 
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Da kann ich dir nur vollstens zustimmen :)

Deswegewn glaube ich auch, daß eine Wissenschaft vielleicht der Wahrheit nahe kommt, ja sie vielleicht auf ihre Art erklären kann, aber alle Wissenschaften ( und damit meine ich auch diejenigen die wir noch nicht begonnen haben zu erforschen oder wahrzunehmen) zusammen sind doch eher das was wir als Wahrheit bezeichenen würden.

Feli


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Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Dezember 2010 18:49 
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Ich bin ja mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis die immer kälter werdenden Winter der Theorie der globalen Erwärmung endgültig den Garaus machen. Dieser Artikel spricht jedenfalls für sich und wird deshalb von mir auch nicht weiter kommentiert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Dezember 2010 18:44 
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Jörg Schönbohm hat geschrieben:
Political Correctness und falschverstandene Toleranz führen dazu, daß den Menschen ein gedankliches Korsett angelegt wird. Das zeigt sich nicht zuletzt auch beim gesellschaftlichen Reedukationsprogramm "Umwelt- und Klimaschutz". Mittlerweise haben wir uns offenbar mit der Meinungsvorherrschaft der Ökoguerilla abgefunden. Der Deutschen Lieblingsmusik ist der Schwanengesang - wir haben Gefallen an Weltuntergangsphantasien. Erst war es das Wald- und Artensterben, dann die Überbevölkerung und der atomare Super-Gau. Was damals Mülltrennung war, sind heute Dosenpfand und Feinstaub-Unfug. Wir ergötzen uns an der Apokalypse. Mittlerweile hat sich die Klimakatastrophe zu einer Art Ersatzreligion aufgeschwungen. Die Furcht vor dem Ozonloch, der Gletscherschmelze, vor Mega-Tsunamis und globalen Dürren ist zu einem tagtäglichen Begleiter geworden.

Umweltschutz hat dabei nur noch wenig mit Wissenschaft zu tun. Vielmehr werden dogmatische Glaubenssätze formuliert, denen wir uns zu fügen haben. Schließlich steht das Jüngste Gericht bereits vor der Tür. Nur Buße und Umkehr führen zur Errettung. Gefordert wird die allumfassende Verhaltensnormierung: wir recyceln Müll, beziehen Öko-Strom, rüsten Rußpartikelfilter nach, benutzen Energiesparlampen, essen Bio-Fleisch und Öko-Kartoffeln. Die öko-ideologische Verblendung beschert uns zahllose neue Verbote, Vorschriften und Regelungen. Deutschland ist auf dem besten Weg in die Planwirtschaft - nicht im sozialistischen, sondern im tugendsamen Gutmenschen-Sinn.
Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der TugendwächterBild

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 Betreff des Beitrags: Re: Earthhour 2009
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Juli 2011 12:48 
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Ohne Kommentar!
Welt Online hat geschrieben:
Die große Luftnummer


Während sich der Rest der Welt langsam aber sicher von der Idee des menschengemachten Klimawandels verabschiedet, hält Deutschland unverdrossen daran fest, dass der CO2-Ausstoß etwas kosten sollte

"Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links, werden die CO2-Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren, erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. Keine Partei wird dieser Versuchung widerstehen." Eine Debatte über die Ursachen für den Klimawandel gibt es im politischen Deutschland nicht. Da wird einfach erklärt: "Der Ausstoß von Treibhausgasen führt zur Erderwärmung, das ist weitgehend unstrittig", so Ottmar Edenhofer, Chefökonom und Vizedirektor des Potsdamer Instituts für Klimafolgeforschung. Sein Kollege Stefan Rahmstorf hat die Debatte über die Ursachen des Klimawandels einfach für beendet erklärt. Die Partei der Grünen, die die von Menschen gemachte Klimahybris zum Parteiprogramm erhoben hat, empörte sich in einer Anfrage an die Bundesregierung, ob sie wisse, dass Klimaleugner in den Räumen des Bundestags sprechen durften. Auf Einladung des FDP-Abgeordneten Paul Friedhoff referierte der Begründer der Nasa-Meteorologie und vielfach ausgezeichnete amerikanische Wissenschaftler Fred Singer über seine Forschungsergebnisse. Schon wer sich unabhängig mit dem Klimadiktat auseinandersetzt, wird der Häresie angeklagt.

Doch was als unerschütterliche Wahrheit streng wissenschaftlich daherkommt, kann als geschickte, ja geniale Propaganda enttarnen, wer sich nicht nur einseitig informiert. Es gibt aus den letzten Jahren circa 800 wissenschaftliche Veröffentlichungen, die die CO2-Treibhausthesen widerlegen. Der Hauptunterschied zu den Klimamodellierern: Sie legen Versuche mit Messungen vor, während die vom IPCC (der gern als "Weltklimarat" bezeichneten internationalen Behörde) veröffentlichten Studien auf Computermodellen und Berechnungen basieren. Auf einen kurzen Nenner gebracht, lautet der Gegensatz: Fakten gegen Berechnungen. Wenn aber die Fakten nicht von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, haben sie in der politischen Entscheidungsfindung auch keinen Einfluss.

Dabei sollte die immer wieder vorgetragene Behauptung der Klimamodellierer schon misstrauisch machen: "Die wissenschaftliche Debatte über den menschengemachten Klimawandel ist beendet." Das ist an Hybris und Arroganz nicht zu überbieten und widerspricht jeglicher Definition von Wissenschaft. Als Beleg für die endgültige Treibhausgastheorie wird immer wieder vorgebracht: 97 Prozent der Wissenschaftler seien sich einig. Nachzulesen im "Spiegel", wiederholt im ZDF in "Frontal 21" und von Guido Knopps "History". "97 Prozent!" - da müssten doch alle journalistischen Warnsignale aufleuchten. Zum Beispiel: 97 Prozent von wie vielen Wissenschaftlern? Und welche Wissenschaftler zählen dazu? Wer hat sie ausgewählt? Zweimal in den letzten beiden Jahren haben sich in Berlin die kritischen Wissenschaftler aus aller Welt getroffen, um ihre neuen Forschungen vorzustellen, die zu anderen Ergebnissen kommen als die IPCC- Macher und ihre Gläubigen. Doch dann glänzt das Potsdamer Institut durch Abwesenheit, kaum ein Bundestagsabgeordneter und kaum ein Journalist machen sich die Mühe, sich zu informieren.

Ein weiterer Trick, der die Debatte ersticken soll, ist die Behauptung, dass der Einfluss des CO2 auf das Klima schon seit 150 Jahren bekannt sei. Damit wird auf den schwedischen Chemiker und Allround-Wissenschaftler Svente Arrhenius verwiesen, der rein hypothetisch, ohne Beweise, davon ausging, dass CO2 das Klima erwärmen würde, was er allerdings für einen großen Segen für die Menschheit hielt. Außer Hochrechnungen haben die CO2-Klimaerwärmer bis heute nichts Handfestes zu bieten. Die Basiszahlen für die Berechnungen des IPCC sind im federführenden britischen Institut der Universität Norwich vernichtet worden. Für seine die Welt aufrüttelnden Beispiele in seinem Film: "Eine unbequeme Wahrheit" hat sich das Büro Al Gore entschuldigt. Die Zahlen und Daten seien ungeprüft von der Münchner Rückversicherung übernommen worden, schrieb Roger Pielke jr. in der "New York Times" vom 23. Februar 2009. Der Film wurde wegen seiner vielen Fehler übrigens vom High Court in England und Wales für den Schulunterricht verboten, wenn er ohne Berichtigungen gezeigt wird. In Deutschland ist er immer noch Unterrichtsstoff.

Gleichwohl baut die Bundesregierung samt Opposition auf dem Modell eines menschengemachten Klimawandels eine preistreibende Energiepolitik auf, die die deutsche Volkswirtschaft dreistellige Milliardenbeträge kostet. Dass sie damit zunehmend allein in der Welt steht, macht ihr nichts aus. Von der deutschen Öffentlichkeit fast unbemerkt haben sich beim letzten G8-Gipfel in Deauville Kanada, Japan, Russland und Frankreich versichert, dass sie an keinen Konferenzen mehr für ein Kyoto-Nachfolgeprotokoll teilnehmen werden. Die USA wollen nur noch Beobachter schicken. Während die Berater der Kanzlerin in Klimafragen vom Potsdamer Institut noch an Szenarien basteln, wie in Zukunft das CO2 durch eine weltumspannende Behörde gerecht verteilt werden kann, was natürlich die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit eines jeden Landes mitbestimmt, verabschiedet sich der Rest der Welt so langsam aus diesem neuen babylonischen Turmbau, der die Zentrale Planungsbehörde der UdSSR marginalisiert hätte. In den USA ist die CO2-Börse geplatzt, in Asien wurde sie gar nicht erst eingeführt, in Australien stürzen darüber Regierungen - nur in Europa und unter der Führung Deutschlands soll CO2 einen Preis haben. Es ist eine echte Luftnummer. Tragisch nur: Selbst wenn keiner mehr mitmacht, so sind die deutschen Parteien trotzdem entschlossen, die Bepreisung von CO2 durchzuziehen. Mit Energiewende und Umweltschutz hat das alles nichts zu tun.

Der Autor (70) ist deutscher Wirtschaftsjournalist, Filmemacher und Publizist. In seinem 2011 erschienenen Buch "Träum weiter, Deutschland!" kritisiert er die deutsche Staatsgläubigkeit in Bereichen wie Bildung, Klimawandel und Staatsverschuldung.
Quelle

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