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 Betreff des Beitrags: Unfaßares
Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Oktober 2008 14:28 
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Ich habe grad etwas gelesen, das mich wirklich geschockt hat. Ein Siebenjähriger ist in Australien in einen Zoo eingebrochen und hat dort unter den Tieren ein Blutbad angerichtet. Er hat mehrere Tiere erschlagen, andere lebend an ein Krokodil verfüttert.

Wie kann so etwas passieren? Was muß in dem jungen Leben dieses Kindes schiefgelaufen sein, daß es zu so einer Tat fähig ist? Hier interessiert mich vor allem die Meinung derer, die selbst Kinder haben oder beruflich mit Kindern zu tun haben. Aber natürlich kann jeder etwas dazu sagen.

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Die Faschisten der Zukunft werden sich Antifaschisten nennen. (Winston Churchill)

Wir haben in der Vergangenheit nicht deutlich gemacht, daß Nationalsozialisten in erster Linie Sozialisten waren, und daß Nationalsozialisten Leute waren, die im Großen und Ganzen kollektivistische Lösungen angestrebt und durchgeführt hatten. (Edmund Stoiber)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Oktober 2008 17:29 
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Ich bin auch geschockt. Eine professionelle Meinung wirst du dazu weder von Müttern oder Vätern, noch von Menschen, die mit Kindern zusammen arbeiten, hören können. Dieses Kind ist ein Fall für den Psychater. Normale Pädagogik versagt da und hat schon versagt. Ich kenne kein einziges Kind, das zu so etwas fähig wäre. Im Gegentel finde ich, dass gerade die aggressiven Kinder oft sehr tierlieb sind. Sie prügeln ihre Klassenkameraden, aber einen Hund, den eine Mutter an der Leine auf den Schulhof führt, streicheln sie hingebungsvoll.
Deshalb finde ich das umso schockierender. Man sagt ja auch, dass viele spätere Mörder mal "klein", d.h. mit dem Quälen von Tieren angefangen haben. Wenn ich dieses Kind in der Klasse hätte, ich würde mich fürchten, den Kindern den Rücken zuzukehren, geschweige denn man die Klasse für einen Moment zu verlassen. Der Schritt, auch Menschen in dieser Weise anzugreifen, ist nicht mehr sehr groß.
Es ist halbwegs normal, dass kleine Kinder (aber dann sind sie viel jünger als 7!) mit Tieren experimentieren. Ich denke, wir haben als Kleinkinder alle mal nach einem Regenwurm oder einer Schnecke gegriffen, um zu gucken, was passiert. Und in den ungeschickten Kleinkinder-Händen geht ja auch einiges zu Bruch. Meine Nichte hat als 1-Jährige eine Qualle am Strand in der Hand zermatscht. Aber dieser Junge, der die Tier ja einem Krokodil lebend zum Fraß vorgeworfen hat, wusste haargenau, was passiert, und genau das war ja seine Absicht. Mit 7 ist man einfach zu alt, um es nicht zu wissen.

Was ist da schief gelaufen?
Nun, ich denke, alles. Dieses Kind ist kognitiv vollkommen in Ordnung, denn es hat sich ja äußerst geschickt verhalten, hatte vermutlich sogar einen Plan, den es in die Tat umgesetzt hat. Es wird also nicht geistig zurückgeblieben sein und sich deshalb wie ein Kleinkind verhalten haben. Anscheinend ist es aber emotional total verkümmert, kann offensichtlich nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden. Und dieses Unterscheiden ist dem Menschen nicht angeboren, sondern wird erlernt. Greift ein Kleinkind nach einem Regenwurm, sagen wir "Bah!" oder "Aua!" und das Kind lernt, dass es das nicht darf. Diesem Jungen scheint das aber nie irgendjemand gesagt zu haben. Andererseits sind Kinder nicht von Natur aus aggressiv. Aggressive Kinder haben immer auch Aggression erfahren. Es muss jemandem im nahen Umfeld des Kindes geben, der ihm ähnliches vorgemacht hat, vermutlich hat es Gewalt selbst am eigenen Leib erlebt. Außerdem fragt man sich, wo die Eltern an diesem Abend waren? Einen 7-Jähigen kann man soch nicht einfach vollkommen unbeaufsichtigt abends frei herumlaufen lassen.

Wenn nun die Eltern zur Rechenschaft gezogen werden, trifft es genau die Richtigen, denn sie haben kläglich versagt. Ich finde, dass man ihnen das Kind wegnehmen sollte, das auf jeden Fall therapeutisch behandelt gehört, damit es nicht schon bald auf Menschen losgeht. Und was die Eltern angeht, sollte man auf jeden Fall Ursachenforschung betreiben. Sie müssen sich für die Tat ihres Sohnes rechtfertigen und sie erklären. Denn sie haben nicht nur ihre Aufsichtspflicht verletzt, sondern dem Kind offenbar auch etwas angetan, das es dazu veranlasst, seine Aggressionen an Tieren auszulassen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Oktober 2008 17:54 
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Ja, ich bin vollkommen deiner Meinung, in allen Punkten.

Ich möchte sogar noch ergänzen: Daß dieses Kind geplant gehandelt hat, ist überhaupt nicht zu leugnen, denn es wußte offenbar genau, mit welchen Tieren es so umgehen konnte, ohne sich selbst zu gefährden. Es hatte keinen direkten Kontakt zu Tieren, die sich hätten wehren können.

Wißt ihr, woran mich dieser Junge erinnert? An den jungen Tom Riddle! Der hat doch auch Dumbledore stolz erzählt, daß er Tiere gequält hat, und das, was dieser 7jährige getan hat, ist im Grunde dasselbe.

Die Eltern haben tatsächlich in jeder Hinsicht versagt. Sie haben es versäumt, ihrem Kind Werte zu vermitteln und es nicht einmal beaufsichtigt. Diesen Eltern sollte es nicht mehr gestattet sein, Kontakt zu ihrem Kind zu haben. Das einzig produktive, was man diesen Eltern noch abverlangen kann, ist, dem Zoo den Verlust der Tiere zumindest finanziell zu ersetzen.

Ob und wie dem Kind noch zu helfen ist, werden Leute feststellen müssen, die qualifizierter sind.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Oktober 2008 18:33 
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Ich gebe euch ja Recht, aber kann man wirklich allein aufgrund der paar Zeilen urteilen?

Solange ich die Hintergründe nicht kenne vermag ich doch nicht zu richten!

Nur so als Denkansatz (und das heißt jetzt nicht, dass ich den Jungen verteidigen will)

1) Den Zoo trifft mindestens genauso viel Schuld wie die Eltern!
Wie kann es sein, dass dieser so ungesichert ist, dass ein Siebenjähriges Kind ungesehen hineinkommt?
Was wäre passiert, wenn ein Kind aus Neugier selbst zu dem Krokodil hineingeklettert wäre? !

2) Wir kennen die "Motive" des Jungen nicht!
Vielleicht hat seine Familie (oder Freunde) ein Tier daheim, das mit anderen lebenden Tieren gefüttert wird. ?
Oder selbst gesehen, wie z.B. Schlangen mit lebenden Mäusen im Zoo gefüttert werden. ?
Vielleicht wollte er sehen, ob das Krododil die zuvor getöteten Tiere genauso frisst oder eben lieber die noch lebenden vertilgt.
Das alles würde unter den Begriff Wissbegierde fallen - sicher nicht zu begrüßen, aber damit wäre die eigentliche Tötungsabsicht nicht im Vordergrund.

3) Vielleicht ist der Junge selbst ein "Getretener", der sich auf die Art zur Wehr setzt!
Vielleicht war es ein Hilferuf von ihm. ?


Wie gesagt: wir wissen es nicht, und ohne dergleichen zu wissen, werde ich über keinen urteilen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Oktober 2008 18:44 
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Tiere in Zoos werden nicht mit lebenden Tieren gefüttert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Oktober 2008 13:03 
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Vielleicht hat er auch einfach nur etwas gesehen oder gehört, dass ihm Angst vor irgendetwas gegeben hat und dessen Lösung er im Tod dieser Tiere sah. Ein Traum, etwas im Fernsehen...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Oktober 2008 20:31 
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Ich denke nicht daß ein siebenjähriger, der in einen Zoo einbricht, das tut weil er irgendwas "gesehen"hat.
Ich denke auch, daß man wohl versäumt hat ihm Werte zu vermitteln und ihm Respekt vor Lebewesen beizubringen.
Sicherlich mag er ein "geschlagener" sein, aber wie so oft macht eine schlimme Vergangenheit keinen Mörder. Vielleicht trägt es zu solchen Taten bei aber es wird nie ein sicherer Weg dorthin sein.
Außerdem denke ich, daß dieses Kind wohl sehr intelligent und selbständig ist und vermutlich auch über eine starke Persönlichkeit verfügt.
Solche KInder sind oft schwer zu zügeln und wenn man dann auch noch ein paar Fehler macht....

Zumindest wird er schon desöfteren allein etwas unternommen haben ( ist ja bei einem Siebenjährigen nicht selbstverständlich) und ist immerhin klug genug zu wissen wie er in den Zoo kommt und welchen Tieren er sich nähern konnte.
Und in dem Alter eine so Aufmerksamkeitswirksame Tat zu begehen, kann auch nicht von einem Angsthasen vollbracht werden.
Der Vergleich mit dem jungen Tom Riddle ist vermutlich wirklich nicht schlecht, auch wenn ich nicht hoffe, daß er wirklich einmal in solche Untiefen des Bösen kommen wird :schock:

Feli


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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Oktober 2008 10:51 
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Ich sehe das so wie Feli. ich glaube auch nicht, dass er einfach nur etwas gesehen hat, was ihn dazu veranlasst hat. Ich meine, er hat schließlich Echsen an Echsen verfüttert. Das wäre doch bei einer Echsenphobie o.ä. inkonsequent. Und wenn ich Angst vor etwas hab, näher ich mich dem auch nicht. Ich sage nicht, dass das Kind kaltblütig gehandelt hat. es hat sicher ganz schön viele Probleme und vielleicht auch wiklich eine emotionale "Behinderung". Aber man darf einen Siebenjährigen einfach nicht unterschätzen. Er ist klein, keine Frage, und kann für diese Tat rechtlich nicht zur Verantwortung gezogen werden, aber er ist auch kein Baby mehr. Er konnte sich denken, dass das Krokodil seine "Fütterungsaktion" nicht braucht und genug zu fressen kriegt. Es muss sich um ein schlaues Kind handeln, andernfalls hätte es so eine Tat nicht planen und sie so reibungslos durchführen können.
Seine Eltern haben echt total versagt, denn wie Feli schon sagte, war er vermutlich nicht zum ersten Mal alleine unterwegs. Ich frage mich immer, wie so etwas passieren kann. Dieser kleine Pascal, der vor 4 Jahren entführt wurde, war erst 5, als er mit dem Fahrrad alleine zur Kirmes fuhr. Manchmal sind die Eltern es echt selber Schuld ...

Jim, du hast natürlich recht damit, dass man in einen Zoo nicht so einfach einbrechen können sollte. Er hätte ja auch ins Löwengehege springen können, ohne böse Absicht, und dann gute nacht. Dann hätten die Eltern umgekehrt den Zoo verklagt.
Und bestimtm hatte er irgendeine Absicht, wollte etwas aus Neugierde beobachten, das glaub ich auch. Kinder sind fasziniert von Tieren, aber auch von Grausamkeiten, Leben und Tod. Nur denke ich, dass ein normales Kind einfach gefragt hätte: "Fressen Krokodile auch lebende Tiere oder lieber tot?" Na ja, vielleicht würde er aber solche Fragen keine Antwort kriegen ... Ich denke auch, dass dieses angebliche Dauergrinsen überbewertet wird. Vielleicht nicht als Lust am Töten, sondern eher als Spaß an der Freude, es bis dahin geschafft zu haben, zu beurteilen.
Ich glaube auch, dass er selbst ein Getretener ist. Nur ist sein Hilferuf ... etwas merkwürdig. Wie gesagt, man sollte wirklich mal die Eltern entwas genauer unter die Lupe nehmen. Niemand sagt ja, dass das Kind "schlecht" oder bösartig sei, aber in seiner Erziehung ist wahrscheinlich was schief gelaufen ...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. November 2008 17:17 
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Ich bin gerade von einem Artikel SO geschockt, daß ich noch nicht in der Lage bin, dazu etwas zu schreiben: Link

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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. November 2008 19:23 
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Das ist ja echt makaber. Fast schon wie in einem schlechten Horrorfilm. Meine Güte ich dachte sowas les ich nur in meinen Psycho-Romanen, ne sowas gibts ja wirklich. Absolut morbide.

Auf Grund der Armut und der mangelnden Kontrolle der Polizei über die Bevölkerung ist sowas in Afrika leider möglich.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2009 09:10 
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Ich war gestern mal wieder geschockt....

Zitat:
Jugend-Gang wollte diese Welpen lebendig grillen

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Sie sind gerade einmal sieben Wochen alt, doch diese beiden süßen Welpen sind bereits durch die Hölle gegangen: Eine Jugend-Gang wollte sie bei lebendigem Leib verbrennen, berichtet die Zeitung "The Sun".

Etwa zwölf Teenager machten sich einen Spaß daraus, die zwei Hunde-Babys in einem Lagerfeuer wie Grillfleisch zu rösten. An einem Kanal-Ufer in Rochester malträtierten sie die Welpen, warfen sie in die offenen Flammen.

Das Feuer brannte sich in das Fell der Tiere, versengte ihre Haut.

Unfassbar: Als die hilflosen Welpen vor Schmerz und Angst laut jaulten, traten die Jugendlichen auch noch brutal mit den Füßen zu.

Glück im Unglück: Eine Passantin, Melanie Johnson, hörte das verzweifelte Jaulen, rannte auf das Lagerfeuer zu. So rettete sie den Mischlingen das Leben.

Denn die Jugendlichen ließen die angesengten Hunde liegen und rannten davon.

Johnson: "Ich konnte nicht glauben, wie brutal die Kinder waren. Wäre ich nicht da gewesen, denke ich, hätten sie die Hunde lebendig verbrannt."

Erschüttert berichtete sie: "Die meisten der Jugendlichen waren 12 oder 13, aber einige waren auch erst etwa 10 Jahre alt!"

Sofort brachte sie die verletzten Welpen zum Tierschutzverein.

Jean Spencer, Sprecherin des britischen Tierschutzvereins: "Ein Welpe kam mit völlig versengtem Fell, der andere hatte einen kleinen Bruch. Zum Glück werden sie wohl wieder ganz gesund."

Von der Brutalität der Jugend-Gang ist auch sie entsetzt: "Der Gedanke, dass Kinder so grausam sein können, ist wirklich widerwärtig."

Mittlerweile haben die kleinen Flausch-Bällchen auch Namen: Guy und Cinders. Spencer: "Sie sind absolut hinreißend. Wir alle sind ganz verrückt nach ihnen."

Nun wird für die zwei ein neues liebevolles Zuhause gesucht.


Quelle

Die Welpen hatten anscheinend wirklich Glück, daß gerade in diesem Moment jemand vorbeikam. :watch:

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Spare Dir die Zeit, profilneurotischen Gerüchteverbreitern erklären zu wollen, daß ihr Handeln gemein und ethisch unrecht ist, denn emotional und sozial dumme Menschen werden ihr Ego immer über Ethik und Moral stellen und selbst wenn Du heute, als Nachweis ihres Unrechtes, direkt vor ihren Augen übers Wasser läufst, wird morgen mindestens einer von ihnen behaupten, Du könntest nur nicht schwimmen!

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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2009 19:17 
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:watch: wenn man so was liest oder höhrt fragt man sich immer was ist im leben dieser Jugentlichen passiert das die so etwas machen können...
Aber so etwas passiert.. auslassen der Wut an schwächeren oder die fanden das einfach "cool". Bei uns im Dorf hat mal einer, um seine Tochter zubestrafen ihren Hund getötet. Da fragt man sich doch ob es nicht gereicht hätte ihn wegzugeben..


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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. April 2009 07:51 
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Ich bin auch mal wieder fassungslos. Daß manche Demonstranten in ihrem Haß auf Autoritäten und in ihrem Neid auf alle, die es im Leben zu etwas gebracht haben, über Leichen gehen, hielt ich bisher eher für sprichwörtlich, aber man muß es wohl doch wörtlich nehmen. Bei einer Demo auf dem G20-Gipfel in London haben sie jedenfalls verhindert, daß die Polizei einem zusammengebrochenen Demonstranten zu Hilfe kommt. Ergebnis: Der Mann ist tot!

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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. April 2009 18:47 
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Da kann ich nur sagen, der Mann ist selber schuld. Niemand hat den Tod verdient, aber man kann auch klüger sein und einfach nicht auf so eine Demonstration gehen, das einem dort nicht geholfen wird, egal was man hat, sollte einem seit Benno Ohnesorg bewusst sein.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. April 2009 14:30 
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So, mal ein neues Thema hier... :lala:

Man sollte ja eigentlich meinen, daß ein Staatsoberhaupt in der Lage ist, zu denken, bevor er redet. Bei Silvio Berlusconi scheint das aber nicht der Fall zu sein. o.O

Aktuell rät er den Erbebenopfern, die Unterbringung im Notlager wie einen Campingurlaub zu sehen, hier mal der Link zum Artikel:

http://nachrichten.t-online.de/c/18/37/99/82/18379982.html

Ich kommentiere das erst mal nicht, mir fehlen momentan noch die Worte. :schock:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. April 2009 14:34 
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Ja, es ist nicht das erste Mal, daß Herr Berlusconi ziemlich unüberlegtes Zeug redet. Da ich davon ausgehe, daß es nicht seine Absicht war, die Erdbebenopfer zu brüskieren, bin ich daher vor allem geschockt, daß ein Staatschef offenbar schneller redet, als er denkt. Aber auch in dieser Disziplin ist er weltweit kein Einzelfall...

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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. April 2009 15:26 
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Er ist halt einer der letzten Rockstars unter den Politikern :665: Klar darf man sowas eigentlich nicht sagen, aber wenn man ehrlich ist, hat sowas ne gewisse Slapstick Comedy über die man eigentlich lachen muss. Auch wenn das traurig ist.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Juni 2009 11:13 
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Ich bin gerade mal wieder so entsetzt, daß ich Schwierigkeiten habe, die richtigen Worte zu finden. :schock:

Gerade eben lief auf VOX eine SpiegelTV-Sendung über Animal Hording - das Thema an sich und die Zustände, unter denen die Tiere und ihre Besitzer leben, ist schon schockierend genug, aber einer der dort beschriebenen Fälle hat mir aus ganz anderen Gründen gewaltig die Fußnägel aufgerollt....

Ausgangssituation:
Eine alte Frau (so Mitte 80 und deutlich gebrechlich) lebte mit ca. 40 Katzen in einer Dreizimmerwohnung. Die genaue Anzahl der Tiere konnte sie nicht nennen, und die Tierschützer, die antraten um die Katzen herauszuholen, kamen vor lauter Suchen und Fangen auch nicht so wirklich zum Zählen.
Beim Betreten der Wohnung bot sich ein Bild, bei dem ich wirklich froh bin, daß es kein Geruchsfernsehen gibt: Überall Katzenhinterlassenschaften und Futterreste, weil die Frau natürlich mit dem Saubermachen längst nicht mehr hinterherkam und es daher schon lange aufgegeben hatte. Es muß in dieser Wohnung erbärmlich gestunken haben, und das offensichtlich nicht erst seit ein paar Tagen - der Dreck lag stellenweise knöcheltief, und die Tierschützer haben sich nur mit Handschuhen und Atemschutzmasken überhaupt erst hineingetraut, weil bei solchen Zuständen die Infektionsgefahr mit allen möglichen Erregern nicht mehr zu überblicken ist.
Im Übrigen gab es in der Wohnung schon seit Monaten keinen Strom mehr - der war abgedreht worden, weil die Frau die Rechnungen nicht mehr bezahlen konnte.
Beim Einfangen der Tiere fanden sie am Ende sogar eine tote Katze - die Besitzerin war derart überfordert gewesen, daß ihr nicht einmal mehr der Tod eines der Tiere aufgefallen war.

Die Katzen kamen ins Tierheim, für die alte Frau wurde ein Pflegeheim gesucht, und die Wohnung wird wohl von Grund auf saniert werden müssen.

Bis hierhin ist das ein zwar heftiger, aber leider auch typischer Fall von Animal Hording (wobei es sich übrigens um eine anerkannte psychische Krankheit handelt) - so sieht es immer irgendwann aus, wenn nicht rechtzeitig von außen eingegriffen wird, und da leiden nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen werden irgendwann körperlich krank.

Was mich an diesem Fall so schockiert hat, ist aber Folgendes:
Diese alte Frau hatte einen Pflegedienst!!!
Sie hatte Pflegestufe 2, es muß also mehrmals am Tag jemand vorbeigekommen sein und sich um sie gekümmert haben. Wie sie sagte, haben die Pfleger auch für sie eingekauft und dabei wohl alle paar Tage auch tütenweise Katzenfutter in die Wohnung geschleppt.

Frage: Wie kann es sein, daß ausgebildetes Pflegepersonal solche Zustände nicht als höchst bedenklich erkennt und entsprechend handelt?
Nach Aussage der Tierschützer kam die Meldung ans zuständige Amt definitiv nicht vom Pflegedienst. (Ich tippe da mal auf einen Nachbarn, der das nicht mehr mit ansehen konnte.)

Wie ich weiter oben schon schrieb, muß es in dieser Wohnung erbärmlich gestunken haben, und anhand der Pflegestufe ist auch zu erkennen, daß diese alte Frau schon unter normalen Umständen nicht in der Lage gewesen wäre, ihre Wohnung allein sauberzuhalten - bei zig Katzen natürlich erst recht nicht.

Und sowas sieht man als ausgebildeter Altenpfleger nicht?
Da kommt man nicht darauf, das mal irgendwo zu melden, weil diese Frau ganz offensichtlich mehr als dringend Hilfe braucht? :wall:

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T-Online hat geschrieben:
Zugleich räumte Steinbrück ein, daß seine Partei die Bedeutung der Opel-Rettung im Wahlkampf möglicherweise überschätzt habe. "Die meisten Leute reagierten als Steuerzahler und nicht als solidarische Arbeitnehmerschaft", sagte der Politiker. "Es kann sein, daß die SPD das falsch eingeschätzt hat."
Quelle

Im Klartext: Die Steuergelderverschwendung zur Opelrettung war von Anfang an nur ein Wahlkampfmittel, und weil das nicht so gezogen hat, wie Herr Steinbrück sich das vorgestellt hat, beschimpft er jetzt den Steuerzahler als unsolidarisch. So nicht, Herr Finanzminister! Meines Wissens dürfen die Parteien keinen Wahlkampf aus Steuermitteln finanzieren. Hier wurden Milliarden im Klo heruntergespült, nur weil die SPD sich davon Wählerstimmen versprochen hat.

Es ist viel solidarischer, auf einen sinnvollen Umgang mit unseren Steuergeldern zu achten, und eine Unverschämtheit, daß Steinbrück die klugen Steuerzahler, die auf seinen populistischen Trick nicht reingefallen sind, jetzt auch noch beleidigt!

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Der Verein "Regenbogen" hat Werbespots gegen Aids produzieren lassen, in denen unter dem Motto "Aids ist ein Massenmörder" Aids-Infizierte mit Adolf Hitler, Josef Stalin und Saddam Hussein verglichen werden: Link

Ich finde das unfaßbar! Da werden sowohl die Opfer des Holocaust verhöhnt als auch Aids-Kranke beleidigt. Diesem Verein gehört sofort (!) die Gemeinnützigkeit aberkannt, wenn man ihn nicht sogar verbieten sollte. Auch die halbherzige Entschuldigung, daß nicht Kranke, sondern die Krankheit an sich als Mörder bezeichnet werden sollte, ändert nichts daran, daß hier Menschen auf die schlimmstmögliche Weise vorverurteilt und diskriminiert werden.

Aber manche Kreise meinen eben, daß die Hitler-Keule für sie selbst legitim sei. Es wird höchste Zeit, mal ein Exempel zu statuieren, daß es so nicht geht.

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Die Faschisten der Zukunft werden sich Antifaschisten nennen. (Winston Churchill)

Wir haben in der Vergangenheit nicht deutlich gemacht, daß Nationalsozialisten in erster Linie Sozialisten waren, und daß Nationalsozialisten Leute waren, die im Großen und Ganzen kollektivistische Lösungen angestrebt und durchgeführt hatten. (Edmund Stoiber)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Februar 2010 13:16 
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Ihr habt es sicher in den Nachrichten mitbekommen: Die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Margot Käßmann wurde mit 1,54 Promille Alkohol im Blut am Steuer ihres Autos gestoppt. Nun hat der Rat ihr tatsächlich das Vertrauen ausgesprochen (Quelle). Dies bedeutet, daß ihre Alkoholfahrt keine Konsequenzen für die Bischöfin haben wird.

Ich finde das unfaßbar. Über 1,5 Promille sind kein kleiner Schwipps, den man nach einem Bierchen zu viel hat. Das ist ein Vollrausch, der ein wahres Saufgelage voraussetzt. Jemand, der sich in diesem Zustand hinters Steuer setzt, beweist damit, daß er nicht nur wenig, sondern überhaupt kein Verantwortungsbewußtsein besitzt! Und so jemanden in einer derart verantwortungsvollen Position zu belassen ist für mich völlig unverständlich. Diese Frau hätte mit sofortiger Wirkung all ihrer Ämter enthoben werden müssen.

Aber es ist eben in Deutschland so, daß es kein gleiches Recht für alle gibt, sondern es immer von allergrößter Bedeutung ist, wer eine Verfehlung begangen hat. Andere wären für eine solche Tat an den Pranger gestellt worden, aber natürlich keine Bischöfin der Evangelischen Kirche...

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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Februar 2010 18:39 
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Du hast schon Recht, dass das alles andere als die Umsetzung eines - ja angeblich vorhandenen - Rechtsstaates ist, aber laut dieser Meldung ist sie ja bereits selbst zurückgetreten. Zwar bezweifle ich dass sie wirklich aus schlechtem Gewissen oder wie immer man das nennen mag handelt, und es ändert auch nix daran, dass sie bestraft gehört, aber wenigsten bleibt sie nicht weiter in ihrer (Ex-)Position.
Damit ist wenigstens ein Unrecht verhindert...

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Februar 2010 12:37 
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Daß sie von selbst zurückgetreten ist, wußte ich zu dem Zeitpunkt meines Postings noch nicht, ansonsten kann ich deine Aussagen nur unterschreiben. Ihr muß selbst klar gewesen sein, daß sie ihre Arbeit nicht mehr glaubwürdig fortsetzen kann, hatte sie sich doch in der Vergangenheit gerne mal über Menschen ausgelassen, die genau das tun, was sie jetzt selbst getan hat, nämlich sich volltrunken hinters Steuer setzen. Bei solchen Reden hätte man sie in Zukunft zu Recht ausgelacht.

Wir haben ja in Deutschland die 0,5-Promille-Grenze fürs Autofahren, und diese finde ich auch gut. Ich weiß z.B., daß ich persönlich die 0,5 Promille bei zwei Bieren erreiche, daher trinke ich nicht mehr als ein Bier, wenn ich noch fahren muß. Um nun diese Grenze um das Dreifache zu überschreiten, ist schon einiges nötig. Ich müßte dafür ein ganzes Sixpack Bier trinken, und ich bezweifle, daß ich dann überhaupt noch die Autotür aufbekommen würde. Da sie das offenbar problemlos hinbekommen hat, würde ich nicht ausschließen, daß da eine gewisse Gewohnheit vorliegt.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Februar 2010 12:37 
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Ich komm grad von einem Spaziergang mit meinem Hund zurück und kann noch immer nicht fassen, dass sich im einem Menschen soviel Falschheit, Unverschämtheit und Niederträchtigkeit sammeln kann ohne dass sich direkt vor ihm die Tore zur Hölle auftun und ihn sofort verschlingen.
Folgendes ist passiert: Ich spazier über die Wiese, seh einen mir bekannten Labbi mit seinem Spielzeug vorbeilaufen und geh zu seinem Besitzer um ein bisschen zu quatschen. Wir quatschen also, der Hund fängt an sich zu langweilen, legt sein Spielzeug irgendwo hinter mir in die Wiese und geht schnüffeln. Einige Zeit später geht eine Frau hinter mir vorbei (hab ich gar nicht richtig registriert) und der Besitzer vom anderen Hund fragt mich im selben Moment ob ich sein Spielzeug irgendwo sehe. Ich dreh mich um, weil ich wusste dass es dort irgendwo sein muss und seh dieses unverschämte Weibsschück mit dem Spielzeug in der Hand weggehen!

Das alleine wäre ja schon schlimm genug (laut ihr natürlich nur ein Missverständnis), aber besagter Labbi ist Blindenführhund und sein Besitzer folglich bild! Und beide sind ganz eindeutig als solche zu erkennen! Manche Leute gehen echt auf keine Kuhhaut, die wollens nicht mal in der Hölle

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Februar 2010 12:37 
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Ich versuche seit gestern, die richtigen Worte für das zu finden, was du da berichtet hast, Mino, aber es will mir nicht gelingen. Das ist mal wirklich nicht zu fassen, was sich diese Frau da geleistet hat.... :schock:

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Spare Dir die Zeit, profilneurotischen Gerüchteverbreitern erklären zu wollen, daß ihr Handeln gemein und ethisch unrecht ist, denn emotional und sozial dumme Menschen werden ihr Ego immer über Ethik und Moral stellen und selbst wenn Du heute, als Nachweis ihres Unrechtes, direkt vor ihren Augen übers Wasser läufst, wird morgen mindestens einer von ihnen behaupten, Du könntest nur nicht schwimmen!

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Februar 2010 12:37 
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Was für eine Unverschämtheit, Mino!
Ich war und bin entsetzt, was diese Frau sich geleistet hat!!
Wie kann es bitte ein Missverständnis sein, Hundespielzeug mitzunehmen??? Hallo? Statt Hirn nur ein aufgeweichtes Brötchen im Kopf? :schock:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Februar 2010 12:37 
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Sangeswunder hat geschrieben:
Wie kann es bitte ein Missverständnis sein, Hundespielzeug mitzunehmen??? Hallo? Statt Hirn nur ein aufgeweichtes Brötchen im Kopf? :schock:
Laut ihr hat sie nicht damit gerechnet, dass das Spielzeug einem von und gehört (ja ne, ich steh nur zufällig zwei Meter daneben :tztz:) und dann wäre es ja wohl egal ob sie es einsteckt oder irgendwer sonst.

Eine zusätzliche Frechheit, die sich diese Person geleistet hat, hab ich sogar noch vergessen: Nach der ganzen Aktion ist sie weiter gegangen, hat sich aber nach ca. 100 Metern umgedreht und folgendes Gespräch hat sich entwickelt.
Sie: Habt ihr zufällig wo ein Kettenhalsband liegen sehen?
Der Blinde, bevor ich überhaupt was sagen kann: Nein! (ich find ihn so super, er hat einen tollen Humor^^)
Sie (leicht verunsichert): Okay... falls ihr es findet, gebt es mir bitte zurück. Ich geh nämlich mit meinem Hund abrichten (da ist es ja auch unbedingt notwendig dem Hund die Kehle zuzuschnüren :motz:) und dafür hab ichs grad erst gekauft. Ich glaub es ist ein bisschen zu groß...
Dann ist sie endgültig verschwunden und ich war einfach nur noch sprachlos. Selbst WENN ich die Kette gefunden hätte, hätte ichs ihr ziemlich sicher nicht gegeben. Ich benutz die Dinger zwar nur bei Prüfungen (weil ich muss), aber laut ihrer Logik wärs ja egal ob ichs mitnehm oder irgendwer sonst...

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