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 Betreff des Beitrags: Türkei in die EU?
Ungelesener BeitragVerfasst: 9. September 2008 16:30 
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Ich meine eigentlich, wir hätten dieses Thema schonmal diskutiert - aber ich finde den entsprechenden Threat nicht.

Wie seht ihr einen Beitritt der Türkei zur EU?

Die meisten von euch haben es sich bestimmt schon gedacht, ich bin dagegen. Als erstes Argument wären die Menschenrechte zu nennen, sie sind in der Türkei immernoch nicht ausreichend, es gibt hinreichende Defizite in der Meinungsfreiheit, ebenso ist die Religionsfreiheit für nicht-muslime teilweise eingeschränkt. Klar, es gab Verbesserungen, aber bei weitem nicht so wie es wünschenswert wäre.
Der Kostenfaktor wäre natürlich riesig, die Türkei hat bald 80 Millionen Einwohner, genauso wie Deutschland, aber nur 1/6 der Wirtschaftskraft, sodass nach Berechnungen der EU-Kommission jedes Jahr zwischen 16,5 und 27,5 Milliarden Euro in die Türkei fließen müssten, um die Türkei konkurrenzfähig zu machen! Es würde auch keine Rückflüsse durch Export geben, da die Türkei durch die Zollunion wirtschaftlich längst integriert ist.

Dadurch dass die Türkei nach Deutschland die meisten Einwohner hätte, würde sich das Stimmverhältnis in diversen EU Gremien total verschieben, und zwar in eine eher orientalische Richtung, die ich in Zentraleuropa eigentlich nicht sehen möchte. Hinzu kommt natürlich der momentane Ministerpräsident Herr Erdogan, der diverse Male negativ aufgefallen ist, unter anderem durch dieses Zitat:

Zitat:
"Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind."


Ein Land, dass so einen Mann als Ministerpräsidenten hat, hat in der EU nichts verloren. Wir wollen Herrn Ahmadinedschad auch nicht in der EU, und ich sehe da kaum einen Unterschied. Viele erinnern sich vlt noch an den Wohnungsbrand einer türkischen Siedlung in Solingen, woraufhin Herr Erdogan nach Deutschland gekommen ist um den türken zu sagen, sie mögen sich doch hier nicht anpassen und ihr eigenes Leben leben - tut mir leid, so nicht!

Für mich bleibt festzuhalten, dass die Türkei hier nichts verloren hat, und wir mit der Türkei in der NATO absolut das Limit erreicht haben.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. September 2008 16:38 
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Ich kann dir da nur vollkommen zustimmen. Ein weiterer Grund ist sogar viel banaler, nämlich rein geographisch. EU bedeutet Europäische Union. Was hat dann ein Staat, dessen Territorium zu 90% außerhalb von Europa liegt, in der EU zu suchen?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. September 2008 16:56 
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Darth Severus hat geschrieben:
Ich kann dir da nur vollkommen zustimmen. Ein weiterer Grund ist sogar viel banaler, nämlich rein geographisch. EU bedeutet Europäische Union. Was hat dann ein Staat, dessen Territorium zu 90% außerhalb von Europa liegt, in der EU zu suchen?


Naja, in Zeiten der Globalisierung kann man sich erweitern, ich denke die Kultur ist da ein viel wesentlicherer Unterschied als die Geographie.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. September 2008 17:06 
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Ja, aber ich wollte noch einen Grund nennen, den du nicht genannt hattest. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Türkei in die EU?
Ungelesener BeitragVerfasst: 10. September 2008 12:07 
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Daniel hat geschrieben:
Ich meine eigentlich, wir hätten dieses Thema schonmal diskutiert - aber ich finde den entsprechenden Threat nicht.

Das liegt daran, daß es kein eigener Thread war. ^^
Wir hatten das Thema kurz im Thread "Der Fall Marco W." angesprochen, wahrscheinlich hattest du das noch im Hinterkopf. :wink:

Darth Severus hat geschrieben:
Ein weiterer Grund ist sogar viel banaler, nämlich rein geographisch. EU bedeutet Europäische Union. Was hat dann ein Staat, dessen Territorium zu 90% außerhalb von Europa liegt, in der EU zu suchen?

Naja, die Türkei liegt aber auch zu 10% in Europa. :mrgreen:

Aber mal davon abgesehen, man muß sich doch hier die Frage stellen, ob die EU an sich nur gegründet wurde, um alle europäischen Staaten zu einem Verband zusammenzufassen, oder ob das nicht eher politische und wirtschaftliche Gründe hatte und man daher, aus ebendiesen Gründen, die Geographie auch mal außer Acht lassen kann.

Ich würde generell eher zu letzterem tendieren. Es wäre Quatsch, die Türkei wegen "90% Asien" auszuschließen, wenn ein Beitritt ansonsten mehr Vor- als Nachteile hätte.

Diese sehe ich allerdings auch nicht. Okay, ein Vorteil wäre, daß die Türkei dann auch den Euro bekommen könnte und die Touristen ihr Geld nicht mehr tauschen müßten, aber das allein ist doch wohl ein bißchen wenig. ^^

Ich bin also auch eher dagegen, größtenteils aus denselben Gründen wie Daniel.

Daniel hat geschrieben:
Als erstes Argument wären die Menschenrechte zu nennen, sie sind in der Türkei immernoch nicht ausreichend, es gibt hinreichende Defizite in der Meinungsfreiheit, ebenso ist die Religionsfreiheit für nicht-muslime teilweise eingeschränkt. Klar, es gab Verbesserungen, aber bei weitem nicht so wie es wünschenswert wäre.

Grundsätzlich kann man zwar nicht erwarten, daß Veränderungen, die ein ganzes Land betreffen, von heute auf morgen vonstatten gehen, das braucht halt seine Zeit.

Dennoch, bei den Menschrechten und der Religionsfreiheit kann man mit mir nicht diskutieren, beides muß in meinen Augen einfach gewährleistet sein. Punkt.

Was ich allerdings teilweise in Frage stelle, ist der wirkliche Wille zum Entgegenkommen seitens der Türkei.
Ich meine, wenn ich in den Nachrichten sehe, daß sich türkische Einwanderer darüber aufregen, daß sie Deutsch lernen sollen, wenn sie hier leben möchten, und daß sich dann ein türkischer Ministerpräsident hinstellt und sie auch noch darin bestärkt, dann überzeugt mich das nicht gerade vom Integrationswillen der Türkei als Staat.
Wird man dann auch verlangen, daß die EU-Minister alle türkisch lernen, damit sie sich mit den türkischen Kollegen verständigen können?
So gehts ja nun nicht. Die Türkei soll selbstverständlich Türkei bleiben und nicht ein zweites Deutschland werden, aber irgendwo stimmt da doch das Verhältnis zwischen Geben und Nehmen noch nicht ausreichend.

Daniel hat geschrieben:
Der Kostenfaktor wäre natürlich riesig, die Türkei hat bald 80 Millionen Einwohner, genauso wie Deutschland, aber nur 1/6 der Wirtschaftskraft, sodass nach Berechnungen der EU-Kommission jedes Jahr zwischen 16,5 und 27,5 Milliarden Euro in die Türkei fließen müssten, um die Türkei konkurrenzfähig zu machen! Es würde auch keine Rückflüsse durch Export geben, da die Türkei durch die Zollunion wirtschaftlich längst integriert ist
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Hier muß man sich zwei Fragen stellen:
1. Wie soll das eigentlich alles finanziert werden? Meines Wissen hat die EU den berühmten Goldesel noch nicht gezüchtet.
2. Welchen Vorteil hätte die EU bei einem Beitritt der Türkei? Wem nützt das überhaupt etwas?

Daniel hat geschrieben:
Dadurch dass die Türkei nach Deutschland die meisten Einwohner hätte, würde sich das Stimmverhältnis in diversen EU Gremien total verschieben, und zwar in eine eher orientalische Richtung, die ich in Zentraleuropa eigentlich nicht sehen möchte. Hinzu kommt natürlich der momentane Ministerpräsident Herr Erdogan, der diverse Male negativ aufgefallen ist, unter anderem durch dieses Zitat:

Zitat:
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Ein Land, dass so einen Mann als Ministerpräsidenten hat, hat in der EU nichts verloren. Wir wollen Herrn Ahmadinedschad auch nicht in der EU, und ich sehe da kaum einen Unterschied. Viele erinnern sich vlt noch an den Wohnungsbrand einer türkischen Siedlung in Solingen, woraufhin Herr Erdogan nach Deutschland gekommen ist um den türken zu sagen, sie mögen sich doch hier nicht anpassen und ihr eigenes Leben leben - tut mir leid, so nicht!

Nee, also über Herrn Erdogan kann man eigentlich nur den kopf schütteln, sagte ich ja weiter oben auch schon. Bild

Dein Erdogan-Zitat im Zusammenhang mit der Verschiebung der Stimmenverhältnise bringt mich allerdings auf extrem unangenehme Gedanken, die ich hier lieber nicht laut aussprechen möchte. :?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. November 2008 16:51 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. November 2008 18:18 
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Darth Severus hat geschrieben:
Ich bin schockiert und möchte einen Staat, in dem so etwas passiert, nicht in der EU haben!


Tja Anarchie und Hass, so sind die Muslime.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. November 2008 18:43 
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Ich weiß nicht, ob es besonders produktiv ist, hier wieder mit Verallgemeinerungen und Vorurteilen gegen eine Religion anzufangen. Ich denke, daß diese Form von Selbst- oder Lynchjustiz eher ein türkisches als ein islamisches Problem ist.

Das bedeutet nicht, daß ich jetzt sagen würde "So sind die Türken". Vielmehr meine ich, daß ein Staat, in dem es derartige Vorkomnisse gibt, offensichtlich noch nicht in der Lage war, eine rechtsstaatliche Grundeinstellung bei allen seinen Bürgern zu erreichen. Das letzte Mal, daß man in Deutschland etwas von einem lynchenden Mob gehört hat, ist jedenfalls schon etliche Jahrzehnte her, und ich denke, das gilt für alle EU-Mitgliedsstaaten.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. November 2008 19:23 
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Das dürfte dann wohl in Deutschland zuletzt um die 68er herum gewesen sein.

Nunja, man kann wohl nicht von der Hand weisen dass dies ein islamisches Problem ist, oder wie erklärt man sich die Schicksale von Salman Rushdie, Kurt Westergaard oder Theo van Gogh?

Ich habe in einem anderen Forum ein Spiel gefunden, das nennt sich "Flaggen verbrennen":

ich zitiere da mal ein paar Beiträge:



Zitat:
Puh, wird schwer zu sagen wer diese Saison Meister wird.

pakistan gibt sich mühe, dennoch halte ich die arabische deppenliga noch für stärker, den jahrelangen erfahrungsvorsprung geben die nicht so schnell auf, auch wenn ihre interessen teils aufs sich-gegenseitig-zu-bekrämpfen umgeschwenkt sind. zur versöhung gemeinsam mal wieder eine US oder ähnliche flagge verbrennen soll ja helfen
iran ist wie immer mitfavourit, malaysia geb ich dagegen kaum eine chance


Bild


Zitat:
Sind viel zu wenige, keine Victoryzeichen, keine Kalaschnikovs und die Gesichter sind auch nicht so richtig wutverzerrt. Das ist höchstens Kreisklasse.


Zitat:
Puppen fehlen auch. Kreisklasse Trainingsniveau, höchstens


Ich musste irgendwie schmunzeln ... wer mehr erfahren will, hier


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Mai 2009 11:35 
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Und genau deshalb will ich die Türkei nicht in der EU haben!

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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Mai 2009 14:30 
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In jedem Land passieren schreckliche Verbrechen, auch in EU-Ländern.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Mai 2009 15:01 
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Ich glaube es ging Darth auch nicht um das Verbrechen als solches, obwohl das ja schon schlimm genug ist.
Aber die Türkei sollte vielleicht erst mal das Problem mit der PKK und ihren Anhängern in den Griff bekommen. Das artet ja teilweise in einen ernsthaften Bürgerkrieg aus, und ich kann mir nicht vorstellen, daß so etwas in die EU paßt. :?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Mai 2009 15:04 
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Tröti hat geschrieben:
In jedem Land passieren schreckliche Verbrechen, auch in EU-Ländern.



Also sorry Tröti, hast du SOWAS schonmal in Deutschland gehört?? Dass auf einer Deutschen Hochzeit, weil einer eifersüchtig ist, mal 40 Menschen sterben? Bei uns passiert auch viel mist, Amokläufe an Schulen zum Beispiel, aber DAS ? Schon n anderes Niveau.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Mai 2009 15:31 
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Nein,von speziell diesem Verbrechen hab ich in Deutschland noch nie gehört, aber der Inzestfall von Amstetten, der Kinderschänderring aus Belgien, der Amokfahrere aus Holland und der Amauklauf in Wendlingen habenmich nicht weniger schockiert.
Ob da nun politische, religiöse oder psychologische Gründe hinstehen -die Folge ist dieselbe.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Mai 2009 17:51 
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Aber die Ursache n andere. Die Leute hier sind einfach gestört, das sieht hier jeder so, nur für solche Taten in der Türkei wird immer Toleranz gefordert, das Land habe keine Aufklärung hinter sich und man könne die Leute ja nicht verurteilen. Damit bin ich nciht einverstanden, und deshalb bin ich GEGEN die Türkei in der EU.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Mai 2009 18:17 
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Davon abgesehen kommen in keinem EU-Land Zivilisten an Handgranaten und automatische Waffen heran. In Deutschland sind derartige Waffen z.B. als Kriegswaffen deklariert und stehen ausschließlich der Bundeswehr zur Verfügung. In anderen EU-Staaten ist das ähnlich, und mir ist kein Fall bekannt, bei dem jemals innerhalb der EU Morde mit Handgranaten oder automatischen Waffen begangen worden wären. Damit kann man nämlich noch weitaus verheerendere Schäden anrichten als mit den bei Amokläufen meistens verwendeten Pumpguns oder Pistolen. Statt 5-10 Toten hat man dann schnell 50-100.

Ein Land, in dem Zivilisten an solche Waffen herankommen können, ist ganz offensichtlich in Sachen innere Sicherheit noch weit vom EU-Standard entfernt. Davon abgesehen hapert es in der Türkei doch noch sehr bei der Strafverfolgung. Man weiß ja nicht einmal, wer hinter diesem Anschlag steckt. Aber Hauptsache, man steckt einen deutschen Jugendlichen aufgrund der windigen Anschuldigungen eines britischen Mädchens monatelang in ein türkisches Gefängnis. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel hat in der Türkei sowohl bei der Polizei als auch bei der Justiz eine gefährliche Schräglage, und so ein Land hat in der EU nichts zu suchen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Oktober 2009 18:55 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Oktober 2009 09:08 
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Tja, man kann nur hoffen, dass für die Türkei die Aussicht auf die Mitgliedschaft in der EU ein ausreichendes Druckmittel darstellt, ihre Bürgerrechte zu reformieren.
Im Grunde bin ich für eine Aufnahme der Türkei (einer reformierten Türkei!) in der EU. Aus folgenden Gründen:

1) Vielleicht hilft es der Türkei, europäischer zu werden. Sie sollen nicht die Traditionen ihrer Kultur ablegen, die keinem Menschen schaden - jedes EU-Land soll ja ein freies Land sein - aber sie müssen dringend reformieren, was Menschenrechte anbelangt. Irgendwann muss dieses Land begreifen, dass wir im 21. Jahrhundert leben. Und da sie es von sich aus nicht schaffen, hoffe ich auf den Druck von außen.
2) In ganz Europa leben sehr viele Türken. Ich kann das nicht in Zahlen benennen, aber gefühlsmäßig sind sie hier überall ziemlich hoch vertreten. Die Türkei ist damit schon ein Stück weit europäisisert.
3) Ein Land muss nicht in jeder Hinsicht perfekt sein, um in der EU aufgenommen zu werden; es sollte aber signalisieren, dass es sich auf einem guten Weg befindet. Laut Bericht gilt das ja bespielsweise für Kroatien. Wir sollten von der Türkei nicht mehr verlangen als von jedem anderen EU-Land, nur weil es sich zu zwei Dritteln (?) auf asiatischen Terrain befindet. Das ist kein ausreichendes Argument gegen den Beitritt.
Auch andere EU-Länder zeigen sich teilweise wenig europäisch, z.B. Italien. Ich glaube, in kaum einem anderen Land gibt es ein so starkes Gefälle zwischen arm und reich. Jeder 3. Sizialianer lebt unter der Armutsgrenze. Und in so manchem kleinen Dorf werden junge Mädchen noch zwangsverheiratet. Aber ich möchte jetzt Italien aus der EU verbannt sehen!

Die Türkei, wie sie jetzt ist, ist nicht europäisch genug für die EU und wird es auch in den nächsten 3 Jahren nicht mehr werden. Ich finde es aber trotzdem grundsätzlich richtig und gut, es in Erwägung zu ziehen, die Türkei in der EU aufzunehmen. Es ist eine Chance, eine Chance für ein weitgehend muslimisches Land den Sprung in die moderne Welt zu schaffen und ein Vorbild für andere arabische Länder zu sein. Wenigstens ist der Wille da.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Oktober 2009 09:44 
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Tröti hat geschrieben:
Ein Land muss nicht in jeder Hinsicht perfekt sein, um in der EU aufgenommen zu werden; es sollte aber signalisieren, dass es sich auf einem guten Weg befindet. Laut Bericht gilt das ja bespielsweise für Kroatien. Wir sollten von der Türkei nicht mehr verlangen als von jedem anderen EU-Land, nur weil es sich zu zwei Dritteln (?) auf asiatischen Terrain befindet.

Nein, es muß nicht in jeder Hinsicht perfekt sein - sonst könnten wir die EU auch gleich auflösen, weil diesen Anspruch wohl die wenigsten Mitgliedsstaaten erfüllen könnten.

Aber: Die Probleme, die in dem von Darth verlinkten Artikel genannt werden, sind für mich klare Disqualifikationskriterien, die würde ich vor einer Aufnahme in die EU gelöst sehen wollen.

Tröti hat geschrieben:
Die Türkei, wie sie jetzt ist, ist nicht europäisch genug für die EU und wird es auch in den nächsten 3 Jahren nicht mehr werden. Ich finde es aber trotzdem grundsätlich richtig und gut, es in Erwägung zu ziehen, die Türkei in der EU aufzunehmen.

Genau - und solange die Türkei in die EU will (und nicht schon drin ist), kann man auch erwarten, daß die dortigen Probleme tatsächlich angepackt werden.

Würden wie sie jetzt schon aufnehmen, hätte ich einfach Bedenken, daß dort dann gar nichts mehr geändert wird, weil man ja dann hat was man wollte und keinen Grund mehr sieht, etwas zu ändern. :?

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Tröti hat geschrieben:
Wir sollten von der Türkei nicht mehr verlangen als von jedem anderen EU-Land, nur weil es sich zu zwei Dritteln (?) auf asiatischen Terrain befindet.
Zwei Drittel? Wohl eher neun Zehntel.

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Also, wenn wir von der Türkei wollen, dass sie ihre Bürgerrechte reformiert und europäischer wird, wie Tröti es so passend ausdrückt, dann sollten wir doch eigentlich bei uns in Deutschland auch anfangen, oder etwa nicht? Ich meine, in der Türkei wird die Religion dank Atatürk strickt vom Staat getrennt, was bedeutet, dass Kopftücher nciht getragen werden und die Frauen nehmen sie auch freiwillig ab! Meiner Meinung nach, wirklich europäisch, wo doch hier in Deutschland die muslimischen Frauen IMMERNOCH mit dem Kopftuch durch die Gegend rennen dürfen. Ich will hier niemanden angreifen, da es hier in Deutschland auch die Religionsfreiheit gibt, im Gegensatz zur Türkei. Versuch da mal eine Kirche zu bauen. -.-
Back to topic: Was ich damit sagen will, ist das bei uns in der EU mehr türkische Türken rumlaufen, als in der Türkei... Ich hoffe, das war jetzt irgendwie verständlich. Wir wollen, dass sie europäischer werden, dann sollten WIR ebenfalls europäischer werden.
Das alles bedeutet nicht, dass ich FÜR den Beitritt bin. Ganz im Gegenteil. Ich möchte es um JEDEN Preis vermeiden, da dieses Land noch nicht genug Erfahrung mit einer Demokratie hat, obwohl sie dort schon seit 1982 eine Demokratie herrscht. Der Präsident ist dort zwar immer noch sehr mächtig, aber sie haben es wenigstens gleich beim ersten Versuch (im Gegensatz zu uns) geschafft, die Demokratie auch durchzusetzen! Um das einmal gesagt zu haben. Dennoch bin ich der Ansicht, dass es einfach noch zu früh ist, auch wenn ich komplett abgeneigt bin, da ich mich dann frage, wer als nächstes in die EU kommt, womöglich gleich China? Ich meine, irgendwo muss es doch auch mal aufhören. Wir können doch nicht aus ganz Eurasien eine Union schließen. Das funktioniert doch nicht. Vor allem: Womit sollen wir es denn finanzieren? Meines Wissens ist die Türkei noch lange nicht auf dem wirtschaftlichen Level um wirklich von Vorteil zu sein. Meiner Meinung nach, war es für andere östliche Staaten viel zu früh, da sie noch nicht auf einem vorteilhaften Level sind und eher ein Klotz am Bein, als hilfreich, aber das ist eine andere Sache, Deutschland gehört ja momentan auch dazu, was mich zur Annahme bringt, dass die EU gescheitert ist, da wsie einfach das gut gemeinte nicht finanzieren kann, weil sie selbst nicht weiß, wie.
Wie gesagt: Die EU ist aus meiner Sicht vollbesetzt. Weiter GEHT nicht mehr, die EU hat ja jetzt schon fast, FAST, die Fläche der USA. Groß genug, findet ihr nicht auch?
Lange Rede kurzer Sinn: Der Beitritt der EU ist nicht nur aus bürgerrechtlicher Sicht unvertretbar sondern auch noch aus der finanziellen Sicht. Es funktioniert einfach nicht. Zumal wir vorallem hier in Deutschland ein sehr schlechtes Bild der Türkei präsentiert bekommen, dessen wir nicht einmal mehr Herr werden. Sollte es dennoch zu einem Beitritt kommen, dann doch bitte erst NACHDEM wir das hier in der EU ind en Griff bekommen haben UND wir die Krise irgendwie überwunden haben.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. November 2010 13:01 
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Was im Zusammenhang mit der Wikileaks-Affäre von unserer linksgerichteten Medienlandschaft am liebsten totgeschwiegen würde, wurde heute morgen im Morgenmagazin nur in einem Nebensatz erwähnt: Die Dokumente enthüllen nicht nur peinliche Aussagen von US-Politikern über Regierungschefs anderer Länder, sondern auch, daß die Türkei Al-Kaida unterstützt. Damit dürfte die Frage, ob die Türkei in die EU gehört, wohl ein für allemal beantwortet sein...

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 Betreff des Beitrags: Re: Türkei in die EU?
Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Mai 2011 10:33 
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Nach unserem Türkeiurlaub möchte ich gern meine gewonnenen persönlichen Erfahrungen in die Diskussion einbringen.

Eines der ersten Dinge, die wir erfahren haben, war die Aussage unseres Ausflugsleiters Hakan (über den Gine schon woanders berichtet hat), daß man in den Touristenhochburgen die wahre Türkei nicht kennenlernt. Und tatsächlich war der mehrmals täglich rufende Muezzin so ziemlich das einzige, woran wir gemerkt haben, daß wir uns nicht an der europäischen Mittelmeerküste aufgehalten haben. Sämtliche Personen, die wir innerhalb der Tourismusbranche kennengelernt haben, wirkten sehr europäisch, viele sprachen deutsch, alle anderen englisch.

Ein Zwischenfall hat uns jedoch einen Hauch der "anderen" Türkei gezeigt. Am letzten Donnerstag war in der Türkei Feiertag, was viele Einheimische für ein verlängertes Wochenende genutzt haben. Dies führte dazu, daß ab Donnerstag unser Hotel ausgebucht war, vor allem mit türkischen Gästen. Am Freitag kam es nun zu einem Zwischenfall im Speisesaal, bei dem mehrere türkische Gäste aufeinander losgegangen sind. Wir selbst haben das nur am Rande mitbekommen, aber da aufgrund dieses Tumultes unsere Dinnerbuchung für Samstag nicht weitergeleitet wurde, haben wir bei unserer diesbezüglichen Beschwerde beim Rezeptionisten gesagt bekommen, daß es da ziemlich heftig abgegangen sein muß. Er sagte wörtlich, daß er sich für seine Landsleute schäme.

Bei unserem Ausflug waren wir auch in einer Goldschmiede und haben dort erfahren, daß es viele Türken gibt, die gar nicht in die EU wollen, weil sie damit wirtschaftliche Vorteile aufgeben müßten. So können etwa die Goldschmiede ihre Ware deutlich günstiger verkaufen, weil sie von EU-Regelungen unberührt sind.

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