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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Oktober 2009 13:23 
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Darthagnan hat geschrieben:
Es ist nicht die Ursache des Problems, daß es Ghettos gibt, das ist nur die logische Folge. Die Ursache ist, daß Migranten nach Deutschland kommen, die nicht die Absicht haben, sich anzupassen, und das ist das Problem, das behoben werden muß, dann lösen sich alle Folgeprobleme von alleine.

Es kann sein, daß ich Tröti falsch verstanden habe, aber so wie sie schreibt, entsteht bei mir eigentlich nicht der Eindruck, daß sie meint die Migranten hätten es sich selbst ausgesucht, in diesen Ghettos "zusammengeparkt" zu werden.

Tröti hat geschrieben:
Übrigens, dass sich die Türken in Berlin-Kreuzberg zusammengerottet haben, ist m.E. nicht ihre eigene Schuld. Dort sind die Wohnungen billig und der normale Deutsche, der sich nicht asozial fühlt, möchte da nicht unbedingt leben. Es sind Sozialwohnungen, in denen Einwanderer günstig untergebracht werden können.


Tröti hat geschrieben:
Ein ähnliches Phänomen gibt es hier in der Gegend mit den sog. Russen-Ghettos. Das war eine große Siedlung von Belgiern, die leer stand und nach dem Fall des eisernen Vorhangs billig weitervermietet werden konnte. Irgendwo mussten die ganzen Russen ja hin, die hierher gekommen sind.


Das klingt für mich eher nach "Hm, wohin nur mit den ganzen Migranten? Ach, stecken wir sie einfach da hin, wo eh kein Deutscher wohnen will."

Es könnte sogar etliche Migranten geben, die gar nicht in den Ghettos wohnen wollen. Bestimmt sehen das da einige genau so wie wir hier und sagen sich "Ich könnte bestimmt viel besser Deutsch lernen, wenn ich deutsche Nachbarn hätte und mit denen auch mal reden müßte."
Aber da gibt es schon wieder ein Problem: Wenn sie in andere Gegenden ziehen wollen, dann spielen da oft die Vermieter nicht mit und geben einem Migranten keine Wohnung, weil sie meinen, daß die nicht in die Hausgemeinschaft passen. :lala:
So einen Fall habe ich mal "live" miterlebt, als die Familie einer türkischen Mitschülerin eine größere Wohnung suchte, die sie sich leisten konnten, weil beide Eltern einen Job gefunden hatten. Man sprach Deutsch, man ging arbeiten, die Kinder waren weder besonders viele (drei, eine völlig normale Anzahl) noch irgendwie verhaltensauffällig - alle waren durchschnittliche bis gute Schüler und pöbelten auch nicht auf der Straße herum.
Trotzdem hat diese Familie fast zwei Jahre gebraucht, um eine neue Wohnung zu finden, weil ein Vermieter nach dem anderen schon absagte, wenn er am Telefon den eindeutig türkischen Nachnamen des Vaters hörte. :shock:

Jetzt kommt gleich bestimmt wieder das Argument, das sei ein Einzelfall, aber genau das glaube ich eben nicht. Vermieter sind in der Regel sehr darauf bedacht, den "Hausfrieden" zu erhalten, weil sie sich nicht mit irgendwelchen Nachbarschaftsfehden stressen wollen, und alles was da nicht paßt, sei es nun ein ungewöhnliches Haustier, ein lautes Hobby, ein Listenhund, Kinder in einem Alter, das im Rest des Hauses nicht vertreten ist oder eben die Nationalität, wird oft ohne großes Nachfragen abgelehnt.

Naja, meine Mitschülerin zog dann nach fast zwei Jahren endlich um, nachdem die Eltern auf die geistreiche Idee gekommen waren, die Wohnungssuche von einem (deutschen) Makler erledigen zu lassen. Mir ist nicht bekannt, daß sie jemals irgendwelche Probleme mit den Nachbarn gehabt hätten, aber dieser Fall verdeutlich doch sehr stark, wie schnell man in irgendeiner Schublade landen kann, in die man eigentlich gar nicht reingehört. :lala:

Übrigens gibt es auch eine "negative Integration" - manche Migranten passen sich so stark an, daß sie schon deutscher denken als die Deutschen und sich dabei gerade die negativsten "Typisch Deutsch"-Dinge aussuchen. Hier ist unser portugiesischer Nachbar ein schönes Beispiel - der hat nämlich die typisch deutsche "Hilfspolizisten-Mentalität" verinnerlicht und paßt wie ein Schießhund auf, daß auch ja kein Nachbar etwas macht, das sich nicht gehört. Er hat sogar schon mal einer anderen Nachbarin das Jugendamt auf den Hals gehetzt, weil ihre Kinder angeblich so laut und frech waren (was ich nicht bestätigen kann). Wenn unser Hausmeister den Rasen mährt oder den Innenhof fegt, hängt der werte Herr bäuchlings auf der Fensterbank (er wohnt im Erdgeschoss) und guckt sich fast die Augen auf dem Kopf - man muß ja schließlich aufpassen, daß das auch ordenlich gemacht wird! :wall: Ach ja, und seine Frau hat die Angewohnheit, den anderen Nachbarn aufzulauern, wenn die ihren Müll wegbringen. Sobald die Nachbarn wieder im Haus sind, geht sie dann gucken, ob auch alles in der richtigen Tonne ist. :lol:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Oktober 2009 13:50 
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Ich glaube nicht, daß ich irgendwo gesagt habe, daß die Migranten sich ein Ghetto wünschen.

Das "Vermieterproblem" ist sicher eines, es ist aber auch nicht lösbar, also kann es hier auch keinen Lösungsansatz geben. Deutschland ist ein freies Land, und es steht jedem Wohnungseigentümer zu, sich seine Mieter auszusuchen.

Geht es hier um Schuldzuweisungen oder um Lösungsmöglichkeiten? Man kann die Praxis der Vermieter falsch finden, aber das ändert nichts. Ich zumindest halte es für mäßig, über Dinge zu diskutieren, die man nicht ändern kann.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Oktober 2009 14:48 
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Darthagnan hat geschrieben:
Ich zumindest halte es für müßig, über Dinge zu diskutieren, die man nicht ändern kann.

Hast du dich noch nie übers Wetter beschwert? :lol:

Ich wollte übrigens keine Welle an Schuldzuweisungen starten, sondern lediglich darauf aufmerksam machen, daß die Migranten eben auch nicht an allem selbst schuld sind.

Lösungsansätze finden, das ist immer schnell gewollt und schnell gesagt, aber bei einem so vielschichtigen Problem wie diesem muß man eben alle Seiten und alle Puzzleteile betrachten. Da wir die Sache mit der Sprache schon zu Genüge hatten und es für das Religionsproblem gleich zwei eigene Thread gibt, dachte ich mir, ich bringe mal das Vermieterproblem auch mal (als Beispiel) mit ein. :wink:

Ursachenforschung ist und bleibt nun mal der erste Schritt in Richtung Lösung. Wenn du dir einen Grippevirus einfängst, wird dein Arzt auch nicht nur die Symptome behandeln, sondern dir direkt ein Medikament gegen den Virus verschreiben, der sie verursacht. Tut er das nicht, gehen Husten und Schnupfen vielleicht auch weg - aber es ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche, daß sie ziemlich schnell wieder da sind, weil die Ursache nicht behaben wurde!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Oktober 2009 16:01 
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Ginevra Malfoy hat geschrieben:
Ursachenforschung ist und bleibt nun mal der erste Schritt in Richtung Lösung. Wenn du dir einen Grippevirus einfängst, wird dein Arzt auch nicht nur die Symptome behandeln, sondern dir direkt ein Medikament gegen den Virus verschreiben, der sie verursacht. Tut er das nicht, gehen Husten und Schnupfen vielleicht auch weg - aber es ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche, daß sie ziemlich schnell wieder da sind, weil die Ursache nicht behaben wurde!
Ja, genau das ist doch meine Rede. Ghettos, schlechte Bildung und mangelnde Integration sind doch nur die Symptome des eigentlichen Problems: Wir haben viel zu viele Migranten, die nur aus dem einen Grund nach Deutschland kommen, weil sie sich hier in die soziale Hängematte legen können.

Wenn wir da gegensteuern, beheben wir sämtliche Symptome gleich mit - weniger Migranten sind leichter zu integrieren. Jemand, der nach 20 Jahren immer noch kein Wort deutsch spricht oder nach Jahren immer noch von Hartz IV lebt, der hat in Deutschland nichts zu suchen. Wir müssen nur das tun, was sämtliche anderen Staaten schon immer machen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Oktober 2009 16:06 
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Darthagnan hat geschrieben:
Ginevra Malfoy hat geschrieben:
Ganz allgemein stellt sich mir aber immer noch die Frage, warum sich so viele Migranten ausgerechnet Deutschland aussuchen, wenn sie doch mit unserer Kultur offensichtlich so gar nichts anfangen können.
Ich meine, wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, mein Heimatland verlassen will oder muß, dann wäre es doch eigentlich logisch und für mich auch viel leichter, wenn ich in ein Land auswandern würde, mit dessen Kultur ich auch zurechtkomme.

Tröti hat geschrieben:
Anstatt auf die Migranten zu schimpfen, die sicher ihren Teil dazu beigetragen haben, sollten wir wohl nach vorne blicken und zusehen, wie wir diese Probleme lösen können.

Man kann ein Problem aber nicht lösen, ohne die Ursache zu kennen.
Bravo! Genau DAS ist des Pudels Kern. Tröti, was du schreibst, mag ja alles gut und richtig sein, aber es ist nicht der Kern des Problems. Du beschreibst nur Symptome. Es ist nicht die Ursache des Problems, daß es Ghettos gibt, das ist nur die logische Folge. Die Ursache ist, daß Migranten nach Deutschland kommen, die nicht die Absicht haben, sich anzupassen, und das ist das Problem, das behoben werden muß, dann lösen sich alle Folgeprobleme von alleine.

Die Frage, warum die alle nach Deutschland kommen, ist natürlich ganz leicht zu beantworten: Nur in Deutschland können sie vollkommen unbehelligt auf Staatskosten leben. Und deshalb muß genau dort etwas geändert werden. Deutschland muß es so machen wie alle anderen Länder. Sozialleistungen für Ausländer müssen auf maximal ein Jahr befristet werden, und wer danach nicht selbst für seinen Unterhalt sorgen kann oder will, muß zurück in die Heimat. Ausnahme wären eventuell Asylanten, aber bitte nur echte!

Soziale Probleme müssen nicht immer komplizierte Lösungen haben, manchmal ist es ganz einfach. Man kann nicht die Deutschen zwingen, Nachbarn zu akzeptieren, mit denen sie sich nicht auf Deutsch unterhalten können, und diese dann auch noch mit den eigenen Steuern zu finanzieren. Sowas schafft zwangsläufig soziale Spannungen. So entsteht Ausländerfeindlichkeit. Diese ist nämlich ebenfalls nicht Ursache des Migrantenproblems, sondern dessen Folge.

Wir müssen Sorge dafür tragen, daß wir nur solche Migranten bei uns aufnehmen, die zur Integration bereit sind und nicht dauerhaft auf Staatskosten leben. Alle anderen müssen in die Heimat zurück, anders geht es nicht.


Dem kann ich nur 100% zustimmen, dass Migranten "doof" sind oder etwas dergleichen, ist ne Aussage auf Kindergartenniveau und habe ich nie getätigt.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2009 09:14 
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Daniel hat geschrieben:
dass Migranten "doof" sind oder etwas dergleichen, ist ne Aussage auf Kindergartenniveau und habe ich nie getätigt.

Wenn du mal genau liest, wird es dir auffallen: Ich habe nie behauptet, daß du das wortwörtlich so gesagt hast. ;)

Ich wollte dich lediglich darauf aufmerksam machen, daß einige deiner Beiträge sehr mißverständlich sind. Wir sind in der Sache weitgehend einer Meinung, das sollte eigentlich nach 7 Seiten Diskussion mit größtenteils sehr langen Beiträgen so langsam mal rübergekommen sein. Ich finde nur, daß einige deiner aktuelleren Beiträge im Tonfall und in der Diskussionsweise weit unter deinem sonstigen Niveau liegen und frage mich warum.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2009 09:24 
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Ich hätte vielleicht nichts mehr schreiben sollen, ich bins leid dieses Thema zu diskutieren, meine Meinung steht fest. Tut mir leid, ich hätte ruhig sein sollen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2009 09:41 
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Daniel hat geschrieben:
Ich hätte vielleicht nichts mehr schreiben sollen, ich bins leid dieses Thema zu diskutieren, meine Meinung steht fest. Tut mir leid, ich hätte ruhig sein sollen.


Ja, meine Meinung steht auch fest, und ich schreibe hier auch nichts mehr, weil ich seit gefühlten 7 Seiten gegen Wände schreibe.

Sorry Gine, du bist da das einzige Fenster, aber ansonsten habe ich das Gefühl, dass es ein Großteil meiner Argumente gar nicht wert ist, gelesen oder gar kommentiert zu werden.


Außerdem finde ich, dass sich diese beiden Aussagen vollkommen widersprechen:

Zitat:
Man kann ein Problem aber nicht lösen, ohne die Ursache zu kennen.


Zitat:
Ich zumindest halte es für mäßig, über Dinge zu diskutieren, die man nicht ändern kann.



Auf diese Weise kann man jede Diskussion zum Stillstand bringen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2009 10:33 
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Tröti hat geschrieben:
Ja, meine Meinung steht auch fest, und ich schreibe hier auch nichts mehr, weil ich seit gefühlten 7 Seiten gegen Wände schreibe.

Sorry Gine, du bist da das einzige Fenster, aber ansonsten habe ich das Gefühl, dass es ein Großteil meiner Argumente gar nicht wert ist, gelesen oder gar kommentiert zu werden.

Na eben - ich hab hier auch keine Lust mehr. :lala:

Wenn man nicht in der Lage ist, andere Meinungen wenigstens zu akzeptieren (da man ja offensichtlich nicht versuchen will, sie zu verstehen), dann hat die ganze Diskussion keinen Sinn, dann kann man es gleich lassen. :schuechtern:

Oder man mach ne Website und schreibt seine Meinung da rein - da kann man dann jedes Gegenargument aus dem Gästebuch löschen und muß sich nicht damit auseinandersetzen. ^^

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2009 11:03 
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Genau so sehe ich das auch. Ich schreibe hier ein Argument nach dem anderen, darauf eingegangen wird eh nicht. Dann können wir es auch lassen.

EDIT:

Klar kann man hier tausend Sachen reinschreiben, die ja total ungerecht sind. Aber für mich ist eine Diskussion, in der man keinen einzigen Lösungsvorschlag einbringt, nicht zielführend. Man kann tausend Schuldige suchen, und am Ende wieder genau da landen, wo man angefangen hat.

Ich war hier der einzige, der Lösungsansätze versucht hat. Damit habe ich für mich die Diskussion zu einem vernünftigen Ende geführt und werde mich hier nicht mehr äußern.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2009 11:17 
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Entweder du hast meinen Beitrag nicht gelesen, oder aber du sprichst nicht von mir. Ich habe ganz viele Lösungsvorschläge gemacht:

Zitat:
Was kann man gegen dieses Problem tun: Vielleicht könnten unsere Schul- und Berufsabschlüsse irgendwie internationalisiert werden. Dann hätte ein ausländischer Bewerber schon einmal ähnlich gute Chancen wie ein deutscher. Vielleicht sollte man den Deutschkurs bereits vor der Auswanderung als verbindlich erklären, so dass die Sprache zumindest keine unüberwindbare Hürde darstellt.


Zitat:
Auch hier sollte man überlegen, ob solche Getthos klug sind. Kann man nicht günstige Wohnungen auch in "Deutschenvierteln" anbieten, z.B. in Studentengegenden. Die wollen ja auch günstig wohnen, sind aber zu 90% Deutsch. Dann ist die türkische Familie zumindest schon einmal gezwungen, auf dem Flur mit "Guten Tag" zu grüßen oder nebenan auf Deutsch nach einem Ei zu fragen.


Zitat:
Hätten beide Kinder besser Deutsch gekonnt, hätten sie jeweils einen vollkommen anderen Eindruck hinterlassen. Beide hätten in den ersten Wochen dringend von den Nebenfächern befreit werden und in dieser Zeit Deutsch lernen müssen. In Mathematik hätte Aishe eine zusätzliche Lehrerin zur Seite stehen müssen, die ihr die deutschan Aufgabenformate erklärt, mit denen die anderen Kinder schon seit zwei Jahren rechnen. Die Materialliste müsste illustriert sein. Auch deutsche Eltern wissen oft nicht, was mit DinA 5 und HB 4 gemeint ist, aber sie können zumindest im Schreibwarenhandel nachfragen. Aishe und Özkan hätten in die Nachmittagsbetreuung gemusst, wo man mit ihnen für kleines Geld die Hausaufgaben macht.



In eben diesem Beitrag bin ich übrigens auf jede EINZELNE Aussage deines vorigen Postings eingegangen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2009 11:57 
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Tröti hat geschrieben:
Was kann man gegen dieses Problem tun: Vielleicht könnten unsere Schul- und Berufsabschlüsse irgendwie internationalisiert werden. Dann hätte ein ausländischer Bewerber schon einmal ähnlich gute Chancen wie ein deutscher. Vielleicht sollte man den Deutschkurs bereits vor der Auswanderung als verbindlich erklären, so dass die Sprache zumindest keine unüberwindbare Hürde darstellt.

Das ist ein guter Vorschlag, dem stimme ich zu.
Zitat:
Auch hier sollte man überlegen, ob solche Getthos klug sind. Kann man nicht günstige Wohnungen auch in "Deutschenvierteln" anbieten, z.B. in Studentengegenden. Die wollen ja auch günstig wohnen, sind aber zu 90% Deutsch. Dann ist die türkische Familie zumindest schon einmal gezwungen, auf dem Flur mit "Guten Tag" zu grüßen oder nebenan auf Deutsch nach einem Ei zu fragen.

Wer ist "man"? Bei Wohneigentum in Privatbesitz hat der Vermieter das alleinige Entscheidungsrecht, an wen er seine Wohnung vermietet. Das wäre also höchstens bei Wohnungen möglich, die dem Staat gehören.
Zitat:
Hätten beide Kinder besser Deutsch gekonnt, hätten sie jeweils einen vollkommen anderen Eindruck hinterlassen. Beide hätten in den ersten Wochen dringend von den Nebenfächern befreit werden und in dieser Zeit Deutsch lernen müssen. In Mathematik hätte Aishe eine zusätzliche Lehrerin zur Seite stehen müssen, die ihr die deutschan Aufgabenformate erklärt, mit denen die anderen Kinder schon seit zwei Jahren rechnen. Die Materialliste müsste illustriert sein. Auch deutsche Eltern wissen oft nicht, was mit DinA 5 und HB 4 gemeint ist, aber sie können zumindest im Schreibwarenhandel nachfragen. Aishe und Özkan hätten in die Nachmittagsbetreuung gemusst, wo man mit ihnen für kleines Geld die Hausaufgaben macht.

Klingt machbar. Woran scheitert es denn?

EDIT: All diese Dinge sind aber wieder nur das Behandeln von Symptomen. Das Problem muß viel grundlegender angegangen werden. Wenn ein Baum morsch ist, muß er gefällt werden, da genügt es auch nicht, die vertrockneten Blätter abzureißen.

Ursache des Problems ist, daß es zu viele Migranten gibt, die aufgrund der sozialen Vorteile nach Deutschland kommen. Das können wir nur abstellen, indem wir diese sozialen Vorteile nicht mehr gewähren.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2009 12:08 
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Darthagnan hat geschrieben:
Ursache des Problems ist, daß es zu viele Migranten gibt, die aufgrund der sozialen Vorteile nach Deutschland kommen. Das können wir nur abstellen, indem wir diese sozialen Vorteile nicht mehr gewähren.


Komischerweise haben andere Länder weit weniger Probleme mit unangepaßten Migranten als wir - vielleicht sollte man sich mal genauer anschauen wie die das regeln und sich das eine oder andere abgucken. ;)

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Darthagnan hat geschrieben:
Wer ist "man"? Bei Wohneigentum in Privatbesitz hat der Vermieter das alleinige Entscheidungsrecht, an wen er seine Wohnung vermietet. Das wäre also höchstens bei Wohnungen möglich, die dem Staat gehören.
Zitat:



Meistens sind es ja am Anfang zumindest auch Sozialwohnungen, die dem Staat gehören. Der neigt dazu, große Wohnblöcke zu kaufen, die dann ausschließlich an Ausländer vermietet werden. Ich weiß nicht, ob ihr schon mal auf dem Weg zur Autobahn durch Köln Meschenich gefahren seid? Dort reiht sich ein Block an den nächsten.
Ich weiß nicht - vielleicht wäre es möglich, die Sozialwohnungen anders zu verteilen, auf mehrer Stadtteile etwa.
Und Studentenwohnheime sind oft auch in staatlicher Hand.
Außerdem finde ich, es sollte einer Mietgesetz geben (falls es das nicht schon gibt): Kein potentieller Mieter darf wegen seiner Hautfarbe, Herkunft oder Religion benahcteiligt werden. Wenn es so ein Gesetz gäbe, hätte die Familie, von der Gine erzählt hat, seinerzeit Klage einreichen können.
Natürlich kann jeder Vermieter sein Eigentum vermieten, an wen er möchte. Es spricht aber nicht gerade für ein tolerantes Land, wenn Deutsche bevorzugt werden, nur weil sie deutsch sind.

Zitat:
Klingt machbar. Woran scheitert es denn?


Es gibt sicher schon gute Anfänge: Die meisten Grundschulen in NRW sind mittlerweile schon Offene Ganztagsgrundschule, wovon auch viele deutsche Familien profitieren, wo beide Eltern arbeiten gehen oder alleinerziehende Mütter und Väter. Kindern, die schlecht deutsch sprechen, wird der Besuch grundsätzlich von den Klassenlehrern ans Herz gelegt. Erstens machen sie da ordentlich ihre Hausaufgaben und zweitens sind sie noch bis zu 4 Stunden länger mit anderen Kindern zusammen und lernen si spielend leicht deutsch.
Dieses Projekt gibt es leider noch nicht lange genug, um flächendeckende Erfolge feststellen zu können. In meinem letzten Studienjahr hab ich eine Umfrage an den wenigen offenen Ganztagsschulen, die es damals gab, durchgeführt. Jetzt, drei Jahre später, sind es aber schon viel mehr.
Das Dumme ist nur, dass die weiterführenden Schulen noch nicht nachziehen, mit Ausnahme von Gesamtschulen. Dabei wäre gerade für Jugendliche eine sinnvolle Nachmittagsbeschäftigung wichtig. Das würde mit Sicherheit auch etwas gegen die Jugendkriminalität ausrichten.
Ein weiteres Problem ist der Personal- und Lehrermangel. Bei uns z.B. muss eine Erzieherin Hausaufgaben mit Kindern aus 8 Klassen machen. Das ist ehrlich gesagt eine Zumutung, denn sie alle haben etwas anderes auf. An anderen Schulen machen es die Lehrer, da klappt es besser. Aber da eine Betreuungsstunde nur so bezahlt wird wie eine halbe Lehrerstunde, reißt sich niemand um diesen Job. ;)
Na ja, und die individuelle Betreuung von Kindern, die nicht gut deutsch können, scheitert wohl am Lehrermangel und den zu großen Klassen. Aber die Politik scheint hier auf einem guten Weg und ist sich dieser Probleme bewusst-


Zitat:
All diese Dinge sind aber wieder nur das Behandeln von Symptomen. Das Problem muß viel grundlegender angegangen werden. Wenn ein Baum morsch ist, muß er gefällt werden, da genügt es auch nicht, die vertrockneten Blätter abzureißen.


Und jetzt mal ohne dieses Bild? Willst du sie jetzt alle nach Hause schicken?
Und wenn ja - trotzdem muss man ja wohl dafür sorgen, dass die nachkommenden Bäume gesund wachsen können.

Zitat:
Ursache des Problems ist, daß es zu viele Migranten gibt, die aufgrund der sozialen Vorteile nach Deutschland kommen. Das können wir nur abstellen, indem wir diese sozialen Vorteile nicht mehr gewähren.


Nicht mehr vorbehaltlos und in diesem Maße gewähren, das ist klar. Oder nicht ohne Bedingungen, wie z.B. der Deutschkurs oder die ernsthafte Suche nach einem Arbeitsplatz.


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Na ja, der Staat kann sich nicht in Eigentumsdinge seiner Bürger einmischen. Ein Vermieter braucht ja keine Gründe anzugeben, warum er einen Mieter nicht haben will. Platt ausgedrückt, kann er ihn auch ablehnen, weil ihm seine Nase nicht paßt. Und anders darf es in einem freien Land auch nicht sein. Ein Vermieter ist nicht automatisch ein Superreicher. Viele haben sich in ihrem ganzen Leben eine Wohnung erspart, die sie dann als Rentenergänzung vermieten. Und wenn man mal sieht, was für einen finanziellen Schaden z.B. Messies ihrem Vermieter verursachen können, kann man es keinem Vermieter übelnehmen, daß er seine Mieter so sorgfältig aussucht wie nur möglich. Damit will ich nicht sagen, daß eine Migrantenfamilie automatisch zu Problemmietern wird, Ich will damit nur sagen, daß man einen Vermieter nicht zwingen kann, an Migranten zu vermieten, wenn er das nicht will. Jedenfalls nicht nach rechtsstaatlichen Prinzipien. Und wenn man es doch täte, würde man seine Akzeptanz von Migranten mit einer solchen Zwangsmaßnahme sicher nicht gerade erhöhen, oder?

Und ich möchte natürlich nicht alle Migranten nach Hause schicken. Nur die, die dauerhaft auf Staatskosten leben und sich nicht integrieren. Im Gegenteil, wie arm wäre Deutschland ohne all die Einwanderer, die sich gut integriert haben? Ein Migrant, der seinen Beitrag für unser Gemeinwesen leistet, ist ein Gewinn für Deutschland, und es wäre dumm, auf so jemanden zu verzichten. Sei es der Pizzeria- oder Dönerbudenbesitzer oder auch der hochqualifizierte Spezialist, der von einer deutschen Firma angeworben wurde, weil uns solche Spezialisten fehlen.

Gine hat in ihrem Beitrag gesagt, man könne sich ja im Ausland umsehen, was die anders machen, daß sie keine solchen Probleme mit nicht integrierten Migranten haben. Nun, ich denke, der wesentliche Punkt ist, daß die konsequent jeden zurückschicken, der nach einer festgelegten Frist seinen Lebensunterhalt nicht selber bestreitet. Genau das finde ich sinnvoll. Wir können nicht quasi unbegrenzt unsere Sozialkassen mit Zuwanderern belasten, wenn nicht mal genug für unsere eigenen Bedürftigen da ist. Da müßten wir einfach mutiger sein und auch mehr von den Migranten verlangen. Mehr Eigeninitiative. In den meisten Ländern gibt es für Auslännder maximal ein Jahr Sozialleistungen, das finde ich gut und richtig.

Es ist wirklich an der Zeit, daß wir uns für unsere Vergangenheit nicht mehr selbst quälen und keine Extrawürste mehr braten. Gewisse Dinge von Einwanderern zu verlangen ist nicht ausländerfeindlich, und was andere Länder dürfen, darf Deutschland auch.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2009 18:49 
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Darth, aber was willst du machen, wenn sie nach, sagen wir, einem Jahr dann einen Job haben, dann aber irgendwas machen, wie Maultaschen klauen, und dann den Job verlieren und DANN in Arbeitslosigkeit leben. Dann kannst du ihnen ja auch nciht vorschreiben sich innerhalb eines Jahres einen neuen Job zu suchen, wenn es unsere eigenen Harzt IV-Empfänger das auch nicht so zwanghaft machen müssen? Wenn der Ausländer, um es mal bescheuert auszudrücken, dann schon mal hier ist, hier gearbeitet hat, womöglich noch die deutsche Staatsbrügerschaft hat, dann ist er im Grunde genommen Deutscher und will auch behandelt werden, wie ein Deutscher. Ist ja auch nachzuvollziehen. Wie will man dann mit solchen umgehen, die sich denken: ich lass mich feuern und leb dann ein relativ gutes, bzw. besseres Leben als in meiner eigentlichen Heimat. Wie sollen wir mit denen verfahren?
Ich glaube, in diesem Punkt findet man keine Lösung, die es allen recht macht, denn mir erscheint es so, dass nur diejenigen aus der Türkei, Arabien, etc. kommen, die im eigenen Staat nicht mehr reinpassen, weil die eigene Heimat so umstrukturiert wurde, dass es nicht mehr funktioniert. Dann denken die sich wahrscheinlich: Wandern wir nach Deutschland aus, die sind da doch so sozial. Ich will das jetzt keineswegs ALLEN unterstellen, aber wenn ich mir meine Schule so ansehe, dann kommt es mir wirklich so vor.
Um ein Beispiel aus meiner Stufe zu nennen: Ich habe in meiner Stufe einen arabischstämmigen Jungen, der in Erlangen, Deutschland, geboren wurde, allerdings die Arabische Staatsbürgerschaft hat, die Deutsche für sich nicht anerkennt und sich auch dementsprechend verhält. Komischerweise nimmt daran keiner Anstoß, keiner bemerkt, wie respektlos er sich weiblichen Lehrern und weiblichen Mitschülerinnen und ANDEREN Schülern verhält, die ihm NICHT ind en Kram passen. Lediglich ich nehme daran Anstoß, weil ich doch relativ emanzipiert bin und mich von SO einem nicht unter den Tisch kehren lasse. Ich bin mit unter die einzige, die im richtig Kontra gibt und bei der er immer wieder an die Grenzen geht.
Es ist jetzt wirklich nicht böse gemeint, da es, wie Darth schon sagte, wirklich Bereicherungen für unsere Gesellschaft gibt. Ich persönlich, bin SEHR interessiert an anderen Religionen, Kulturen, Wertesystemen, etc. Wenn ich mich mit diesem einen Jungen richtig unterhalten können würde, ohne mich wie ein Stück rohes, babyproduzierendes Fleisch zu fühlen, wäre mir das sehr recht, da ich sonst keinen Zugang zu solchen Menschen habe. Sie befeinden sich einfach nicht in meinem Umfeld.
Zum Schluss will ich noch sagen, dass unsere Vorgeschichte zu groß geschrieben wird. Ich hab mich mal erkundigt. Muahahahaha, ja, ich hab's gemacht. Ich hab nach Antisemitismus in anderen Kulturen, Ländern gesucht und ich bin fündig geworden:
1) USA... Segregation... Dieser Begriff sollte für sich sprechen, wenn wir jetzt noch hinzufügen, dass dieser Abschnitt zwar beendet ist, unterschwellig allerdings weitergeführt wird, auf einer noch verschärfteren Ebene. Ich füge noch das Wort Todesstrafe hinzu und ich glaube, dann sollte ich noch sagen, dass jährlich mehr schwarze als weiße hingerichtet werden. Für mich klingt das nach starkem Rassismus, wenn auch unterschwellig und anscheinend immer berechtigt, dabei gibt es genug schwarze, die dem Tod entgegengehen, die unschuldig sind. Wieso nimmt daran keiner Anstoß? Ist das SO anders, als es hier in Deutschland war? Gut, hier war es Massenmord mit Gas, Kugeln und anderem... Dennoch... Ihr wisst, was ich meine.
2) Juden wurden schon im Mittelalter verfolgt. Beispielsweise als die Pest ausbrach. Da wurde auch jeder Jude für verantwortlich gemacht und man durfte ihn sogar legal umbringen, wenn man ihn erwischte. Dazu sagt natürlich auch keiner was!
3) Bevor es Kratien, Serbien, etc. gab, herrschte dort Bürgerkrieg. In diesem Krieg wurden, meinen Informationen nach, die Serben radikal verfolgt und in Lagern ebenfalls amssenweise umgebracht. Daran erinnert sich anscheinend auch keiner. o.O Komisch.
4) Wusstest ihr, dass Frankreich EBENFALLS während des zweiten Weltkriegs mit einer passionierten Art und Weise Juden verfolgt hat? Darüber redet heute auch keiner mehr.

Ich bin SO enttäuscht von der Weltgesellschaft, dass auf UNS mit SOLCH einem erhobenen Zeigefinger gezeigt wird, weil wir einen verdammten ÖSTERREICHER gehabt haben, der einfach zu gut schauspielern konnte und damit Generationen ins Unglück riss. Ich will das damalige Deutschland keines Falls von seiner Schld reinwaschen, aber man sollte doch wenigstens die momentanen Generationen, die GAR nichts mehr damit zu tun haben, in Ruhe lassen. Wir wissen doch drüber bescheid! Wir WISSEN ES DOCH!!!! Wieso muss es uns dann alle Naselang vorgehalten werden. Ich bin es ehrlich gesagt Leid, permanent als Nazi bezeichnet zu werden, nur weil ich aus Deutschland komme. Ich kenne genug nicht-deutschstämmige Bürger Deutschalnds und habe noch NIE das Verlangen versprüt sie zu vergasen, nur weil sie ursprünglich aus einem anderen Land kommen und eine Sprache mehr beherrschen als ich.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2009 19:00 
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Nun, jemand, der die deutsche Staatsbürgerschaft hat, kann natürlich nicht ausgewiesen werden, das ist ganz klar. Was den Rest angeht, müßte man mal genauer schauen, wie das woanders geregelt ist, so genau kenne ich mich in den Sozialgesetzen anderer Länder auch nicht aus. Ich denke aber schon, daß man sich da inspirieren lassen könnte und sollte.

Was deine restlichen Ausführungen angeht, kann ich dir einfach nur zustimmen. Der von dir geschilderte Einzelfall des Jungen, der Frauen nicht respektiert, ist ganz sicher nicht gut integriert. Und nach über 60 Jahren muß es wirklich auch mal gut sein mit dem Dritten Reich. Es ist ja wirklich so, daß es diese Vorhaltungen im Ausland inzwischen seltener gibt als von Deutschen selbst. Wenn ich mir die Äußerungen eines Herrn Ströbele ansehe, bekomme ich den Eindruck, daß dieser Mensch alles, was deutsch ist, von ganzem Herzen haßt und vernichten möchte. Da sind mir dann doch ein Herr Trittin und ein Herr Özdemir, die ja aus derselben Partei kommen, doch wesentlich lieber.

EDIT von Gine: Im ersten Satz fehlte ein Wort (hat). ^^

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Oktober 2009 19:08 
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Inspirieren auf jeden Fall. Mit unserer Kuscheljustiz, in allen Punkten, und vor allem unserer Kuschelpolitik kommen wir hier nicht weiter. Wir müssen uns gegen unseren Stereotypen erheben und einfach mal machen und schauen, dass wir es mit unserer Verfassung vereinbaren können, das ist meiner Meinung nach, das Einzige, was zählt: Unserer Verfassung. Was geht es mich an, was andere sagen? Mit der Verfassung scheinen sie doch zufrieden zu sein, dann sollten wir diese auch umsetzen dürfen.
So. Mehr will ich dazu an diesem Punkt nicht sagen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Oktober 2009 10:38 
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Darthagnan hat geschrieben:
Was den Rest angeht, müßte man mal genauer schauen, wie das woanders geregelt ist


Gut, dann schauen wir doch mal, wen und wie andere Länder einwandern lassen.

Ich habe nach langem Googeln (bin wohl zu doof zum Suchen oder geben die falschen Begriffe ein) eine Seite gefunden, die sich speziell mit Migration befaßt und zumindest einen Überblick über die Politik einzelner Länder gibt. Da ich also leider nichts anderes finde, zitiere ich die mal, auch wenn die Texte leider teilweise nicht ganz aktuell sind (dafür aber sehr ausführlich!). ^^

Damit es nicht zu lang wird, verlinke ich die jeweiligen Länderprofile und zitiere hier nur das, was mir ins Auge sticht - solltet ihr beim Lesen der verlinkten Seite auf andere Dinge stoßen, die ihr wichtig findet, steht es euch natürlich frei, diese ebenfalls zu erwähnen. ;)

Starten wir mal mit Finnland:

Zitat:
Das Ziel, Zuwanderung zu begrenzen, wird bei der geringen Anzahl von Arbeitsmigranten aus Nicht-EU-Ländern deutlich. Qualifizierte Ausländer aus Drittstaaten erhalten zunächst einen temporären Aufenthaltsstatus sowie eine Arbeitserlaubnis für ein Jahr. Eine Prüfung der lokalen Arbeitsmarktlage sowie der Qualifikationen der Arbeitnehmer, wie Kenntnisse der Amtssprachen Finnisch bzw. Schwedisch und formale Ausbildungsabschlüsse des Bewerbers, machen eine Einwanderung fast ausschließlich für Hochqualifizierte möglich.

Hier wird also sehr hart selektiert - den Teil mit der Sprache finde ich allerdings vorbildlich.

Zitat:
Im Zuge der Reformen der Zuwanderungspolitik wurde auch das Asylrecht restriktiver gestaltet. Es wurden beschleunigte Verfahren bei "offensichtlich unbegründeten" Anträgen sowie DNA-Tests eingeführt, die im Falle fehlender Ausweispapiere zum Beweis der biologischen Verwandtschaft herangezogen werden. Finnland zeigt im skandinavischen Vergleich und auch im Vergleich zu nahezu allen westeuropäischen Staaten geringe Zahlen von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Derzeit leben insgesamt ca. 20.700 Flüchtlinge (2002) in Finnland.

Das mit dem Gentest ist mal krass :shock:

Zitat:
Seit 1999 gibt es ein nationales Integrationsgesetz, das die Integration von Ausländern in den finnischen Arbeitsmarkt und die finnische Gesellschaft unter Aufrechterhaltung der eigenen Sprache und Kultur fördern soll. Das Gesetz legt fest, dass Asylbewerber und alle Ausländer, die Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe empfangen, verpflichtet sind, an Integrationsmaßnahmen, wie Sprachkursen, Umschulungen, Berufstraining oder Kursen über die finnische Gesellschaft und Kultur teilzunehmen. Ein besonderer Schwerpunkt des Gesetzes liegt auf bildungspolitischen Maßnahmen für ausländische Kinder und Jugendliche. Während dieser Zeit und nur, wenn die Migranten an den vereinbarten Kursen teilnehmen, erhalten sie finanzielle Unterstützung. berechnet sich nach der Familiengröße. Dieser so genannte Integrationszuschuss berechnet sich nach der Familiengröße.

Wenn ich nicht zu doof bin, den Text zu verstehen, bekommt man in Finnland also keine Sozialleistungen mehr, wenn man sich nicht um Integration bemüht - das ist was zum Nachmachen, finde ich.

So, weiter geht's mit Frankreich:

Zitat:
Das neue Gesetz erleichtert die Einreise für ausländische Arbeitnehmer, wenn Bedarf an Arbeitskräften besteht. Dies betrifft einerseits niedrig qualifizierte Berufsfelder, andererseits hochqualifizierte Tätigkeiten. Der neue dreijährige Aufenthaltstitel für Personen mit "Kompetenzen und Talenten" sieht Aufnahmeerleichterungen für Hochqualifizierte vor, die für "Frankreichs Entwicklung und Erscheinen eine Bereicherung" sein können. Auch für Studenten soll der Aufenthalt erleichtert werden, sofern sie ihr Diplom in Frankreich abschließen und zu den besten ihres Jahrgangs zählen.
Das neue Zuwanderungskonzept wurde unter dem Namen "gewählte Einwanderung" (immigration choisie) bekannt. Frankreichs Innenminister Nicolas Sarkozy (UMP) sagte diesbezüglich, dass er "die Besten" und "nicht diejenigen, die man sonst nirgendwo haben will", ins Land holen wolle.

Hier nimmt man augenscheinlich nur die Allerbesten - das finde ich etwas extrem. Vor allem das Sarkozy-Zitat ist hart - für ihn gibt es anscheinend nur "die Besten" und "die, die keiner will", und nichts dazwischen. :tztz:

Zitat:
In Fragen der Familienzusammenführung orientiert sich das neue Gesetz jetzt stärker an der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte. Die Mindestaufenthaltszeit für einen Antrag auf Familiennachzug wurde allerdings von einem Jahr auf 18 Monate erhöht. Darüber hinaus muss der Antragsteller künftig ein geregeltes Arbeitseinkommen auf dem Niveau des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns (salaire minimum de croissance, SMIC) nachweisen können.

Wer seine Familie nachholen will, sollte sie auch ernähren können, finde ich gut.

Kurzes Offtopic: Fall jemandem der Begriff "gesetzlicher Mindestlohn" ins Auge gesprungen ist - ja, den gibt es in Frankreich, und er ist dort auch nötig, weil sie im Gegenzug keine Gewerkschaften haben, die Tarife aushandeln könnten. ;)


Zitat:
Das Gesetz versucht auch, Scheinehen zu vermeiden. Daher müssen Ehen zwischen Franzosen und Nicht-Franzosen nun mindestens drei Jahre Bestand haben, bevor eine 10-jährige Aufenthaltserlaubnis ausgestellt werden kann. Der ausländische Ehepartner muss darüber hinaus seine Integrationsbereitschaft und ausreichende Sprachkenntnisse nachweisen. Auch die Einbürgerung des ausländischen Ehepartners ist jetzt erst nach vier, statt wie bisher nach zwei Jahren möglich.

Hm, da hakt mir die Logik, oder eventuell hab ich da auch was überlesen - wo lebt man denn während diese drei Jahre, die die Ehe schon bestand haben muß? Getrennt, oder beide nicht in Frankreich, oder wie jetzt?

Zitat:
Spätestens seit Mitte der 1980er Jahre gibt es Debatten um die Integration von Zuwanderern, insbesondere aus den Maghreb-Staaten, und über die Grenzen des republikanischen Integrationsmodells.19 Immer wieder kommt es, zuletzt im Herbst 2005, zu gewaltsamen Konflikten, an denen überwiegend Jugendliche mit Migrationshintergrund beteiligt sind.20 Gleichzeitig ist seit den 1980er Jahren ein zunehmender Erfolg rechtsextremer politischer Kräfte zu beobachten.

Ja, Frankreich hat da noch schlimmere Probleme als Deutschland, das ist ja bekannt. :lala:

Zitat:
Seit den 1990er Jahren hat sich zudem das Spannungsverhältnis zwischen den republikanisch-glaubensneutralen Werten der Republik und dem Recht auf freie Religionsausübung, insbesondere der wachsenden muslimischen Gemeinschaft, weiter verstärkt und ist zu einem zentralen Streitthema geworden.

So langsam kommt es mir seltsam vor, daß es ständig die Muslime sind, die Probleme haben oder machen. Wie schaffen es all die anderen Religionen, sich zu integrieren? Fallen die einfach nicht auf, lassen die sich unterdrücken, oder wie stellen sie das an? :ka:

Zitat:
Zentrale Maßnahmen sind Programme zur Bildungs- und Arbeitsmarktförderung für Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen, insbesondere in den Vororten, in denen sich Familien mit Migrationshintergrund konzentrieren. Eingeführt wurde zudem der anonyme Lebenslauf bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter für Unternehmen ab 50 Mitarbeitern. Bewerbungsunterlagen dürfen künftig kein Foto, keinen Namen und keine Informationen zu Herkunft, Geschlecht und Adresse beinhalten.

Äh Rembrandt? Ägypten? Telefon? :vogel:
Na klar, das wird das Problem lösen - sorgen wir doch einfach dafür, daß die Betriebe nicht mehr wissen, wen sie einstellen. :wall: Ist doch logisch, wie die dann gegensteuern - wenn sie keine Migranten wollen, dann fliegen die halt nach der Probezeit wieder raus. :schuechtern:


Zitat:
In Frankreich lebt die größte islamische Gemeinde der EU mit etwa fünf Mio. Muslimen. Seit einigen Jahren, und verstärkt nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA, versucht die französische Regierung, einen moderaten Islam zu stärken, der mit der französischen Verfassung vereinbar ist. Im Jahr 2003 wurde der erste nationale Islamrat (Conseil francais du culte musulman, CFCM) gewählt. Dieser soll eine einheitliche Vertretung aller in Frankreich lebenden Muslime gegenüber der Regierung sein und auch für die Ausbildung der Imame, also der muslimischen Prediger, zuständig sein. Gleichzeitig wird verstärkt versucht, die laizistischen Werte der Republik, welche 1905 gesetzlich niedergelegt wurden, zu verteidigen. Hierzu wurde ein Gesetz zum Verbot religiöser Zeichen in Schulen verabschiedet, das am 2. September 2004 mit dem Beginn des neuen Schuljahres in Kraft trat. Dem Gesetz ging eine lange Diskussion über Laizismus, d.h. über die Form von Trennung zwischen Staat und Kirche/Religion, voraus. Laut Gesetz sind "betont auffällige" Symbole aller Religionen an Schulen verboten, darunter auch das Tragen von Kopftüchern muslimischer Schülerinnen, welches die Diskussionen ausgelöst hatte. Die Einführung der neuen Regelung verlief jedoch weitgehend konfliktfrei. Ein weiteres Gesetz zielt darauf ab, religiösen Fundamentalismus zu bekämpfen. Es regelt den Umgang mit Personen, die zur "Provokation von Gewalt gegen eine bestimmte Person" aufrufen, und sieht in diesen Fällen die Möglichkeit der Abschiebung vor.

Hier möchte ich mal betonen, daß auch Deutschland die Möglichkeit der Abschiebung, zumindest bei straffälligen Jugendlichen mit Migrationshintergrund, hat:
Wer rechtskräftig zu einer Jugendstrafe von mindestens zwei Jahren verurteilt worden ist, muß ausgewiesen werden.
Ich habe allerdings noch nie von einem Fall gehört, in dem das tatsächlich umgesetzt wurde.

Weiter im Ländervergleich - Griechenland:

Zitat:
1998 wurde erstmals eine Regularisierung von Migranten durchgeführt, die sich illegal in Griechenland aufhielten. 371.461 der schätzungsweise bis zu 700.000 illegal anwesenden Migranten erhielten auf diesem Wege einen legalen Aufenthaltsstatus. Eine zweite Regularisierung erfolgte 2001 und war Teil eines neuen Zuwanderungs- und Ausländergesetzes (Gesetz 2910). Dieses Gesetz beinhaltet neue Bestimmungen zum Aufenthaltsrecht sowie zur Einwanderung von Arbeitsmigranten und Familienangehörigen. Ausländer, die zwei Jahre legal in Griechenland gelebt haben, können die Einwanderung ihrer Familienangehörigen beantragen. Künftig soll jährlich festgestellt werden, ob auf dem Arbeitsmarkt eine Nachfrage nach Arbeitskräften besteht, die nicht von Griechen bzw. bereits in Griechenland lebenden Ausländern befriedigt werden kann. Das Gesetz sieht unter anderem ein erleichtertes Verfahren zur Anwerbung temporärer Arbeitskräfte vor. Arbeitsgenehmigungen werden zunächst für die Dauer von einem Jahr erteilt, sie können jährlich verlängert werden. Nach sechs Jahren kann erstmals eine zweijährige, nach 10 Jahren eine dauerhafte Arbeitserlaubnis erteilt werden. Ferner beinhaltet das Gesetz schärfere Sanktionen gegen die Schleusung von illegalen Migranten.

Die machen es anscheinend auch nicht besser als wir.

Zitat:
Die griechische Staatsangehörigkeit basiert auf dem Abstammungsprinzip (ius sanguinis). Nur Kinder von griechischen Eltern erhalten die Staatsangehörigkeit per Geburt. Ausländer können die griechische Staatsangehörigkeit beantragen, es besteht jedoch keinerlei Rechtsanspruch auf Einbürgerung. Die wichtigste Voraussetzung für eine Einbürgerung ist ein insgesamt zehnjähriger Aufenthalt in Griechenland in einem Zeitraum von zwölf Jahren. Ferner muss der Bewerber nachweisen, dass er nicht vorbestraft ist. Die von den Antragsstellern zu entrichtende Gebühr für eine Einbürgerung beträgt 1.500 Euro. Die Entscheidungen über Einbürgerungen liegen im Ermessen der griechischen Behörden. Ablehnungen müssen nicht begründet werden. Die Einbürgerungsrate bzw. Zahl der Eingebürgerten in Griechenland ist im Vergleich zu anderen EU-Staaten relativ niedrig. 2001 betrug die Zahl der Eingebürgerten (ohne "Pontos-Griechen") 1.774, im Jahr 2002 waren es 2.141.

Man muß ja nicht gleich jeden einbürgern, aber daß eine Ablehnung nicht einmal begründet werden muß, sieht für mich doch sehr nach staatlich unterstützter Behördenwillkür aus..

Schauen wir uns auch mal Italien an:
Zitat:
n den letzten zwei Jahrzehnten hat nur die zunehmende Zuwanderung einen Rückgang der Bevölkerung Italiens vermieden. Die natürliche Bevölkerungswachstumsrate liegt knapp unter Null.

Von einem Land, das auf Einwanderer angewiesen ist, um nicht irgendwann ganz ohne Bevölkerung dazustehen, sollten wir uns wohl besser nicht inspirieren lassen - aber trotzdem, schauen wir uns mal an, was die so machen. :lol:

Zitat:
Die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zwecks Arbeitssuche wurde abgeschafft, die jährlichen Einreisequoten wurden auf Staatsbürger von Ländern beschränkt, mit denen Rücknahmeabkommen bzw. polizeiliche Kooperationsabkommen bestehen. Ferner wurde die Durchsetzung der Ausreisepflicht verschärft, die maximale Dauer der Abschiebehaft von 30 auf 60 Tage verlängert und die obligatorische Abnahme von Fingerabdrücken für alle Ausländer eingeführt, die eine Aufenthaltserlaubnis bzw. deren Verlängerung beantragen.

Den ersten Satz finde ich sinnvoll - wenn ich unbedingt in Italien arbeiten will, kann ich mir den Job auch von Deutschland aus suchen und reise dann erst ein, wenn ich ihn schon habe. Ist für mich eigentlich auch logisch, denn was will ich sonst da?

Zitat:
Eine legale Einwanderung zum Zweck der Arbeitsaufnahme ist nur noch möglich, wenn für Ausländer schon vor der Einreise ein konkretes Stellenangebot im Rahmen der von der Regierung festgelegten Einreisequoten vorliegt.

Auch das sollte man nachmachen - für ein Land, das auf Einwanderer angewiesen ist, handelt Italien erstaunlich vernünftig.

Ein Blick nach nebenan - die Niederlande:

Zitat:
die Einwanderungspolitik hat sich in den letzten Jahren verändert. Die größte Neuerung diesbezüglich war das Inkrafttreten des neuen Ausländergesetzes im Jahr 2001. Das Gesetz bewirkte neben tief greifenden Einschnitten im Umgang mit Flüchtlingen und Asylsuchenden auch die Einschränkung von Heiratsmigration, vor allem aus den beiden Ländern Türkei und Marokko. Zudem forcierte es den Kampf gegen Scheinehen. So muss seitdem ein niederländischer Staatsbürger oder Bewohner der Niederlande, der eine Familie mit einem ausländischen Partner gründen will, mindestens 100 % des minimalen Familieneinkommens verdienen (sogar 120 % in dem Fall, dass der Einwohner keine unbefristete Aufenthaltserlaubnis hat), einen Arbeitsvertrag mit einer Mindestlaufzeit von einem Jahr besitzen und 21 Jahre oder älter sein. Das Mindestalter von 21 Jahren gilt ebenso für den Ehepartner, der in die Niederlande einwandern möchte. Seit 1998 muss darüber hinaus der Partner, der (noch) kein Einwohner der Niederlande ist, außerhalb des Landes auf die Genehmigung zur Einwanderung warten. Ausgenommen davon sind lediglich Ehepartner aus den USA, Japan, der Schweiz, Australien und Ländern der EU. Diese Ausnahmen kommen vor allem durch bilaterale Abkommen zustande. Sie spiegeln allerdings auch die Angst der Politik wider, dass Menschen, die aus anderen Ländern kommen, vornehmlich aus wirtschaftlichen Gründen in die Niederlande einwandern wollen und dazu tendieren, über eine Eheschließung erst die Möglichkeit zur Zuwanderung zu erlangen.

Hm, und weil das mit dem Heiraten in den Niederlanden so kompliziert ist, landen solche Leute dann bei den Nachbarn, also bei uns. :?
Hier sollten wir auch ein wenig "abgucken", denn der Trick mit der Scheinehe wird in Deutschland viel zu leicht gemacht.

Zitat:
Momentan werden Flüchtlingsschutz und Asyl durch das Ausländergesetz aus dem Jahr 2000 geregelt (VW2000). Nach diesem Gesetz kann Asylsuchenden der Flüchtlingsstatus gewährt werden, wenn sie die Kriterien der Genfer Konvention aus humanitären Gründen erfüllen. Gleiches gilt, wenn sie als unselbstständiger Partner oder minderjähriges Kind gemeinsam mit oder maximal drei Monate nach einem Hauptasylbewerber geflohen sind. Zudem nehmen die Niederlande jedes Jahr etwa 500 Flüchtlinge aus UN-Flüchtlingslagern auf, die für eine Umsiedlung ausgewählt worden sind.
Personen, deren Flüchtlingsstatus anerkannt worden ist, erhalten eine Aufenthaltserlaubnis von zunächst einem Jahr, die erneuert werden kann. Nach drei Jahren Aufenthalt sind Flüchtlinge berechtigt, eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erlangen. Um die oftmals langen Bearbeitungszeiten zu verkürzen, wurde mit Inkrafttreten des VW2000 ein unmittelbar durchzuführendes Schnellverfahren eingeführt. Dieses stellt sicher, dass innerhalb von 48 Stunden nach Antragstellung eine erste Entscheidung dahingehend gefällt wird, ob der Antrag zum Anerkennungsverfahren zugelassen wird oder nicht.
So lange ihr Antrag bearbeitet wird, sind die Asylsuchenden in speziellen Asylbewerberheimen untergebracht, die über das ganze Land verteilt sind. Dort können sie auf die Ergebnisse ihrer Anträge oder Einsprüche warten. Asylsuchende bekommen einmal wöchentlich eine geringe finanzielle Unterstützung und dürfen pro Jahr nicht mehr als 12 Wochen arbeiten.

Warum die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung nach drei Jahren? Klar, das reduziert den bürokratischen Aufwand, aber sinnvoll finde ich es nicht - es verleitet Asylanten möglichweise dazu, auch dann nicht in ihr Heimatland zurückzukehren, wenn sie es eigentlich könnten.

Zitat:
Menschen, die den Flüchtlingsstatus erhalten haben, werden über das ganze Land verteilt untergebracht. Dies geschieht zum einen, um die Aufnahmekosten unter den verschiedenen Stadtverwaltungen zu verteilen, und zum anderen, um eine Ballung von Flüchtlingen an einzelnen Orten zu vermeiden. Daher muss jede Stadtverwaltung einen bestimmten Anteil ihrer Sozialwohnungen für Flüchtlinge frei halten.

Die Niederlande haben anscheinend die eierlegende Wollmilchsau gefunden, was die Vermeidung von Ghettos angeht.

Einmal über den Ärmelkanal - Vereintes Königreich

Zitat:
Bis 1962 konnten alle Bürger der Commonwealth-Staaten - so wie britische Staatsbürger auch - ungehindert in das Vereinigte Königreich einreisen.3 Während der 1950er Jahre kamen auf diese Weise rund 500.000 zumeist junge und alleinstehende männliche Migranten in das Vereinigte Königreich. Daraufhin erließ die damalige konservative Regierung im Jahr 1962 die ersten Zuwanderungskontrollen, die von der oppositionellen Labour-Partei vehement als populistische und rassistische Maßnahmen angeprangert wurden. Zwei Jahre später gelangte die Labour-Partei an die Regierung und musste schon bald feststellen, was Familienzusammenführung bedeutete: Jeder Zuwanderer, der vor 1962 ins Land gekommen war, brachte in der Folgezeit zwei bis vier weitere Familienmitglieder als Zuwanderer mit sich. Die Regierung verabschiedete sich daraufhin von ihrem einstmaligen Engagement für offene Grenzen und erweiterte im Jahre 1965 die Zuwanderungskontrollen.

Aus Fehlern lernt man, wenn man will. ^^

Zitat:
Als Folge öffentlicher Beratungsprozesse zur Reform des Zuwanderungssystems wurde das Punkteverfahren 2006 zu einem fünfstufigen System ausgearbeitet. In diesem neuen System erhalten die Bewerber Punkte auf der Basis ihrer Qualifikation und aufgrund des Bedarfes am Arbeitsmarkt. Die rund 80 verschiedenen Zugangswege in das Vereinigte Königreich wurden auf die folgenden Zuwanderungsmöglichkeiten reduziert: Eine erste Stufe ist für hoch qualifizierte Zuwanderer (dies ist die einzige Gruppe, die kein Stellenangebot zur Zugangsberechtigung braucht). Eine zweite Stufe zielt auf qualifizierte Arbeiter, die in bestimmten Arbeitsbereichen benötigt werden, wie beispielsweise Pflegepersonal, Lehrerinnen oder Ingenieure. Die dritte Stufe umfasst gering qualifizierte Arbeiter (Bewerber dieser Stufe benötigen einen Arbeitgeber, der sie nachweislich fördert). Die vierte Stufe ist für Studierende und die fünfte Stufe umfasst Urlauber, die arbeiten5, sowie Leistungssportler und Musiker. Das System soll ab Anfang 2008 über zwei Jahre hinweg schrittweise eingeführt werden. Die Zuwanderung gering qualifizierter Arbeiter aus Ländern außerhalb der EU wird stark eingeschränkt werden, da man davon ausgeht, dass die erweiterte Europäische Union ein ausreichendes Reservoir an Arbeitern für entsprechende Jobs bietet.

Das scheint ein gut durchdachtes System zu sein. Daß die Hochqualifizierten als Einzige kein Stellenangebot vorweisen müssen, finde ich so schon in Ordnung, denn die werden wohl nicht lange nach Arbeit suchen müssen.

Zitat:
Darüber hinaus verpflichtet das Gesetz Ausländer dazu, Fingerabdrücke und Digitalfotos abzugeben und einen Identitätsnachweis mit biometrischen Daten mitzuführen. Das System zur Visumsvergabe soll dahingehend angepasst werden, dass es die Terrorismusgefahr und die Kriminalitätsraten in den jeweiligen Herkunftsländern in Betracht zieht sowie die Bereitschaft dieser Länder zur Wiederaufnahme abgeschobener Migranten berücksichtigt.

Der Punkt mit dem Terrorismus ist wichtig - mittlerweile sollte jedes Land aufpassen, daß es nicht versehentlich Schläfer aufnimmt.

So nach zwei Stunden Suchen, Zitieren und Kommentieren geht mir jetzt langsam die Konzentration flöten, aber ich denke ich habe auch erst mal genug für euch zum Kommentieren - die restlichen Länder auf dieser Seite gehe ich dann morgen mal durch. :schwitz:

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Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe - aber nicht dafür, was du verstehst.

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Spare Dir die Zeit, profilneurotischen Gerüchteverbreitern erklären zu wollen, daß ihr Handeln gemein und ethisch unrecht ist, denn emotional und sozial dumme Menschen werden ihr Ego immer über Ethik und Moral stellen und selbst wenn Du heute, als Nachweis ihres Unrechtes, direkt vor ihren Augen übers Wasser läufst, wird morgen mindestens einer von ihnen behaupten, Du könntest nur nicht schwimmen!

:einfang: Boardehe mit meinem Schatz Darthagnan :einfang:
:haliju: Liebe Grüße an meine Boardtöchter MissyLupin, Fleur und Sha :haliju:


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Ich finde, da sind einige interessante Ansätze darunter. Am wichtigsten finde ich Regelungen, nach denen das Bestreiten des eigenen Lebensunterhaltes Voraussetzung ist, um überhaupt einwandern zu dürfen. Meines Wissens ist das z.B. in Australien ziemlich extrem. Da muß man fürs Einwandern sogar ein bestimmtes Mindestvermögen haben.

Generell ist es doch so, daß kein Land dafür verantwortlich oder auch nur in der Lage ist, die Probleme anderer Länder zu lösen. Da kann es also nicht sein, daß Menschen, die in ihrem eigenen Land kein Bein auf den Boden bekommen, in ein anderes auswandern, um dann diesem anderen Land auf der Tasche zu liegen.

Und was ebenso wichtig ist: Wenn ich mich nicht in die Kultur eines anderen Landes integrieren will, dann wandere ich nicht in dieses Land ein, sondern suche mir ein anderes Land, in dem eine Kultur vorherrscht, mit der ich besser klarkomme. Ich selbst würde z.B. niemals nach China auswandern, weil ich mich mit der Kultur dieses Landes niemals werde anfreunden können. Das müßte ich aber, wenn ich dort leben wollte.

Das Ganze hat etwas mit der Leitkulturdebatte zu tun, die ja leider in sehr polemischer und populistischer Weise als ausländerfeindlich gebranntmarkt wurde, obwohl sie das nicht ist. Es ist nicht ausländerfeindlich, sondern selbstverständlich, von Einwanderern zu verlangen, daß sie die Kultur ihrer neuen Heimat annehmen. Schließlich verlangen das auch alle anderen Länder, aus deren Einreisebestimmungen Gine hier zitiert hat. Und es ist absolut kein Grund vorstellbar, warum Deutschland hier eine Extrawurst braten soll. Muß Deutschland sich denn unbedingt von seinen Nachbarn abheben? Das ist ja schon fast nationalistisch.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Oktober 2009 12:15 
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Darthagnan hat geschrieben:
Ich finde, da sind einige interessante Ansätze darunter. Am wichtigsten finde ich Regelungen, nach denen das Bestreiten des eigenen Lebensunterhaltes Voraussetzung ist, um überhaupt einwandern zu dürfen. Meines Wissens ist das z.B. in Australien ziemlich extrem. Da muß man fürs Einwandern sogar ein bestimmtes Mindestvermögen haben.


Das hab ich auch mal so gehört (von einer Mitschülerin, die nach Australien ausandern wollte) - allerdings vor ca. 10 Jahren, ich bin mir also nicht sicher, ob das immer noch so ist oder ob sie es inzwischen vielleicht geändert haben. :ka:

Leider ist gerade Australien bei den Länderprofilen auf der von mir verlinkten Seite nicht dabei - da steht aber, daß es demnächst dazukommen soll, ich werde das mal im Auge behalten.

EDIT:
Darthagnan hat geschrieben:
Das Ganze hat etwas mit der Leitkulturdebatte zu tun, die ja leider in sehr polemischer und populistischer Weise als ausländerfeindlich gebranntmarkt wurde, obwohl sie das nicht ist. Es ist nicht ausländerfeindlich, sondern selbstverständlich, von Einwanderern zu verlangen, daß sie die Kultur ihrer neuen Heimat annehmen.

Hier stimme ich dir zu, wobei "Annehmen der Kultur" aber nicht mit "völliges Ablegen der eigenen Kultur" verwechselt werden sollte.
Privat im eigenen Haushalt kann ja jeder leben wie er will, nur finde ich es unverschämt, von dem Land, in das ich einwandere, zu verlangen, daß es seine Kultur ändert, damit ich mich dort wohlfühle.
Das muß ich mir, wie du schon sagst, vorher überlegen.
Wenn ich z.B. mit der Kultur der USA nicht klarkomme, dann kann ich ja alternativ nach Kanada auswandern - gleiche Sprache, aber andere Gesetze und (eigene Erfahrung!) tatsächlich auch eine sehr unterschiedliche Kultur.

Wer unbedingt nach Europa will, aber mit uns Deutschen nicht klarkommt, der sollte sich dann halt ein anderes EU-Land aussuchen, ich verstehe nicht, was daran so unverschämt sein soll.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Oktober 2009 15:53 
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Ginevra Malfoy hat geschrieben:
Darthagnan hat geschrieben:
Das Ganze hat etwas mit der Leitkulturdebatte zu tun, die ja leider in sehr polemischer und populistischer Weise als ausländerfeindlich gebranntmarkt wurde, obwohl sie das nicht ist. Es ist nicht ausländerfeindlich, sondern selbstverständlich, von Einwanderern zu verlangen, daß sie die Kultur ihrer neuen Heimat annehmen.

Hier stimme ich dir zu, wobei "Annehmen der Kultur" aber nicht mit "völliges Ablegen der eigenen Kultur" verwechselt werden sollte.
Privat im eigenen Haushalt kann ja jeder leben wie er will, nur finde ich es unverschämt, von dem Land, in das ich einwandere, zu verlangen, daß es seine Kultur ändert, damit ich mich dort wohlfühle.
Das muß ich mir, wie du schon sagst, vorher überlegen.
Wenn ich z.B. mit der Kultur der USA nicht klarkomme, dann kann ich ja alternativ nach Kanada auswandern - gleiche Sprache, aber andere Gesetze und (eigene Erfahrung!) tatsächlich auch eine sehr unterschiedliche Kultur.

Wer unbedingt nach Europa will, aber mit uns Deutschen nicht klarkommt, der sollte sich dann halt ein anderes EU-Land aussuchen, ich verstehe nicht, was daran so unverschämt sein soll.


Exakt! Nur, ich glaube, Deutschland ist nur aufgrund seiner sozialen Leistungen sehr beliebt. Unsere Regelungen hier, wenn es um Unterstützung von Arbeitslosen geht und auch insgesamt, sind wirklich sehr ansprechend. Ich glaube, dass es sich in keinem Land besser leben lässt als hier, denn ich bin der Ansicht, dass man auch mit Hartz IV oder was auch immer relativ gut leben kann, wenn es sogar manche schaffen eine PS3, Wii, riesen Plasmafernseher, etc. etc. im Wohnzimmer stehen zu haben.
Außerdem sollten wir hier Asylbewerber nicht mit Migranten verwechseln. Das ist mir in Gines Beitrag bezüglich der Regelungen in anderen Staaten aufgefallen. Asylbeweber kommen bei uns ja gar nicht mehr rein, oder zumindest nicht mehr so einfach. Oder irre ich mich da und Asylbewerber werden bei uns wie Migranten behandelt? Meinem Wissensstand nach sollte man diese beiden Begriffe/Gruppierungen/nennt es, wie ihr wollt, voneinander trennen, da sie unterschiedliche Aussagen über einen Menschen machen. (Mir fällt gerade auf, dass es sehr schwer ist, sich politisch korrekt auszudrücken. o.O Falls es jemandem also auffallen sollte, dass ich ein inkorrektes Wort benutzt habe, sprecht mich sofort drauf an, ich hab das auf keinen Fall so gemeint.)

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Oktober 2009 17:35 
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TheCross hat geschrieben:
Außerdem sollten wir hier Asylbewerber nicht mit Migranten verwechseln. Das ist mir in Gines Beitrag bezüglich der Regelungen in anderen Staaten aufgefallen. Asylbeweber kommen bei uns ja gar nicht mehr rein, oder zumindest nicht mehr so einfach. Oder irre ich mich da und Asylbewerber werden bei uns wie Migranten behandelt?


Du hast Recht - ich habe in meinem Beitrag sowohl Asylbewerber als auch Migranten erwähnt.
Das hat seinen Grund - in diesem Thread geht es ja ganz allgemein um unsere gescheiterte Multikulti-Gesellschaft, und auch wenn Migranten hieran den größten Anteil haben: Auch Asylbewerber tragen ihren Teil dazu bei, denn leben tun sie ebenfalls hier. ;)

EDIT: Zudem gibt es ja in vielen Ländern (und soweit ich weiß eben auch in Deutschland) eine Regelung, die Asylanten nach einer bestimmten Zeit ein dauerhaftes Bleiberecht geäwhrt, und ab diesem Zeitpunkt werden sie dann eben auch zu Migranten.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Oktober 2009 17:42 
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Oki, dann hab ich das Thema etwas zu sehr auseinander gefriemelt. Danke dafür. =)

Guuuut, nachdem ich den Edit auch noch gelesen habe, finde ich dennoch, dass wir es voneinander trennen sollten, wenn wir von der Aufnahme sprechen, alles weiter kann ja dann, meiner Meinung nach, unter einen Begriff fallen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Oktober 2009 17:49 
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Ja, bei der Frage der Aufnahme sollte man es auf jeden Fall trennen, da stimme ich dir zu.

Ein Asylbewerber ist jemand, der in seiner Heimat seines Lebens nicht mehr sicher sein kann und einfach nur einen Ort sucht, an dem er bleiben kann, bis die Gefahr in seiner Heimat vorbei ist. Solche Menschen brauchen wirklich unsere Hilfe, und denen dann die Tür vor der Nase zuzuknallen wäre hochgradig asozial. Das wollte ich auch auf keinen Fall damit andeuten - ich finde nur, daß Asylanträge sehr genau geprüft gehören, denn viele nutzen unsere Hilfbereitschaft auch aus und erschleichen sich Asyl mit falschen Angaben, und das drückt dann auf die Staatskasse und nimmt die Sozialleistungen denen weg, die sie wirklich brauchen. :lala:

Bei Migranten, die keine Not haben, ihr Heimatland zu verlassen, kann man aber ruhig etwas strenger bei den Aufnahmekriterien sein und sie z.B. zu Kursen verpflichen, wie in Finnland. Das ist dann zwar auch ein gewisser Zwang, aber mit freundlichen Bitten haben wir es ja nun lange genug versucht, und gebracht hat es im Grunde gar nichts. Wer nicht hören will, muß fühlen, und zwar in solchen Fällen eine rigorose Kürzung der Sozialleistungen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Oktober 2009 17:59 
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Da stimme ich dir vollkommen zu. In beiden Punkten.
Es ist insgesamt sehr wichtig alles nachzukontrollieren, denn wir brauchen für uns selbst auch jeden Cent und es fängt so langsam auch in der eher wohlhabenderen Mittelschicht an,d ass man jeden Cent zwei Mal umdreht, bevor man ihn hergibt und wenn wir dann mit ansehen müssen, wie immer mehr Migranten, Asylbewerber, und so weiter bei uns leben, dann frage ich mich teilweise, ohne bösartig zu werden, was denn mit uns passieren soll? Wir, die hier geboren wurden?
Insgesamt betrachtet ist die gesamte Situation so unanfassbar, so unpackbar, weil wir einerseits von außerhalb, andererseits von innerhalb massiv Druck bekommen, was unsere Geschichte angeht. Es ist natürlich auch nciht sondelrich positiv, dass unsere Regierung nicht auch einmal das Selbstvertrauen aufbringt die Gesetze gerade was die Migration betrifft zu verschärfen. Wir brauchen hier in Deutschland nur integrationswillige Migranten, die unsere Kultur bereichern und unterstürtzen. Sie müssen unsere Kultur ja nicht vollkommen annehmen und ich finde es dann auch nicht weiter schlimm, wenn die ein oder andere Muslimin ihr Kopftuch aufbehält, um sich mal daran aufzuhängen, solange sie ein vernünftiges Deutsch spricht, sich selbst zurechtfindet und sich auch traut als Frau, wie wir es gewohnt sind, aufzutreten.
Wie gesagt, ich drehe mich gerade im Kreis und komme immer wiede rzu dem Schluss, dass wir dabei bleiben sollten, dass die Amtssprache erlernt wird, dass man darauf plädieren sollte, dass sie integrationsbereit sind und dass man sehr stark auf Scheinehen achten muss, um wirklich nur die Migranten hier behalten zu können, die sich in unserer Gesellschaft einfinden und wir keine Parallelgesellschaft erhalten. Es ist so unglaublich wichtig, denn so langsam habe ich das Gefühl, dass wir unsere Kultur gänzlich verlieren. Ich krieg es ständig mit, ich hab mich auf einer Übersetzungsmaschine für Türkisch - Deutsch erkundigen müssen, als was ich denn beschimpft wurde! Ein solch inakzeptables Verhalten können wir hier nicht gebrauchen, da wir eine friedliche Gesellschaft erstreben. Oder sehe ich da irgendetwas falsch? Wenn es schon so weit ist, dass ich in Deutschland Türkisch lernen muss, dann ist doch was völlig falsch gelaufen, oder?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2009 13:23 
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Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung hat einen Integrationsvertrag für Migrranten verlangt (Link). Darin sollen sich potentielle Einwanderer verpflichten, Deutsch zu lernen und unsere kulturellen Normen anzuerkennen.

Ich finde dies einen Schritt in die eindeutig richtige Richtung. Wer in Deutschland dauerhaft leben will, muß sich an uns anpassen, nicht wir an ihn. Die Entstehung von Ghettos und Parallelgesellschaften kann nicht hingenommen werden, und der Integrationsvertrag kann dazu beitragen, die Integration zu verbessern.

Sehr gut finde ich auch, daß mit den Verträgen auch Hilfen angeboten werden, die der Integrationswillige nur noch annehmen muß. Wer sich integrieren will, kann dies auch und bekommt es damit auch erleichtert. Wer diese Hilfen nicht annimmt und sich der Integration verweigert, muß in seine Heimat zurück. Somit hilft der Vertrag, die Spreu vom Weizen zu trennen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. April 2010 06:56 
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Belgien hat als erstes europäisches Land ein totales Burkaverbot in der Öffentlichkeit erlassen (Link). Für mich Grund genug, mal wieder durch die Länderflagge in meinem Profil Solidarität zu zeigen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. April 2010 12:49 
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Ob das der richtige Weg ist, wage ich zu bezweifeln. Die betroffenen Familien werden entweder das Land verlassen oder aber die Frauen dürfen ihre Wohnungen nicht mehr verlassen und werden somit noch weiter diskriminiert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Mai 2010 10:09 
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Daß Gesetze nicht alles verhindern können, was in den eigenen 4 Wänden passiert, ist klar. Das Jugendschutzgesetz kann auch nicht verhindern, daß Minderjährige zu Hause Alkohol trinken, den sie in der Öffentlichkeit nicht bekommen würden. Ist es deshalb schlecht?

Ich finde so ein Gesetz schon richtig, denn zumindest sensibilisiert es und kann möglicherweise ein Unrechtsbewußtsein schaffen, das momentan bei Menschen, die die Burka befürworten, nicht vorhanden ist. Wohin es führt, wenn man immer nur Zugeständnisse macht und alles und jeden toleriert, sieht man doch immer wieder an den sogenannten "Ehrenmorden". Nein, immer nur nachgeben ist nicht der richtige Weg. Es muß eine Grenze gezogen werden. Bis hierher und nicht weiter!

Es ist kaum praktikabel, daß Männer ihre Frauen nicht mehr aus dem Haus lassen, wenn sie keine Burka tragen dürfen. Es gibt immer mal wieder Amtsgeschäfte, die ein persönliches Erscheinen erfordern. Und ich kann mir auch kaum vorstellen, daß ein Mann, der seiner Frau die Burka aufzwingen will, selbst einkaufen würde. Und wenn doch, dann bleibt der Frau zumindest die Demütigung durch die Burka in der Öffentlichkeit erspart.

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