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 Betreff des Beitrags: US-Präsidentenwahl
Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Februar 2008 14:02 
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Die Wahl den nächsten US-Präsidenten steht uns ja mehr oder weniger bevor. Wer wird es wohl werden? Momentan sieht es ja so aus, als ob bei den Republikanern John McCain mehr oder weniger als Kandidat feststeht, während es sich bei den Demokraten zwischen Hillary Clinton und Barack Obama entscheiden wird. Der amtierende Präsident George W. Bush darf nach zwei Amtsperioden nicht mehr antreten.

Was denkt ihr, wer das Rennen machen wird? Wen würdet ihr euch wünschen?

Ich persönlich war immer eher für die Republikaner, könnte mir jedoch Barack Obama auch sehr gut als Präsidenten vorstellen. Von den drei aussichtsreichsten Kandidaten lehne ich persönlich nur Hillary Clinton ab.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Februar 2008 15:23 
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Ich würde auf jeden Fall einen Demokraten wählen und zwischen Obama und Clinton würde ich mich ziemlich sicher für Obama entscheiden.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Februar 2008 17:54 
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Ich würde erstens sagen, jeder ist für den Anfang mal besser als Bush.

Ich finde die aktuelle Kandidatenkonstellation ein kleinen bisschen schwierig. Bei Hillary Clinton stellt sich für mich die Frage, inwieweit Bill Clinton da im Hintergrund mitmischen würde, eine Tatsache, die aufgrund seiner Präsidentenerfahrung nicht so tragisch wäre, aber wohl auch nicht die ideale Situation.

Bei Barack Obama spielt halt immer mit rein, dass er Afroamerikaner ist. Wählen die, die ihn im Enddeffekt wählen ihn deshalb, weil sie von seinen politischen Zielen und seiner Kompetenz überzeugt sind, oder weil sie dadurch zeigen wollen, dass sie ja ach so tolerant sind. (Klar, auch wenn das niemand mitkriegt) Oder ihn eben aus Rassismus nicht wählen.
Diese Überlegungen gehen nicht gegen Obama als Präsidenten, auch ich würde ihn vorziehen, doch selbst für mich ist der Grund dafür nicht ganz eindeutig, selbst wenn ich behauptete, er sei ein guter Politiker.

Gegen die Republikaner spricht nichts, außer meine persönliche Abneigung.

Lg, Thay

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Sei nicht verzweifelt, wenn es ans Abschiednehmen geht. Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wiedersehen kann. Und ein Wiedersehen, sei es nach Augenblicken, sei es nach Lebenszeiten, ist denen gewiss, die Freunde sind.
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Februar 2008 08:42 
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Thayet hat geschrieben:
Ich finde die aktuelle Kandidatenkonstellation ein kleinen bisschen schwierig. Bei Hillary Clinton stellt sich für mich die Frage, inwieweit Bill Clinton da im Hintergrund mitmischen würde, eine Tatsache, die aufgrund seiner Präsidentenerfahrung nicht so tragisch wäre, aber wohl auch nicht die ideale Situation.

Bei Barack Obama spielt halt immer mit rein, dass er Afroamerikaner ist. Wählen die, die ihn im Enddeffekt wählen ihn deshalb, weil sie von seinen politischen Zielen und seiner Kompetenz überzeugt sind, oder weil sie dadurch zeigen wollen, dass sie ja ach so tolerant sind. (Klar, auch wenn das niemand mitkriegt) Oder ihn eben aus Rassismus nicht wählen.
Diese Überlegungen gehen nicht gegen Obama als Präsidenten, auch ich würde ihn vorziehen, doch selbst für mich ist der Grund dafür nicht ganz eindeutig, selbst wenn ich behauptete, er sei ein guter Politiker.

Du hast es erfasst, ich hab genau das selbe "Problem".
Noch zu Clinton: Wenn ich sie wähle, dann will ich ja, dass sie regiert und nicht nur Marionette für ihren Mann spielt. Deshalb würd ich sie wohl nicht wählen...

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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Februar 2008 23:07 
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MITT ROMNEY!!! Gegen Schwarze, Gegen Moslems, Gegen Frauen, gegen Blonde, gegen schwarzhaarige einfach gegen alle ... absolut mein Typ :twisted:

Nur Spaß.

Für mich unterscheiden sich Hillary Clinton und Barack Obama nicht wesentlich, Hillary Clinton will an Amerikanischen Truppen im Irak festhalten, das will Obama nicht - deswegen wird er nicht gewählt werden, weil die Waffenlobby in den USA einfach zu großen Einfluss hat, die Falken werden ihre Sache schon regeln.

Es brauchte schonmal 8 Jahre um nach Bush Senior aufzuräumen, was ja sehr gut geklappt hat, und ich finde Hillary sollte die Chance gegeben werden nach Bush Junior aufzuräumen. Ich unterstütze Miss Clinton, sie ist für mich genauso rede gewandt wie Barack Obama und sie hat die prominente Unterstützung von ihrem Mann - Hillary kann praktisch an 2 Orten gleichzeitig Wahlkampf machen, Bill ist an Ort A und sie an Ort B. Das könnte ein enormer Vorteil sein gegen Ende des Races to the White House. Ich denke man sollte nicht Hillary an den Fehlern ihres Mannes bewerten, ich versteh sowieso nicht was viele für ein Problem mit Bill Clinton hatten, der war ein sehr guter Präsident (ich denke da an Camp David zwischen Yitzhak Rabin und Yassir Arafat), was er in seinem Oval Office mit seinen Sekretärinnen macht ist, zumindest mir persönlich, ziemlich wurscht. Und ich denke es sollte Hillary hoch abgerechnet werden, dass sie sich nicht von ihm getrennt hat, auch wenn das vielleicht eine nicht ganz uneigennützige Entscheidung war.
Ich denke man kann daraus lesen, dass Hillary in einer Krisensituation nicht direkt alles hinwirft sondern kühlen Kopf behält und die beste Entscheidung trifft - wenn man das auf die Politik überträgt könnte sich das wirklich lohnen.

Im übrigen finde ich die Entscheidung von Obama die Truppen bis Jahreseende restlos aus dem Irak abzuziehen eine sehr populistische Entscheidung, denn er hinterlässt ein Machtvakuum im Irak, der noch mehr in Anarchie versinken könnte als jetzt schon. Clinton will im Irak aufräumen und wenn klare Machtstrukturen und eine handlungsfähige Regierung gebildet wurde abrücken - und das unterstütze ich.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Juni 2008 11:15 
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Nun steht es ja wohl fest: Barrack Obama wird gegen John McCain antreten, und ich ganz persönlich finde das auch gut so, da ich mit Frau Clinton nichts anfangen kann.

Was denkt ihr, wie die Wahl ausgehen wird? Machen die Demokraten oder die Republikaner das Rennen? McCain hatte viel mehr Zeit für die Vorbereitung als Obama sie jetzt haben wird. Es bleibt spannend.

Ich ändere die Umfrage mal entsprechend ab.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Juni 2008 11:18 
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Naja mehr Publicity hat Barack Obama doch schon gehabt als McCain, ich würde das nicht als Nachteil werten. Die Leute kennen ihn viel besser als John McCain.

Ich bin hier für John McCain, Obama ist mir zu populistisch.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Juni 2008 13:38 
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Ich fürchte, dass es McCain werden wird, weil er in den Umfragen (zumindest die letzten, die ich mitbekommen habe) doch recht erheblich führt. Deshalb stimme ich auch für ihn, auch wenn das eindeutig NICHT meine Wahl wäre...

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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Juni 2008 18:37 
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Ich hoffe mal dass es Obama wird, weil ich mit den Republikanern nix anfangen kann...
Allerdings hat die Frau von meinem Bruder (is ne Amerikanerin) schon ganz am Anfang vorausgesagt, dass Hillary Clinton gegen Obama "verlieren" wird beim Rennen ums kandidieren, wenn alleine aus dem Grund, dass bei den Amis anscheinend der Sexismus noch stärker ausgeprägt ist als der Rassismus (weil der ja auch öffentlich noch viel stärker kritisiert wird). Jetzt meint sie, dass es wahrscheinlich McCain werden wird... weil der den Nicht-schwarz-Bonus hat >.<


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Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Juni 2008 11:51 
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Auch ich bin für Obama!!!! Weil ich ihn sympathisch und dynamisch finde und er meiner Meinung nach auch genug Kompetenz für den Posten hat! Aber auch weil ich denke dass er durch seine Erfahrungen als Afroamerikaner vielleicht das Bild der Amis gegenüber Personen mit schwarzer Hautfarbe zum Positiven ändern könnte. Das hat meiner Meinung auch nichts mit meiner toleranten Ader zutun sondern ich finde, die Erfahrungen, die er als Dunkelhäutiger gemacht hat, haben sicher auch seine Einstellung zu vielen Dingen beeinflusst! Das könnte sich auch in seiner Art zu regieren wesentlich zeigen und ich denke es würde sich in positiver Weise auswirken!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Juni 2008 12:14 
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Ich hoffe auch daß es Obama wird...deswegen stimme ich einfach mal optimistischerweise für ihn :mrgreen:

Amerika ist populistisch, ganz egal in welcher Hinsicht. Wenn man sich die Wahlkämpfe mal ansieht kann man ja nur den Kopf schütteln. Aber ich hoffe daß ein Mensch der so anders ist wie Bush einiges wieder gut machen könnte.

Aber ein Fan von Amerika werde ich wohl nie werden egal wer Präsident ist.

Feli


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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Juli 2008 16:58 
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Zitat:
Obamas Wahlkampf
Die Basis ist irritiert
Von Gabriele Chwallek (dpa)

Barack Obama, Kandidat der Demokraten für die US-Präsidentschaftswahl verwirrt seine Anhänger. Nachdem der äußerst beliebte Senator mit dem Slogan "Change" den Wandel in der Politik einläuten wollte, macht er nun in den Augen seiner Fans einen Schritt zurück: Er befürwortet die Todesstrafe, das Recht auf Waffenbesitz und hadert nun sogar mit dem schnellen Truppenabzug aus dem Irak. Sein Werben um moderate und unabhängige Wähler könnte Obama zum Verhängnis werden - wie schon einst John Kerry.


Ist Barack Obama ein Wendehals? Nur gut einen Monat nach seinem Sieg bei den Präsidentschaftsvorwahlen macht sich Irritation bemerkbar an der Basis, die den US-Senator zu seinem Erfolg über Hillary Clinton trug. Wandel hat Obama versprochen, frische saubere Ansätze, Schluss mit dem Washingtoner Filz und "business as usual" in der Politik. Das waren die Zauberformeln, mit denen er Millionen Menschen mobilisierte und inspirierte.

Aber nun, mit Beginn des Hauptwahlkampfes, regt sich Argwohn. Der harte liberale Kern der Obama-Gefolgschaft fühlt sich gleich durch mehrere Entscheidungen und Äußerungen des Kandidaten vor den Kopf gestoßen - von der Wahlkampf-Finanzierung bis hin zur Todesstrafe.

Und sogar bei den Irak-Plänen, Obamas außenpolitischem Paradepferd im Wahlkampf, sehen Anhänger zu ihrem Leidwesen mehr Flexibilität, seit der Senator damit angefangen hat, in Schlüsselstaaten um moderate und unabhängige Wähler zu werben. Nachdem Obama angedeutet hatte, dass er den im Fall seines Wahlsieges versprochenen Truppenabzug binnen 16 Monaten möglicherweise etwas verlangsamen müsse, waren viele seiner Anhänger schlicht entsetzt und die Republikaner beglückt. Obama berief hastig eine Pressekonferenz ein, um zu versichern: "Es hat sich nichts geändert."


Forderung der Todesstrafe schreckt Anhänger ab

Nur kurz davor hatte eine Gruppe von mehr als 16.000 Unterstützern auf Obamas eigener Webseite Unmut darüber geäußert, dass ihr Kandidat ein Kompromiss-Abhörgesetz billigt, das einst an illegalen Schnüffelaktionen beteiligten Telefongesellschaften Immunität einräumt. Eine solche Garantie hatte Obama zuvor abgelehnt.




Obamas Positionen im Vorwahlkampf

Gesundheitssystem: Nationales Gesundheitsprogramm für alle bisher Unversorgten. Wahlfreiheit zwischen staatlichen und privaten Kassen. Versicherungspflicht für Kinder. Finanzierung über Rücknahme von Bushs Steuersenkungen.

Steuersenkungen: Lehnt Bushs Steuersenkungen von 2001 und 2003 ab. Möchte sie nicht bis 2010 aufrecht erhalten. Will die Steuern auf Kapitaleinkünfte wieder erhöhen. Will die Steuervorteile für die reichsten 1% überdenken.

Einwanderung: Unterstützte Bush beim Versuch, härtere Einwanderunggesetze durchzusetzen (bessere Grenzsicherung, Einbürgerung bestimmter Illegaler möglich). Für den Bau eines 1100 km langen Grenzzauns.

Umwelt & Klima: Verminderung der Treibhausgase bis 2050 um 80%. Der Weg: Emissionshandel und Förderung alternativer Energien. Obama ist für die Kernkraft.
Dass er applaudierte, als das Oberste Gericht kürzlich den US-Bürgern ein Recht auf Waffenbesitz bescheinigte, dass er die Absage an die Todesstrafe für Kinderschänder kritisierte, kam bei vielen Anhänger ebenfalls nicht gut an. Die erste kalte Dusche für die Fans nach all dem Schwärmen und Schwelgen im Vorwahlsieg war die Kehrtwende des Senators bei der Wahlkampf-Finanzierung gewesen: Entgegen früheren Erklärungen will Obama sich ganz auf den - für ihn weitaus lukrativeren - privaten Spendenfluss stützen statt auf öffentliche Gelder, was die Wahlkampfausgaben drastisch begrenzt hätte.


Bisher sind es zumeist noch leise Zweifel in Obamas Gefolgschaft, ist noch keine Welle der Enttäuschung - aber es könnte eine werden, räumen auch demokratische Wahlkampfberater ein. "Vielleicht ist er am Ende doch nur ein Politiker wie jeder andere", geht es Anhängerin Janet Binder in Washington durch den Kopf. Auch in ihrem bisher von "Obamania" beherrschten Freundeskreis hat die 33-Jährige einen Anflug von Ernüchterung registriert: "Aber natürlich hoffen wir, dass wir uns irren."

Das republikanische Lager wittert in jedem Fall Morgenluft. Obama als Flip-Flopper, also Wendehals - ein idealer Wahlkampfslogan für John McCain, der bereits jetzt bei jeder Gelegenheit auf diesem Thema herumreitet und alles tun dürfte, damit der Vorwurf auch haften bleibt. Politischer Opportunismus, eine Wischi-Waschi-Politik, waren vor vier Jahren auch dem Demokraten John Kerry angelastet worden. Er verlor.


USMedien sind sich einig: Obama rückt in die Mitte

Wehrt sich Obama auch vehement gegen jeden Umfaller-Vorwurf, sind sich die US-Medien darin einig: Der Senator ist seit seinem Vorwahlsieg in Richtung Mitte gerückt, "sein Ton hat sich verschoben", wie die "Washington Post" es formuliert.


Wahlkampfexperten weisen zwar darauf hin, dass sich Kandidaten üblicherweise mäßigten, wenn der Vorwahlkampf zu Ende und die Basis zufriedengestellt sei. Danach gehe es darum, die Anziehungskraft auf andere Wählerschichten auszuweiten, und das erfordert ein Abschleifen extremer Positionen", meint zum Beispiel der CNN-Experte Bill Schneider. Aber dieselben Experten sind auch überzeugt davon, dass im Fall Obamas andere Standards gelten, "weil er selbst so stark betont, dass er anders ist", wie Schneider sagt. "Was sonst als Pragmatismus akzeptiert wird, wird bei ihm nicht so leicht."

Tatsächlich hat die Basisbewegung Move.Org mittlerweile ihre Mitglieder aufgerufen, Druck auf Obama auszuüben, "damit er sein Wort hält". US-Medien sprechen von einem Drahtseilakt für Obama, einer Gratwanderung zwischen dem Wunsch, gemäßigte Kreise für sich zu gewinnen und dem Risiko, Teile der eigenen Anhängerschaft zu verprellen. Aber vielleicht ist das Risiko auch begrenzt. "Lass uns doch ehrlich sein. Es ist entweder Obama oder McCain", schreibt Blogger Marcus Bright. "Uns bleibt wirklich keine Wahl."


Deshalb kann ich Obama nicht leiden, er steht nicht zu dem was er sagt, sondern er trifft die pupulärste Entscheidung, solche Leute kann ich gar nicht abhaben. Auf einmal kann man nicht mehr aus dem Irak, aber vorher gings und alle haben gejubelt, weil "change", nun geht keine Change mehr, und alle schreien er ist ja gar nicht so toll wie er sich dargestellt hat, wundert das irgendwen?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Juli 2008 10:28 
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In Amerika und vorallem beim Wahlkampf wundert mich garnichts. Ich bin froh daß ich keinen der Kandidaten wählen muß.

Ich frage mich ohnehin immer ob die wirklich soviel selber sagen oder ob sie mehr gesagt werden. Wäre auch zu schön gewesen wenn die Amis mal begreifen würden daß die Todesstrafe für ein 1. Welt Land ein absolutes "no-go" ist :?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Oktober 2008 13:17 
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Eigentlich mag ich Obama ja nicht so, aber dieses Video hat mich echt beeindruckt.

http://de.youtube.com/watch?v=Qq8Uc5BFogE


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. November 2008 07:32 
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Tjo, seit heute früh morgen steht es fest. Barack Obama ist neuer amerikanischer Präsident... Bin schon gespannt, was sich ändert.

Am meisten freu ich mich aber drüber, dass Bush weg is. ^^ Ich kanns mir noch gar nicht so richtig vorstellen... Kein Bush! Krass... :mrgreen:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. November 2008 09:45 
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Ich wollte es nicht glauben, bevor es tatsächlich passiert. Ein farbiger US-Präsident! Das ist ein geschichtlicher Moment.

Mich freut das Ergebnis sehr. Diese Woche wird mir als die Woche der guten politischen Entscheidungen im Gedächtnis bleiben. :wink:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. November 2008 12:43 
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Die ganze Geschichte könnte auch zur Folge haben, daß die allgemeine Wahlbeteiligung in den USA steigt. Wegen Obama sind Menschen wählen gegangen, die das noch nie in ihrem Leben getan haben, und die haben nun gesehen, daß sie damit tatsächlich etwas bewirken konnten. Es würde mich nicht wundern, wenn solche Menschen nun dauerhaft wählen gehen. :)

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Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe - aber nicht dafür, was du verstehst.

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Spare Dir die Zeit, profilneurotischen Gerüchteverbreitern erklären zu wollen, daß ihr Handeln gemein und ethisch unrecht ist, denn emotional und sozial dumme Menschen werden ihr Ego immer über Ethik und Moral stellen und selbst wenn Du heute, als Nachweis ihres Unrechtes, direkt vor ihren Augen übers Wasser läufst, wird morgen mindestens einer von ihnen behaupten, Du könntest nur nicht schwimmen!

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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. November 2008 13:16 
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Hier einmal Obamas Siegesrede im Original und in der deutschen Übersetzung des Spiegels. Meine neue Sig ist übrigens der Anfang seiner Rede in der Übersetzung des Focus.
Zitat:
"Hello, Chicago.

If there is anyone out there who still doubts that America is a place where all things are possible, who still wonders if the dream of our founders is alive in our time, who still questions the power of our democracy, tonight is your answer.

It's the answer told by lines that stretched around schools and churches in numbers this nation has never seen, by people who waited three hours and four hours, many for the first time in their lives, because they believed that this time must be different, that their voices could be that difference.

It's the answer spoken by young and old, rich and poor, Democrat and Republican, black, white, Hispanic, Asian, Native American, gay, straight, disabled and not disabled. Americans who sent a message to the world that we have never been just a collection of individuals or a collection of red states and blue states.

We are, and always will be, the United States of America.

It's the answer that led those who've been told for so long by so many to be cynical and fearful and doubtful about what we can achieve to put their hands on the arc of history and bend it once more toward the hope of a better day.

It's been a long time coming, but tonight, because of what we did on this date in this election at this defining moment change has come to America.

A little bit earlier this evening, I received an extraordinarily gracious call from Sen. McCain.

Sen. McCain fought long and hard in this campaign. And he's fought even longer and harder for the country that he loves. He has endured sacrifices for America that most of us cannot begin to imagine. We are better off for the service rendered by this brave and selfless leader.

I congratulate him; I congratulate Gov. Palin for all that they've achieved. And I look forward to working with them to renew this nation's promise in the months ahead.

I want to thank my partner in this journey, a man who campaigned from his heart, and spoke for the men and women he grew up with on the streets of Scranton and rode with on the train home to Delaware, the vice president-elect of the United States, Joe Biden.

And I would not be standing here tonight without the unyielding support of my best friend for the last 16 years the rock of our family, the love of my life, the nation's next first lady Michelle Obama.

Sasha and Malia I love you both more than you can imagine. And you have earned the new puppy that's coming with us to the new White House.

And while she's no longer with us, I know my grandmother's watching, along with the family that made me who I am. I miss them tonight. I know that my debt to them is beyond measure.

To my sister Maya, my sister Alma, all my other brothers and sisters, thank you so much for all the support that you've given me. I am grateful to them.

And to my campaign manager, David Plouffe, the unsung hero of this campaign, who built the best -- the best political campaign, I think, in the history of the United States of America.

To my chief strategist David Axelrod who's been a partner with me every step of the way.

To the best campaign team ever assembled in the history of politics you made this happen, and I am forever grateful for what you've sacrificed to get it done.

But above all, I will never forget who this victory truly belongs to. It belongs to you. It belongs to you.

I was never the likeliest candidate for this office. We didn't start with much money or many endorsements. Our campaign was not hatched in the halls of Washington. It began in the backyards of Des Moines and the living rooms of Concord and the front porches of Charleston. It was built by working men and women who dug into what little savings they had to give $5 and $10 and $20 to the cause.

It grew strength from the young people who rejected the myth of their generation's apathy who left their homes and their families for jobs that offered little pay and less sleep.

It drew strength from the not-so-young people who braved the bitter cold and scorching heat to knock on doors of perfect strangers, and from the millions of Americans who volunteered and organized and proved that more than two centuries later a government of the people, by the people, and for the people has not perished from the Earth.

This is your victory.

And I know you didn't do this just to win an election. And I know you didn't do it for me.

You did it because you understand the enormity of the task that lies ahead. For even as we celebrate tonight, we know the challenges that tomorrow will bring are the greatest of our lifetime - two wars, a planet in peril, the worst financial crisis in a century.

Even as we stand here tonight, we know there are brave Americans waking up in the deserts of Iraq and the mountains of Afghanistan to risk their lives for us.

There are mothers and fathers who will lie awake after the children fall asleep and wonder how they'll make the mortgage or pay their doctors' bills or save enough for their child's college education.

There's new energy to harness, new jobs to be created, new schools to build, and threats to meet, alliances to repair.

The road ahead will be long. Our climb will be steep. We may not get there in one year or even in one term. But, America, I have never been more hopeful than I am tonight that we will get there.

I promise you, we as a people will get there.

There will be setbacks and false starts. There are many who won't agree with every decision or policy I make as president. And we know the government can't solve every problem.

But I will always be honest with you about the challenges we face. I will listen to you, especially when we disagree. And, above all, I will ask you to join in the work of remaking this nation, the only way it's been done in America for 221 years -- block by block, brick by brick, calloused hand by calloused hand.

What began 21 months ago in the depths of winter cannot end on this autumn night.

This victory alone is not the change we seek. It is only the chance for us to make that change. And that cannot happen if we go back to the way things were.

It can't happen without you, without a new spirit of service, a new spirit of sacrifice.

So let us summon a new spirit of patriotism, of responsibility, where each of us resolves to pitch in and work harder and look after not only ourselves but each other.

Let us remember that, if this financial crisis taught us anything, it's that we cannot have a thriving Wall Street while Main Street suffers.

In this country, we rise or fall as one nation, as one people. Let's resist the temptation to fall back on the same partisanship and pettiness and immaturity that has poisoned our politics for so long.

Let's remember that it was a man from this state who first carried the banner of the Republican Party to the White House, a party founded on the values of self-reliance and individual liberty and national unity.

Those are values that we all share. And while the Democratic Party has won a great victory tonight, we do so with a measure of humility and determination to heal the divides that have held back our progress.

As Lincoln said to a nation far more divided than ours, we are not enemies but friends. Though passion may have strained, it must not break our bonds of affection.

And to those Americans whose support I have yet to earn, I may not have won your vote tonight, but I hear your voices. I need your help. And I will be your president, too.

And to all those watching tonight from beyond our shores, from parliaments and palaces, to those who are huddled around radios in the forgotten corners of the world, our stories are singular, but our destiny is shared, and a new dawn of American leadership is at hand.

To those - to those who would tear the world down: We will defeat you. To those who seek peace and security: We support you. And to all those who have wondered if America's beacon still burns as bright: Tonight we proved once more that the true strength of our nation comes not from the might of our arms or the scale of our wealth, but from the enduring power of our ideals: democracy, liberty, opportunity and unyielding hope.

That's the true genius of America: that America can change. Our union can be perfected. What we've already achieved gives us hope for what we can and must achieve tomorrow.

This election had many firsts and many stories that will be told for generations. But one that's on my mind tonight's about a woman who cast her ballot in Atlanta. She's a lot like the millions of others who stood in line to make their voice heard in this election except for one thing: Ann Nixon Cooper is 106 years old.

She was born just a generation past slavery; a time when there were no cars on the road or planes in the sky; when someone like her couldn't vote for two reasons - because she was a woman and because of the color of her skin.

And tonight, I think about all that she's seen throughout her century in America - the heartache and the hope; the struggle and the progress; the times we were told that we can't, and the people who pressed on with that American creed: Yes we can.

At a time when women's voices were silenced and their hopes dismissed, she lived to see them stand up and speak out and reach for the ballot. Yes we can.

When there was despair in the dust bowl and depression across the land, she saw a nation conquer fear itself with a New Deal, new jobs, a new sense of common purpose. Yes we can.

When the bombs fell on our harbor and tyranny threatened the world, she was there to witness a generation rise to greatness and a democracy was saved. Yes we can.

She was there for the buses in Montgomery, the hoses in Birmingham, a bridge in Selma, and a preacher from Atlanta who told a people that "We Shall Overcome." Yes we can.

A man touched down on the moon, a wall came down in Berlin, a world was connected by our own science and imagination.

And this year, in this election, she touched her finger to a screen, and cast her vote, because after 106 years in America, through the best of times and the darkest of hours, she knows how America can change.

Yes we can.

America, we have come so far. We have seen so much. But there is so much more to do. So tonight, let us ask ourselves -- if our children should live to see the next century; if my daughters should be so lucky to live as long as Ann Nixon Cooper, what change will they see? What progress will we have made? This is our chance to answer that call. This is our moment.

This is our time, to put our people back to work and open doors of opportunity for our kids; to restore prosperity and promote the cause of peace; to reclaim the American dream and reaffirm that fundamental truth, that, out of many, we are one; that while we breathe, we hope. And where we are met with cynicism and doubts and those who tell us that we can't, we will respond with that timeless creed that sums up the spirit of a people: Yes, we can.

Thank you. God bless you. And may God bless the United States of America."
Zitat:
Hallo Chicago,

wenn es da draußen immer noch jemanden gibt, der daran zweifelt, daß in Amerika alles möglich ist, wenn es jemanden gibt, der glaubt, der Traum unserer Gründerväter sei nicht mehr lebendig, der an der Kraft der Demokratie zweifelt - dann ist diese Nacht unsere Antwort darauf.

Eine Antwort, die sich in den langen Schlangen rund um Schulen und Kirchen ausgedrückt hat, in denen so viele Menschen standen, wie es diese Nation noch nie erlebt hat. Menschen, die drei oder vier Stunden gewartet haben, viele zum ersten Mal in ihrem Leben - weil sie daran geglaubt haben, daß es dieses Mal anders laufen muß und daß ihre Stimme diesen Unterschied machen kann.

Die Antwort kam von Jungen und Alten, von Reichen und Armen, von Demokraten und Republikanern, Weißen, Schwarzen, von lateinamerikanischen und asiatischen Amerikanern, von den amerikanischen Ureinwohnern, von Homosexuellen und Heterosexuellen, von Behinderten und Nichtbehinderten. Von Amerikanern, die der Welt klar machen, daß wir nie nur eine Ansammlung von Individuen oder roten und blauen Staaten waren. Wir sind - und wir werden es immer sein - die Vereinigten Staaten von Amerika.

Das ist die Antwort, die jene dazu gebracht hat, die Geschichte zu verändern, hin zur Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Obwohl ihnen so lange und von so vielen gesagt wurde, es sei zynisch, ängstlich oder zweifelhaft, was wir erreichen wollen. Es hat lange gedauert, aber heute Nacht, wegen dem, was wir mit dieser Wahl an diesem Tag in diesem besonderen Moment erreicht haben, hat der Wandel in Amerika angefangen.

Heute am frühen Abend habe ich einen außergewöhnlich gütigen Anruf von Senator McCain erhalten. Er hat in diesem Wahlkampf lange und hart gekämpft. Und er hat noch viel länger und härter für dieses Land gekämpft. Er hat Qualen für Amerika ausgehalten, die sich die meisten von uns nicht vorstellen können. Wir sollten die Dienste würdigen, die dieser mutige und selbstlose Mann für uns geleistet hat.

Ich gratuliere ihm und ich gratuliere Governeurin Sarah Palin zu allem, was sie erreicht haben. Und ich freue mich darauf, mit den beiden in den nächsten Monaten daran zu arbeiten, das Versprechen dieser Nation zu erneuern.

Ich will meinem Partner auf dieser Reise danken, einem Mann, der einen Wahlkampf aus tiefstem Herzen geführt hat und für die Männer und Frauen gesprochen hat, mit denen er in den Straßen von Scranton aufgewachsen ist und mit denen er den Zug nach Hause nach Delaware genommen hat: dem gewählten Vize-Präsidenten der USA, Joe Biden.

Und ich würde heute Nacht nicht hier stehen ohne die unablässige Unterstützung meiner besten Freundin der letzten 16 Jahre, dem Felsen unserer Familie, der Liebe meines Lebens, der nächsten First Lady: Michelle Obama.

Sasha und Malia, ich liebe Euch beide mehr, als Ihr Euch das vorstellen könnt. Und Ihr habt den Welpen wirklich verdient, der mit uns ins Weiße Haus einziehen wird.

Und obwohl sie nicht mehr unter uns ist, weiß ich, daß meine Großmutter mir zuschaut - zusammen mit meiner Familie, die mich zu dem machte, was ich bin. Ich vermisse sie heute Abend. Ich weiß, daß ich ihnen mehr schulde, als es sich je messen lassen wird.

Ich danke meiner Schwester Maya und meiner Schwester Alma und all meinen Brüdern und Schwestern für all die Unterstützung, die sie mir haben zukommen lassen. Ich bin ihnen so dankbar.

Und ich danke meinem Kampagnen-Manager, David Plouffe, dem unsichtbaren Held dieses Wahlkampfs, der die beste, ich glaube, die allerbeste politische Kampagne in der Geschichte der Vereinigten Staaten verantwortet hat. Dank geht auch an meinen Chef-Strategen David Axelrod, der bei jedem Schritt auf diesem Weg mein Partner war. Ich danke dem besten Wahlkampfteam, das sich je zusammengefunden hat. Ihr habt all das möglich gemacht - und ich werde für immer dankbar dafür sein, was Ihr auf Euch genommen habt, um es wahr werden zu lassen.

Aber darüber hinaus werde ich nie vergessen, wem dieser Sieg wirklich gehört: Er gehört Euch. Er gehört Euch!

Ich war nie der erfolgversprechendste Kandidat für dieses Amt. Wir haben mit wenig Geld und wenig Unterstützung angefangen. Unser Wahlkampf wurde nicht in den Hallen von Washington ausgebrütet. Er begann in den Hinterhöfen von Des Moines, den Wohnzimmern von Concord und unter den Vordächern von Charleston. Er wurde von hart arbeitenden Männern und Frauen getragen, die tief in ihren wenigen Ersparnissen gegraben haben, um fünf, zehn oder zwanzig Dollar beizusteuern.

Die Kampagne bekam Kraft von jungen Menschen, die den Mythos widerlegt haben, ihre Generation sei unpolitisch, die ihre Wohnungen verlassen haben für einen Job, der wenig Geld und wenig Schlaf gebracht hat. Sie bekam Kraft von den nicht mehr ganz so jungen Menschen, die sich raus in die Kälte oder in die sengende Hitze getraut haben, um an die Türen von absolut Fremden zu klopfen. Und von Millionen von Amerikanern, die sich freiwillig engagiert und organisiert haben, und die bewiesen haben, daß mehr als zwei Jahrhunderte später eine Regierung des Volkes, vom und für das Volk nicht verschwunden ist. Das ist Euer Sieg!

Und ich weiß, daß Ihr das nicht nur getan habt, um eine Wahl zu gewinnen. Und ich weiß, daß Ihr das nicht für mich getan habt.

Ihr habt das getan, weil Ihr das ungeheure Ausmaß der Aufgabe verstanden habt, die vor uns liegt. Auch wenn wir heute Nacht feiern, wissen wir, daß die Herausforderungen von morgen die größten unseres Lebens sind: zwei Kriege, ein Planet in Gefahr und die schlimmste Finanzkrise des Jahrhunderts. Auch wenn wir heute Abend hier stehen, wissen wir, daß es mutige Amerikaner gibt, die in der Einöde des Irak oder Afghanistans aufwachen, um ihr Leben für uns zu riskieren. Da sind Mütter und Väter, die wach neben ihren schlafenden Kindern liegen und nicht wissen, wie sie ihr Haus oder die Arztrechnung zahlen und Geld für die Ausbildung ihrer Kinder sparen sollen.

Wir müssen neue Energien nutzen, neue Jobs schaffen, neue Schulen bauen, Gefahren entgegentreten und Bündnisse wieder aufbauen. Die Straße vor uns ist lang, der Weg wird steil. Wir werden unser Ziel vielleicht nicht in einem Jahr oder vielleicht nicht mal in einer Amtsperiode erreichen. Aber, Amerika, ich war noch nie so hoffnungsvoll wie heute Abend, daß wir es schaffen!

Es wird Rückschläge und Fehlstarts geben. Es wird viele geben, die nicht mit jeder Entscheidung einverstanden sein werden, die ich als Präsident treffen werde. Und wir wissen, daß auch die Regierung nicht jedes Problem lösen kann.

Aber ich werde die Herausforderungen, vor denen wir stehen, immer ehrlich benennen. Ich werde Euch zuhören - vor allem, wenn wir nicht einer Meinung sind. Und vor allem will ich Euch auffordern, Euch daran zu beteiligen, diese Nation neu zu gestalten. So, wie es in Amerika seit 221 Jahren getan wird - Block für Block, Stein für Stein, Hand für Hand.

Was vor 21 Monaten im tiefsten Winter begann, kann nicht in dieser Herbstnacht enden. Dieser Sieg alleine ist nicht der Wandel, den wir wollen. Er ist unsere Chance, den Wandel herbeizuführen. Aber der kann nicht kommen, wenn wir so weitermachen wie bisher. Und er kann nicht ohne Euch kommen, ohne einen Einsatzwillen, einen neuen Geist der Aufopferung.

Laßt uns also zu einem neuen Patriotismus auffordern, einer neuen Verantwortlichkeit - wo jeder einzelne von uns beschließt, sich zu beteiligen und härter zu arbeiten und nicht nur an sich selbst, sondern an uns alle zu denken. Laßt uns daran denken - und das ist vielleicht etwas, das uns die Finanzkrise gelehrt hat - daß wir keine prosperierende Wall Street haben können, wenn der kleine Mann leidet.

Wir steigen in diesem Land auf oder wir gehen unter als eine Nation, als ein Volk. Laßt uns nicht wieder in die gleiche Vetternwirtschaft, Kleinlichkeit und Unreife zurückfallen, die unsere Politik so lange vergiftet hat. Laßt uns daran denken, daß es ein Mann aus diesem Staat war, der als erster die Flagge der Republikaner ins Weiße Haus gebracht hat, eine Partei basierend auf den Werten Eigenständigkeit und Freiheit und nationale Einigkeit.

Das sind Werte, die wir alle teilen. Und obwohl die demokratische Partei heute Nacht einen großartigen Sieg errungen hat, bleiben wir demütig und entschlossen, die Trennung zu überwinden, die unseren Fortschritt so lange verhindert hat. "Wir sind keine Feinde sondern Freunde", sagte Lincoln zu einem Volk, das sehr viel gespaltener war als das unsrige. Auch wenn die Leidenschaft strapaziert wurde, muß das nicht das Band unserer Zuneigung reißen lassen.

Den Amerikanern, deren Unterstützung ich erst noch erreichen muß, sage ich: Ich habe heute vielleicht nicht Eure Stimme bekommen, aber ich höre Eure Stimmen. Ich brauche Eure Hilfe. Und ich werde auch Euer Präsident sein.

Und an all jene, die uns heute Abend von jenseits der Kästen zuschauen, aus Parlamenten und Palästen, die sich um die Radios gedrängt haben in den vergessenen Ecken dieser Welt, denen sage ich: Unsere Geschichten mögen unterschiedlich sein, aber wir teilen das gleiche Schicksal - und es wird eine neue amerikanische Führungsrolle geben.

Denen, die die Welt in den Abgrund stürzen wollen, sage ich: Wir werden Euch besiegen. Denen, die Frieden und Sicherheit suchen, sage ich: Wir unterstützen Euch. Und all denen, die sich gefragt haben, ob Amerikas Signalfeuer immer noch leuchtet, denen sage ich: Heute Nacht haben wir einmal mehr bewiesen, daß die eigentliche Stärke unserer Nation nicht von der Macht unserer Waffen oder unserem Reichtum abhängt, sondern von der andauernden Kraft unserer Ideale: Demokratie, Freiheit, Entfaltungsmöglichkeiten und nicht enden wollende Hoffnung.

Das ist der eigentliche Geist Amerikas - daß Amerika sich verändern kann. Unser Zusammenhalt kann perfektioniert werden. Aber was wir schon erreicht haben, macht uns Mut für das, was wir morgen erreichen können und müssen.

Diese Wahlen haben viele Neuerungen hervorgebracht und viele Geschichten, die man sich noch in den nächsten Generationen erzählen wird. Eine, an die ich mich heute Abend erinnere, ist die von einer Frau, die ihre Stimme heute in Atlanta abgegeben hat. Sie unterscheidet sich kaum von den Millionen Menschen, die heute in der Schlange standen, um bei dieser Wahl Gehör zu finden. Außer einer Sache: Ann Nixon Cooper ist 106 Jahre alt.

Sie ist gerade mal eine Generation nach dem Ende der Sklaverei geboren worden, zu einer Zeit, in der keine Autos auf den Straßen und keine Flugzeuge am Himmel waren. Als jemand wie sie aus zwei Gründen nicht wählen durfte: Weil sie eine Frau war und wegen ihrer Hautfarbe.

Und heute Nacht denke ich an all das, was sie in ihrem Jahrhundert in Amerika erlebt hat - all den Herzschmerz und all die Hoffnungen, die Kämpfe und den Fortschritt. An die Zeiten, in denen uns gesagt wurde, daß wir es nicht schaffen und an die Menschen, die an den amerikanischen Traum geglaubt haben: Ja, wir schaffen es.

Als Frauenstimmen zum Schweigen gebracht wurden und ihre Hoffnungen nicht zählten, hat sie weitergelebt, um Frauen irgendwann aufstehen und reden und schließlich wählen zu sehen. Ja, wir schaffen es.

Als Hoffnungslosigkeit und Depression sich im Land breit gemacht hat, hat sie eine Nation erlebt, die ihre eigene Angst überwunden und den New Deal, neue Jobs und eine neue gemeinsame Bestimmung geschaffen hat. Ja, wir schaffen es.

Als Bomben auf unsere Stützpunkte gefallen sind und die Welt unter Tyrannei litt, war sie Zeugin einer Generation, die zu neuer Größe aufstieg und die Demokratie rettete. Ja, wir schaffen es.

Sie war da - in den Bussen von Montgomery, an den Tankschläuchen in Birmingham, an der Brücke in Selma, als ein Priester aus Atlanta den Menschen "We shall overcome" predigte. Ja, wir schaffen es.

Ein Mann hat den Mond betreten, die Mauer in Berlin stürzte ein und die Welt wurde durch unsere eigenes Wissenschaft und Vorstellungskraft vernetzt. Und in diesem Jahr, bei diesen Wahlen, hat sie mit ihrem Finger den Bildschirm berührt und ihre Stimme abgegeben. Denn nach 106 Jahren in Amerika, nach guten und schlechten Zeiten, weiß sie genau, wie sehr sich Amerika verändern kann. Ja, wir schaffen es.

Amerika, wir sind so weit gekommen. Wir haben so viel gesehen. Aber es bleibt immer noch so viel zu tun. Laßt uns deshalb heute Nacht fragen: Wenn unsere Kinder bis ins nächste Jahrhundert leben, wenn meine Töchter so alt werden könnten wie Ann Nixon Cooper - welchen Wandel werden sie dann sehen? Welchen Fortschritt werden wir dann gemacht haben?

Das ist unsere Chance, diesem Ruf gerecht zu werden. Das ist unser Augenblick.

Es ist unsere Aufgabe, unseren Mitbürgern wieder Arbeit zu beschaffen und Chancengleichheit für unsere Kinder herzustellen, den Wohlstand zu erneuern und Frieden zu fördern, den amerikanischen Traum zurückzugewinnen und uns klar zu machen, dass wir trotz unserer Unterschiedlichkeit eins sind, gemeinsam atmen und gemeinsam hoffen. Und wer uns mit Zynismus und Zweifeln kommt, wer uns sagt, daß wir es nicht schaffen, dem werden wir mit dem nicht enden wollenden Glauben antworten, der sich in der Hoffnung eines Volkes vereint: Ja, wir schaffen es.

Danke. Gott segne Euch. Und möge Gott die Vereinigten Staaten von Amerika schützen.
Was mich an dieser Rede vor allem begeistert, ist die Fairness, mit der Obama über seinen Rivalen McCain und dessen Partei spricht. Ich finde, da könnten sich unsere Politiker - und zwar ALLER Parteien - mal eine Scheibe abschneiden.

Ich habe George W. Bush nie so verteufelt, wie das viele andere tun. Aber auch ich glaube, daß Obama ein sehr viel besserer Präsident sein wird.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. November 2008 16:26 
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Langweilig. Jetzt weiß jeder was kommt, bei McCain wäre wenigstens ein bisschen Spannung dagewesen. Na gut, es ist nun Obama, wenn er seinen Idealismus umsetzen kann, dann hat er meinen Respekt, wenn seine Worte nur Schall und Rauch waren, dann sind wieder jegliche Vorurteile bestätigt, dass in Amerika viel geredet wird und sehr wenig passiert.

Schau'n 'mer ma' dann seh'n ma scho'.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. November 2008 20:18 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. November 2008 22:40 
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Kleine Hexe hat geschrieben:
Ich hoffe nur, dass es dort keine Fanatiker gibt, die einen farbigen Präsidenten nicht tolerieren.


Die gibt es mit Sicherheit. Sprichst du von einem Attentat auf Obama? Unwahrscheinlich ist das nicht, aber vermutlich genauso wahrscheinlich wie auf George W. Bush, und der weilt bekanntermaßen immernoch unter uns.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. November 2008 23:02 
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Nun ja, Obama wurde bereits im Vorfeld öfter mal mit Kennedy verglichen. Bleibt zu hoffen, daß er nicht dessen Schicksal teilen wird.

Andererseits ist der US-Präsident die am besten geschützte Person der Welt. Da kann höchstens noch der Papst mithalten. Deshalb hat es seit dem Attentat auf Reagan, das dieser ja auch überlebt hat, keine erfolgreichen Anschläge auf US-Präsidenten mehr gegeben.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. November 2008 09:17 
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Daniel hat geschrieben:
Kleine Hexe hat geschrieben:
Ich hoffe nur, dass es dort keine Fanatiker gibt, die einen farbigen Präsidenten nicht tolerieren.


Die gibt es mit Sicherheit. Sprichst du von einem Attentat auf Obama? Unwahrscheinlich ist das nicht, aber vermutlich genauso wahrscheinlich wie auf George W. Bush, und der weilt bekanntermaßen immernoch unter uns.


Obama ist nun mal in erster Linie auch der Repräsentant der USA. Hinzu kommt, dass seine Person der Hauptbestandteil eines "historischen Ereignisses" ist. Ich finde schon, dass er gefährdeter ist als "normale Präsidenten". Der Rassenkonflikt zwischen Weiß und Schwarz ist in einigen Teilen der USA immer noch sehr groß.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. November 2008 15:50 
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Okay, aber überleg mal wieviele Irre es gibt (vorallem Muslimische) die Herrn Bush gerne unter der Erde wüssten, mit Sicherheit mehr als Leute die einen Präsidenten ermorden würden, nur weil er schwarz ist.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. November 2008 16:08 
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Daniel, die Irren, die du da ansprichst, wären bei einem Anschlag auf Obama aber ebenso dabei. Denen geht es ja nicht mal um die Person an sich, die würden, wenn sie könnten, sofort den Präsidenten (egal wer's gerade ist) ermorden, bloß um die USA zu terrorisieren. :?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. November 2008 16:16 
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Ginevra Malfoy hat geschrieben:
Daniel, die Irren, die du da ansprichst, wären bei einem Anschlag auf Obama aber ebenso dabei. Denen geht es ja nicht mal um die Person an sich, die würden, wenn sie könnten, sofort den Präsidenten (egal wer's gerade ist) ermorden, bloß um die USA zu terrorisieren. :?


Hm das sehe ich nicht so, sicherlich gibt es viele die einen allgemeinen Hass auf Amerika haben, aber der war noch nie so ausgeprägt wie heute, und diese Entwicklung hängt unweigerlich mit dem Namen Bush zusammen.
Obama gibt sich doch als Aussöhner, er will den Krieg im Irak beenden und in Afghanistan auch so schnell wie möglich den Terror beenden. Wollen kann er viel, wenn er s schafft, denke ich dürfte die Gefahr nicht so groß sein, dass er das Ziel eines Anschlags wird. Sollte er es nicht schaffen, dann sieht das ganze anders aus.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. November 2008 11:38 
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Nun, der Ku-Klux-Klan wird sicherlich alles daran setzen, damit er nicht lange Präsident bleibt, so haben sie es zumindest schon im April 2008 angedroht:

Zitat:
FOCUS Online: Barack Obama hat realistische Chancen, der erste farbige Präsident der USA zu werden. Das muss für ein Klanmitglied der Albtraum sein, oder?

Dupre: Sollte Obama, dieser muslimische Nigger, Präsident werden - (Dupre schüttelt das Sturmgewehr in seiner Hand) - so wird er das bestimmt nicht lange bleiben.



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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Januar 2009 19:41 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Januar 2009 11:06 
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Ob Lincoln sich je träumen ließ, dass weniger als 200 Jahre später ein schwarzer Präsident seine Bibel berühren wird, als er die Sklaverei abgeschafft hatte? Irgendwie interessant das Bild unter dem Aspekt anzusehen.

Obama is einer der Marauder? :shock:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Januar 2009 08:02 
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Bajo hat geschrieben:
Ob Lincoln sich je träumen ließ, dass weniger als 200 Jahre später ein schwarzer Präsident seine Bibel berühren wird, als er die Sklaverei abgeschafft hatte?

Gute Frage - ich glaube nicht, daß der sich das hätte vorstellen können, aber wer weiß? [img]images/smiles/017.gif[/img]

Übrigens mußte Obama gestern noch mal vereidigt werden, weil der Richter den Wortlaut verdreht hatte - damit ist dann auch der Grund seines Stockens beim öffentlichen Eid klar. :mrgreen:

Ich hab mir mal eine Übersetzung der Rede gesucht, weil ich mich beim besten Willen nicht 30 Minuten aufs Zuhören konzentrieren konnte - hier, für alle denen es ähnlich ging. :wink:

Barack Obama hat geschrieben:
Meine Mitbürger,

Ich stehe hier heute - demütig vor der Aufgabe, die vor uns liegt, dankbar für das Vertrauen, dass Ihr mir verliehen habt, mit Gedanken an die Opfer unserer Vorfahren.

44 Amerikaner haben den Präsidenten-Eid jetzt abgelegt. Diese Worte sind in Zeiten des Wohlstandes und des Friedens gesprochen worden. Doch immer wieder ist dieser Eid auch in Zeiten des herannahenden Sturms erklungen. Auch diese Momente hat Amerika überwunden - nicht dank des Könnens und der Visionen unserer Politiker, sondern weil wir, das Volk, den Gauben an die Ideale unserer Gründerväter wach gehalten haben.

So war es. So muss es auch diese Generation der Amerikaner halten.

Dass wir mitten in einer Krise stehen, haben wir inzwischen verstanden. Unsere Nation ist im Krieg. Unsere Wirtschaft ist schwer verletzt, eine Konsequenz der Gier und der Verantwortungslosigkeit einiger von uns - aber auch eine Folge des kollektiven Versagens, die richtigen harten Entscheidungen zu treffen und unser Land für die Zukunft vorzubereiten.

Häuser gingen verloren, Arbeitsplätze wurden vernichtet, Unternehmen geschlossen. Unsere Gesundheitsversorgung ist zu teuer, unser Schulen lassen zu viele scheitern - und jeder Tag bringt neue Belege, dass unser Umgang mit den Rohstoffen unsere Feinde stärkt und den Planeten bedroht.

Es gibt Indikatoren für die Krise, Daten und Statistiken. Weniger messbar, aber nicht weniger wichtig ist der Verlust an Vertrauen im ganzen Land - die nagende Angst, dass Amerikas Untergang nicht mehr aufzuhalten ist und die nächste Generation ihre Erwartungen zurück nehmen muss.

Unsere Herausforderungen sind real. Sie sind ernsthaft, und es sind viele. Wir werden sie nicht einfach und nicht in kurzer Zeit bewältigen. Aber Amerika weiß es, wir werden sie annehmen.

Heute haben wir uns hier versammelt, weil wir uns für die Hoffnung und gegen die Angst entschieden haben, für die Einheit und gegen den Konflikt.

Heute verkünden wir das Ende der kleinlichen Streitigkeiten und der falschen Versprechen, das Ende der ausgeleierten Dogmen, die unsere Politik eingeschnürt haben.

Es ist die Zeit gekommen, unseren von Generation zu Generation weitergegebenen Gründungsgedanken weiter in die Zukunft zu tragen, dass alle Menschen gleich und frei sind, dass alle Menschen im Streben nach ihrem eigenen Glück die gleiche Chance verdienen.

Die Größe unserer Nation erneut zu bestätigen bedeutet, dass wir sie nicht als gegeben hinnehmen. Sie muss verdient werden. Unser Weg durch die Geschichte hat nie aus Abkürzungen oder faulen Kompromissen bestanden. Er war nie etwas für unbeherzte Gestalten und solche, die Freizeit gegenüber harter Arbeit den Vorzug gaben. Im Gegenteil: Unser Weg wurde bestimmt von Menschen, die Risiken auf sich nahmen und ihr Schicksal selbst in die Hand nahmen. So führten sie diese Nation zu Freiheit und Wohlstand.

Für uns packten sie ihre wenigen Habseligkeiten und überquerten den Ozean, um ein neues Leben anzufangen.

Für uns arbeiteten sie unglaublich hart, um den Westen dieses Kontinents urbar zu machen.

Für uns kämpften und starben sie in historischen Schlachten wie Conord, Gettysburg, in der Normandie und Khe Sahn.

Dies ist der Weg, auf dem wir heute weitergehen. Wir sind weiterhin die wohlhabendste und mächtigste Nation der Erde. Unsere Arbeiter leisten nicht weniger als vor Beginn dieser Krise. Unsere Entwickler sind nicht weniger erfinderisch, unsere Produkte nicht weniger wettbewerbsfähig.

Aber die Zeit, in der Sonderinteressen geschützt und unangenehme Entscheidungen verschoben wurden, ist nun vorbei. Beginnend mit dem heutigen Tag müssen wir uns aufrichten und selbst aus dem Dreck ziehen. Wir müssen damit beginnen, Amerika neu zu erschaffen.

Einige aber stellen die Größenordnung unserer Vorhaben in Frage, argumentieren, dass unser System zu viele große Pläne nicht aushält. Ihnen mangelt es an Erinnerungsvermögen. Denn sie haben vergessen, was dieses Land alles schon getan hat, was freie Männer und Frauen schaffen können, wenn Ideenreichtum auf Gemeinschaft trifft, Notwendigkeit auf Mut.

Die Zyniker verstehen nicht, dass sich die Erde unter ihnen verschoben hat - dass die alten politischen Argumente nicht mehr gelten. Die Frage, die wir uns heute stellen, ist nicht, ob unsere Regierung zu klein oder zu groß ist, sondern ob sie funktioniert, ob sie Familien dabei hilft, Jobs mit angemessener Bezahlung zu finden, ihnen bezahlbare Pflege und eine würdige Rente ermöglicht. Wo wir diese Frage mit Ja beantworten, werden wir weitermachen. Dort, wo die Antwort Nein lautet, werden wir Programme einstellen. Und die von uns, die das öffentliche Geld ausgeben, werden zur Verantwortung gezogen, das Geld weise auszugeben, schlechte Gewohnheiten zu ändern und unsere Geschäfte vor den Augen aller zu machen - denn nur dann können wir das wichtige Vertrauen zwischen dem Volk und seiner Regierung wieder herstellen.

Die Frage vor uns ist nicht, ob der Markt eine gute oder schlechte Kraft ist. Die Macht des Marktes, Wohlstand und Freiheit zu schaffen, ist unvergleichbar, aber die Krise hat uns daran erinnert, dass der Markt ohne ein wachendes Auge außer Kontrolle geraten kann - und dass eine Nation nicht lange reich sein kann, wenn sie nur die Reichen bevorzugt. Der Erfolg unserer Wirtschaft beruht nicht nur auf der Größe unseres Bruttoinlandsprodukts, sondern vielmehr darauf, dass wir jedem Willigen die Möglichkeiten gegeben haben, sich wirtschaftlich zu entwickeln - nicht aus Barmherzigkeit, sondern weil es für uns alle der beste Weg ist.

Unsere Gründungsväter hatten im Angesicht von Gefahren, die wir uns kaum vorstellen können, eine Charter entworfen, die sicherstellt, dass Gesetz und Menschenrechte regieren. Diese Ideale gelten noch heute. Und deshalb an alle, die heute zusehen, von den größten Städten bis zu dem kleinen Dorf, in dem mein Vater geboren wurde: Seid gewiss, dass Amerika ein Freund jeder Nation und jedes Mannes, jeder Frau und jedes Kindes ist, die eine Zukunft in Friede und Würde suchen - und dass wir bereit sind, wieder zu führen.

Erinnert Euch, dass frühere Generationen Faschismus und Kommunismus nicht nur mit Bomben und Panzer überwunden haben, sondern mit starken Allianzen und Kraft ihrer Überzeugung. Sie haben verstanden, dass uns Macht allein nicht beschützen kann, und dass uns Macht auch nicht erlaubt, zu handeln, wie es uns gefällt. Unsere Vorgänger wussten, dass unsere Macht durch ihren vorsichtigen Einsatz wächst, dass wir Sicherheit erlangen durch die Richtigkeit unserer Sache, durch die Kraft unseres Beispiels.

Wir sind die Hüter dieses Erbes. Mit diesen Prinzipien können wir den neuen Bedrohungen begegnen, die unsere ganze Anstrengung bedürfen - die eine noch größere Kooperation und ein noch besseres Verständnis zwischen den Staaten verlangen. Wir werden damit beginnen, den Irak verantwortungsvoll an seine Bevölkerung zu übergeben, einen hart erreichten Frieden in Afghanistan zu festigen. Mit alten Freunden und Verbündeten werden wir ohne Pause daran arbeiten, die nukleare Bedrohung abzubauen und gegen das Gespenst einer globalen Erderwärmung zu kämpfen. Wir werden uns nicht entschuldigen für unsere Art zu Leben. Und all denen, die ihre Ziele durch Terror und das Töten Unschuldiger durchsetzen wollen, euch sagen wir, dass unser Geist stärker ist und ihr ihn nicht brechen könnt. Ihr könnt uns nicht überdauern, und wir werden euch besiegen.

Wir wissen, dass unser Patchwork-Erbe eine Stärke ist, keine Schwäche. Wir sind eine Nation aus Christen und Muslimen, Juden und Hindus - und Atheisten. Wir sind geprägt durch jede Sprache und Kultur aus allen Teilen dieser Erde. Und weil wir die bittere Erfahrung des Bürgerkriegs und der Rassentrennung kennen, und weil wir aus diesem dunklen Kapitel gestärkt und einiger hervorgegangen sind, glauben wir, dass alte Feindschaften eines Tages vorbei sein werden, dass Stammesgrenzen verschwinden und - weil die Welt kleiner wird - dass sich unsere gemeinsame Menschlichkeit offenbart, und dass Amerika seine Rolle dabei spielen muss, eine neue Ära des Friedens einzuleiten.

Der muslimischen Welt sei gesagt, dass wir einen neuen Weg nach vorne suchen, basierend auf gemeinsamen Interessen und gemeinsamem Respekt. Für die Führer in der Welt, die Konflikte säen wollen oder die die Krankheiten ihrer Gesellschaften dem Westen anlasten - lasst euch gesagt sein, dass die Menschen in euren Ländern euch danach beurteilen werden, was ihr aufbaut, nicht danach, was ihr zerstört. Denen, die durch Korruption, Betrug oder die Unterdrückung abweichender Meinungen an die Macht kamen, sei gesagt, dass sie auf der falschen Seite der Geschichte stehen. Aber wir sind bereit, eine Hand auszustrecken, wenn sie ihre Faust öffnen.

Den Menschen in den Entwicklungsländern sei gesagt, dass wir mit ihnen arbeiten, damit ihre Farmen florieren und sauberes Wasser fließt, damit Hungernde zu Essen bekommen und der Geist Nahrung hat. Und den Nationen, die in Reichtum leben, sage ich, dass wir das Leid jenseits unserer Grenzen nicht länger ignorieren können. Und wir können auch nicht die Ressourcen der Welt nutzen, ohne auf die Folgen zu achten.

Wenn wir an den Weg denken, der vor uns liegt, erinnern wir uns mit großer Dankbarkeit an jene tapferen Amerikaner, die in dieser Stunde in entlegenen Wüsten und weit entfernten Gebirgszügen patrouillieren. Sie haben uns heute einiges zu sagen, so wie die gefallenen Helden, die in Arlington begraben sind, durch alle Zeiten zu uns sprechen. Wir ehren sie nicht nur, weil sie Beschützer unserer Freiheit sind, sondern weil sie den Geist des Dienstes für ihr Land mit Leben füllen, die Bereitschaft, Bedeutung in etwas zu finden, das über ihre Person hinausgeht. Und in diesem Moment, ein Moment, der eine Generation bestimmen wird, ist es dieser Geist, der uns alle erfüllen muss.

Wie viel eine Regierung auch tun kann und muss - es ist letztlich das Vertrauen und die Bestimmung des amerikanischen Volkes, worauf unsere Nation ruht. Es ist die Freundlichkeit, einen Fremden aufzunehmen, wenn die Dämme brechen, die Selbstlosigkeit von Arbeitern, die lieber ihre Arbeitszeit reduzieren, als zu sehen, wie ein Freund seinen Job verliert, die uns durch unsere dunkelsten Stunden führt. Es ist der Mut des Feuerwehrmanns, ein rauchgeschwängertes Treppenhaus hinaufzustürmen - aber auch die Bereitschaft von Eltern, ein Kind großzuziehen, was letztlich über unser Schicksal entscheidet.

Unsere Herausforderungen mögen neu sein. Die Instrumente, mit denen wir sie bewältigen wollen, mögen neu sein. Aber die Werte, auf denen unser Erfolg beruht - harte Arbeit und Ehrlichkeit, Mut und Fairplay, Toleranz und Neugier, Loyalität und Vaterlandsliebe - diese Dinge sind alt. Sie sind wahr. Sei waren die ruhige Quelle des Fortschritts in unserer Geschichte. Jetzt lautet die Herausforderung: zurück zu diesen Wahrheiten. Von uns verlangt wird nun eine neue Ära der Verantwortung - jeder Amerikaner muss anerkennen, dass wir uns selbst, unserer Nation und der ganzen Welt gegenüber Verpflichtungen haben - Verpflichtungen, die wir nicht grummelnd hinnehmen, sondern frohgemut annehmen, stark in dem Wissen, dass es nichts besseres für den Geist und nichts Charakterstärkenderes gibt als unser Bestes zu geben für die Bewältigung einer schwierigen Aufgabe.

Das ist der Preis und das Versprechen der Staatsbürgerschaft.

Das ist die Quelle unseres Vertrauens - das Wissen, dass Gott uns ruft, um ein unsicheres Schicksal zu meistern.

Das ist die Bedeutung unserer Freiheit und unserer Überzeugungen - warum Männer und Frauen und Kinder jeder Rasse und jedes Glaubens hier bei dieser Feier sind und weil ein Mann, dessen Vater vor weniger als 60 Jahren in einem Restaurant hier vielleicht nicht bedient worden wäre, jetzt vor Ihnen stehen kann, um diesen heiligen Eid zu sprechen.

So lassen Sie uns an diesem Tag gedenken, wer wir sind und wie weit wir gekommen sind. Im Jahre der Geburt Amerikas, im kältesten Monat, versammelte sich eine kleine Gruppe Patrioten um ein ersterbendes Lagerfeuer am Ufer eines eisigen Flusses. Die Hauptstadt war verlassen. Der Feind rückte vor. Der Schnee war mit Blut getränkt. In dem Moment, in dem das Ergebnis unserer Revolution am meisten in Zweifel stand, veranlasste der Vater unserer Nation, dass die folgenden Worte dem Volk vorgelesen werden sollten:

"Möge die zukünftige Welt wissen (...), dass im tiefsten Winter, als nur noch Hoffnung und Mut überleben konnten, (...) die Stadt und das Land alarmiert von einer gemeinsamen Bedrohung, zusammen kamen, um sich ihr entgegenzustellen."

Amerika. Im Angesicht unserer gemeinsamen Bedrohungen, in diesem Winter großer Entbehrungen, erinnern wir uns dieser zeitlosen Worte. Lasst uns einmal mehr mit Hoffnung und Mut die eisigen Ströme durchqueren und die Stürme ertragen, die da kommen mögen. Auf dass die Kinder unserer Kinder sagen mögen, dass wir, als wir getestet wurden, uns weigerten, diese Reise zu beenden, weder umdrehten noch aufgaben; und dass wir, mit den Augen gen Horizont gerichtet und mit Gottes Gnade über uns, dieses großartige Geschenk der Freiheit weiter trugen und es sicher unseren Nachfahren übergaben.

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EDIT: Er legt ja schon gut los - Guantanamo soll noch dieses Jahr dichtgemacht werden. O.O

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Spare Dir die Zeit, profilneurotischen Gerüchteverbreitern erklären zu wollen, daß ihr Handeln gemein und ethisch unrecht ist, denn emotional und sozial dumme Menschen werden ihr Ego immer über Ethik und Moral stellen und selbst wenn Du heute, als Nachweis ihres Unrechtes, direkt vor ihren Augen übers Wasser läufst, wird morgen mindestens einer von ihnen behaupten, Du könntest nur nicht schwimmen!

:einfang: Boardehe mit meinem Schatz Darthagnan :einfang:
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