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 Betreff des Beitrags: Atomenergie
Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Februar 2007 12:58 
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Man weiß langsam wirklich nicht mehr, was man glauben soll. Da hat unsere ehemals rot-grüne Regierung den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen, und jetzt empfiehlt ausgerechnet der noch unveröffentlichte dritte Teil des Weltklimaberichtes der Vereinten Nationen den Bau neuer Atomkraftwerke, und zwar aus ökologischen Gründen, um die drohende Klimakatastrophe abzuwehren.

Können die Umweltschützer sich mal einigen? Ist Atomenergie nun gut oder schlecht? Wer soll denn da noch durchblicken? :lol:

Quelle

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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. September 2008 21:10 
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Ich bin ein absoluter Atomkraft befürworter - es ist momentan einfach nicht anders möglich Deutschland mit Energie zu versorgen, als auch mit Atomkraft.

Mir ist die Abhängigkeit von Russland einfach viel zu riskant, diese dubiosen Unternehmen wie Gazprom, welches bis tief in die St. Petersburger Unterwelt verwurzelt sind, können auf keinen Fall förderlich für eine solide wirtschaftliche Zusammenarbeit sein, zudem lehne ich das Verhalten Russlands im Kaukasus-Konflikt strikt ab, daher sollten wir, mMn, unsere Abhängigkeit von Russland zurückfahren.

Die Schadstoffemission ist bei Atomkraftwerken ist nahezu nicht vorhanden, das einzige was wirklich Umweltschädlich ist, ist die Erwärmung von Flüssen, die zur Kühlung der Anlage genutzt werden.

Natürlich ist da immernoch die Frage der Entlagerung, ich bin einfach der Meinung dass mehr Gelder in Forschung investiert werden müssen - solche Desaster wie in Asse darf es natürlich nicht geben. Man muss wirklich luftdicht versiegelte Atommüllbehälter konstruieren, dann gibt es auch kein Problem. Durch die Forschung soll eben eine entgültige Lösung, bzw ein weg den radioaktiven Zerfall zu beschleunigen, gefunden werden.

Das Argument, es könne ein Unfall passieren, ist für mich ziemlich nichtig, in Deutschland haben wir mit Abstand die sichersten Reaktoren auf dem Planeten, man hat praktisch an alle Sicherheitsrisiken gedacht, es ist in Deutschland ja auch noch nie zu einem größeren Vorfall gekommen.

Zu guterletzt kann Deutschland es sich einfach nicht leisten die Atomkraft komplett abzuschaffen, Solarenergie, bzw sämtliche alternativen Energiequellen sind noch zu ineffizient bzw zu kostenintensiv, und komplett in die Abhängigkeit von anderen Nationen sich zu begeben, ist einfach zu riskant.

Zitat:
Die Anzahl an Leukämieerkrankungen in der Umgebung solcher Abbaugebiete ist statistisch nachweisbar deutlich erhöht. Dort wurden Milliarden an Steuergeldern eingesetzt, nur um die Zustände für die Anwohner zu verbessern.


Naaajaaa, da gibt es eine Studie, in der im Umkreis von 5 KM um ein AKW in mehreren Jahren statt den statistischen 17 Menschen mit Leukämie, 37 erkrankt sind. Kann auch Zufall sein, ich denke so eine beschränkte Studie ist nicht repräsentativ! Kann an den Genen oder an falscher Ernährung oder was weiß ich gelegen haben.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. September 2008 08:55 
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Daniel hat geschrieben:
Ich bin ein absoluter Atomkraft befüworter - es ist momentan einfach nicht anders möglich Deutschland mit Energie zu versorgen, als auch mit Atomkraft.

Ach nein? Du schreibst, dass alternative Energiequellen noch zu uneffizient sind um ganz Deutschland zu versorgen. Wie kann es dann sein, dass andere Länder ganz ohne Atomenergie auskommen und den Großteil ihres Bedarfs mit eben solchen erneuerbaren Energiequellen decken?
Es muss also möglich sein, Atomenergie ist kein Muss.

Daniel hat geschrieben:
Die Schadstoffemission ist bei Atomkraftwerken ist nahezu nicht vorhanden, das einzige was wirklich Umweltschädlich ist, ist die Erwärmung von Flüssen, die zur Kühlung der Anlage genutzt werden.

Das große Problem ist ja auch wie du sagst nicht die Emission sondern die Lagerung der Abfälle. Und da kommt es mir auch weniger auf die Behälter an sich an (obwohl es da ja auch katastrophale Zustände gibt), sondern darauf, dass sich diese Fässer ja nicht nach 10 Jahren einfach so in Luft auflösen. Radioaktivität löst sich NIE ganz auf. Selbst wenn Fässer entwickelt werden, die wirklich dicht halten, wo hin mit dem ganzen Zeug? Irgendwann werden alle stillgelegten Bergwerke vollgestopft sein und was dann?

Daniel hat geschrieben:
Das Argument, es könne ein Unfall passieren, ist für mich ziemlich nichtig, in Deutschland haben wir mit Abstand die sichersten Reaktoren auf dem Planeten, man hat praktisch an alle Sicherheitsrisiken gedacht, es ist in Deutschland ja auch noch nie zu einem größeren Vorfall gekommen.

Wenn dann aber doch mal was schiefgeht, hilfts dir auch nichts, dass es so verdammt unwahrscheinlich war. Tot ist tot, egal unter welchen Voraussetzungen.
So ein Atomunglück hält ja auch nicht an einer Staatsgrenze und denkt sich "Moment mal, die können nichts dafür, ich mach hier mal Schluss." Und in der Umgebung gibt es genug Kraftwerke, die eindeutig nicht reibungslos laufen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. September 2008 11:39 
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minorpart of subplot hat geschrieben:
So ein Atomunglück hält ja auch nicht an einer Staatsgrenze und denkt sich "Moment mal, die können nichts dafür, ich mach hier mal Schluss." Und in der Umgebung gibt es genug Kraftwerke, die eindeutig nicht reibungslos laufen.
Und genau aus diesem Grund ist ein Atomausstieg eines einzelnen Landes völlig sinnlos. Solange die meisten Lände um Deutschland herum Atomkraftwerke besitzen, besteht auch für uns weiterhin die Gefahr eines GAUs.

Ich bin wie Daniel ein absoluter Atomkraft-Befürworter. Und nach der nächsten Budnestagswahl haben weder die Roten noch die Grünen noch etwas in Deutschland zu melden, und daß die neue schwarz/gelbe Bundesregierung dann den Atomausstieg zurücknimmt, ist zum Glück längst beschlossene Sache.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. September 2008 13:16 
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Darth Severus hat geschrieben:
minorpart of subplot hat geschrieben:
So ein Atomunglück hält ja auch nicht an einer Staatsgrenze und denkt sich "Moment mal, die können nichts dafür, ich mach hier mal Schluss." Und in der Umgebung gibt es genug Kraftwerke, die eindeutig nicht reibungslos laufen.
Und genau aus diesem Grund ist ein Atomausstieg eines einzelnen Landes völlig sinnlos. Solange die meisten Lände um Deutschland herum Atomkraftwerke besitzen, besteht auch für uns weiterhin die Gefahr eines GAUs.


Aber nur weil es viele "falsch" machen, macht es das doch nicht besser.
Irgendwann muss mal wer anfangen es anders zu machen sonst würde es nie Entwicklung geben.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. September 2008 14:59 
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minorpart of subplot hat geschrieben:
Darth Severus hat geschrieben:
minorpart of subplot hat geschrieben:
So ein Atomunglück hält ja auch nicht an einer Staatsgrenze und denkt sich "Moment mal, die können nichts dafür, ich mach hier mal Schluss." Und in der Umgebung gibt es genug Kraftwerke, die eindeutig nicht reibungslos laufen.
Und genau aus diesem Grund ist ein Atomausstieg eines einzelnen Landes völlig sinnlos. Solange die meisten Lände um Deutschland herum Atomkraftwerke besitzen, besteht auch für uns weiterhin die Gefahr eines GAUs.


Aber nur weil es viele "falsch" machen, macht es das doch nicht besser.
Irgendwann muss mal wer anfangen es anders zu machen sonst würde es nie Entwicklung geben.


Diese Entwicklung die du möchtest ist aber nunmal falsch ;)


Zitat:
Ach nein? Du schreibst, dass alternative Energiequellen noch zu uneffizient sind um ganz Deutschland zu versorgen. Wie kann es dann sein, dass andere Länder ganz ohne Atomenergie auskommen und den Großteil ihres Bedarfs mit eben solchen erneuerbaren Energiequellen decken?
Es muss also möglich sein, Atomenergie ist kein Muss.


Sorry aber das ist hanebüchener Unfug - kein Land dieser Erde, welches so eine Wirtschaftsmacht hat wie Deutschland und dementsprechend Energie benötigt kann sich von regenerativen Energien versorgen - etwas anderes zu behaupten ist einfach quatsch. Deutschland ist die Drittgrößte Wirtschaftsmacht dieses Planeten, die größte Exportnation der Erde. Und du willst uns mit Solarenergie und Windrädern versorgen? Viel Spaß. :lol:

Diese Alternativen sind einfach nicht effizient genug, produzieren Kosten ohne Ende.

EDIT: Es wird ja fast zu meinem Markenzeichen, aber ich muss mal wieder ein Zitat einer berühmten Person bemühen, in diesem Fall von Guido Westerwelle:

Zitat:
»Wenn sich Windräder durch eine völlige Übersubventionierung noch in windstillen Berliner Hinterhöfen rechnen, dann hat das mit Förderung neuer Technologien nichts mehr zu tun.« 8.4.2004


...

Zitat:
[...]sondern darauf, dass sich diese Fässer ja nicht nach 10 Jahren einfach so in Luft auflösen. Radioaktivität löst sich NIE ganz auf.


Das kann man so pauschal nicht sagen, nur weil man noch keine Möglichkeit gefunden hat den radioaktiven Zerfall zu beschleunigen, bedeutet das nicht dass es nie eine Möglichkeit geben wird.

Zitat:
Wenn dann aber doch mal was schiefgeht, hilfts dir auch nichts, dass es so verdammt unwahrscheinlich war. Tot ist tot, egal unter welchen Voraussetzungen.
So ein Atomunglück hält ja auch nicht an einer Staatsgrenze und denkt sich "Moment mal, die kännen nichts dafür, ich mach hier mal Schluss." Und in der Umgebung gibt es genug Kraftwerke, die eindeutig nicht reibungslos laufen.


Ja gut, dann musst du alles abschaffen was irgendwie Menschen gefährden könnte. Dann kannst du selbst deinen PC zuhause nciht mehr benutzen, er strahlt auch ab, was zu einem erhöhten Krebsrisiko führt? Tot ist tot? Ich denke nicht, ich denke man sollte PCs trotzden weiter benutzen.

Und makaber wie das klingt, selbst wenn es zu einem Unfall kommt, lieber ein paar Strahlentote als weiterhin den Treibhauseffekt zu fördern und durch die Klimaerwärmung unschätzbar viele Menschen zu töten, durch die erhöhten Wasserstände, durch größere Wüsten (weniger Wasser, daher mehr Tote) usw usf.

In Deutschland ist noch nie etwas passiert, warum sollten wir nicht darauf vertrauen? Bis jetzt hat uns niemand enttäuscht!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. September 2008 20:56 
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Daniel hat geschrieben:
minorpart of subplot hat geschrieben:
Darth Severus hat geschrieben:
Zitat Mino: "So ein Atomunglück hält ja auch nicht an einer Staatsgrenze und denkt sich "Moment mal, die können nichts dafür, ich mach hier mal Schluss." Und in der Umgebung gibt es genug Kraftwerke, die eindeutig nicht reibungslos laufen.
Und genau aus diesem Grund ist ein Atomausstieg eines einzelnen Landes völlig sinnlos. Solange die meisten Lände um Deutschland herum Atomkraftwerke besitzen, besteht auch für uns weiterhin die Gefahr eines GAUs."

Aber nur weil es viele "falsch" machen, macht es das doch nicht besser.
Irgendwann muss mal wer anfangen es anders zu machen sonst würde es nie Entwicklung geben.


Diese Entwicklung die du möchtest ist aber nunmal falsch ;)


Deshalb habe ich das falsch ja auch extra in Anführungszeichen gesetzt, weil es mir nicht primär um meine Meinung ging (zu der ich natürlich stehe, ich bin gegen Atomenergie), sondern um das Argument, dass es andere Länder genauso machen. Dass es in anderen Ländern auch Atomkraftwerke gibt ist in meinen Augen einfach kein Grund es genauso zu machen.


Daniel hat geschrieben:
Zitat:
Ach nein? Du schreibst, dass alternative Energiequellen noch zu uneffizient sind um ganz Deutschland zu versorgen. Wie kann es dann sein, dass andere Länder ganz ohne Atomenergie auskommen und den Großteil ihres Bedarfs mit eben solchen erneuerbaren Energiequellen decken?
Es muss also möglich sein, Atomenergie ist kein Muss.


Sorry aber das ist hanebüchener Unfug - kein Land dieser Erde, welches so eine Wirtschaftsmacht hat wie Deutschland und dementsprechend Energie benötigt kann sich von regenerativen Energien versorgen - etwas anderes zu behaupten ist einfach quatsch. Deutschland ist die Drittgrößte Wirtschaftsmacht dieses Planeten, die größte Exportnation der Erde. Und du willst uns mit Solarenergie und Windrädern versorgen? Viel Spaß. :lol:

Diese Alternativen sind einfach nicht effizient genug, produzieren Kosten ohne Ende.


Österreich ist vielleicht keine Industriemacht, die man mit Deutschland vergleichen kann, aber wir kommen doch ganz gut ohne Atomenergie klar. Ich kann dir versichern, dass der Energieverbrauch aller gedeckt ist und auch für die Industrie genug übrigbleibt.


Daniel hat geschrieben:
Zitat:
[...]sondern darauf, dass sich diese Fässer ja nicht nach 10 Jahren einfach so in Luft auflösen. Radioaktivität löst sich NIE ganz auf.


Das kann man so pauschal nicht sagen, nur weil man noch keine Möglichkeit gefunden hat den radioaktiven Zerfall zu beschleunigen, bedeutet das nicht dass es nie eine Möglichkeit geben wird.


Du kannst aber genauso wenig davon ausgehen, dass es diese Lösung jemals bzw. rechtzeitig geben wird.

Daniel hat geschrieben:
Zitat:
Wenn dann aber doch mal was schiefgeht, hilfts dir auch nichts, dass es so verdammt unwahrscheinlich war. Tot ist tot, egal unter welchen Voraussetzungen.
So ein Atomunglück hält ja auch nicht an einer Staatsgrenze und denkt sich "Moment mal, die können nichts dafür, ich mach hier mal Schluss." Und in der Umgebung gibt es genug Kraftwerke, die eindeutig nicht reibungslos laufen.


Ja gut, dann musst du alles abschaffen was irgendwie Menschen gefährden könnte. Dann kannst du selbst deinen PC zuhause nciht mehr benutzen, er strahlt auch ab, was zu einem erhöhten Krebsrisiko führt? Tot ist tot? Ich denke nicht, ich denke man sollte PCs trotzden weiter benutzen.


Aber meinst du nicht, dass ein Unterschied zwischen einem Risiko, dem ich mich freiwillig aussetze, und einem möglichen Atomunglück ist? Wie kommen z.B. ich und ein paar Millionen andere Menschen dazu neben sowas wie Temelin zu leben?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. September 2008 21:35 
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Mino hat geschrieben:
Österreich ist vielleicht keine Industriemacht, die man mit Deutschland vergleichen kann, aber wir kommen doch ganz gut ohne Atomenergie klar. Ich kann dir versichern, dass der Energieverbrauch aller gedeckt ist und auch für die Industrie genug übrigbleibt.
Also, der Vergleich verbietet sich eigentlich von selbst. Wir haben ungefähr zehnmal so viele Einwohner wie ihr, und selbst wenn wir ALLE unsere Landschaften mit diesen bescheuerten Windrädern verschandeln würden, würde das nicht einmal annähernd genügen, um unseren Energiebedarf zu decken.

Es ist aber schon bezeichnend, wenn unser ehemaliger Bundeskanzler sich zum obersten Lobbyisten der Gazprom macht und offensichtlich das Ziel hat, uns von Rußland abhängig zu machen, nur weil er sich damit persönlich seine Taschen fällt. Wer hat den damals eigentlich gewählt?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 12. September 2008 23:01 
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Darth Severus hat geschrieben:
Mino hat geschrieben:
Österreich ist vielleicht keine Industriemacht, die man mit Deutschland vergleichen kann, aber wir kommen doch ganz gut ohne Atomenergie klar. Ich kann dir versichern, dass der Energieverbrauch aller gedeckt ist und auch für die Industrie genug übrigbleibt.
Also, der Vergleich verbietet sich eigentlich von selbst. Wir haben ungefähr zehnmal so viele Einwohner wie ihr, und selbst wenn wir ALLE unsere Landschaften mit diesen bescheuerten Windrädern verschandeln würden, würde das nicht einmal annähernd genügen, um unseren Energiebedarf zu decken.

Es ist aber schon bezeichnend, wenn unser ehemaliger Bundeskanzler sich zum obersten Lobbyisten der Gazprom macht und offensichtlich das Ziel hat, uns von Rußland abhängig zu machen, nur weil er sich damit persönlich seine Taschen füllt. Wer hat den damals eigentlich gewählt?


So ist das mit der SPD nunmal, die halten nicht was sie vorher versprechen! ;)

Zitat:

Österreich ist vielleicht keine Industriemacht, die man mit Deutschland vergleichen kann, aber wir kommen doch ganz gut ohne Atomenergie klar. Ich kann dir versichern, dass der Energieverbrauch aller gedeckt ist und auch für die Industrie genug übrigbleibt.


sorry aber der Vergleich ist einfach nur lächerlich, wie Darth sagte, wir haben 10 mal soviel Einwohner, aber nur 4 mal soviel Fläche, kein Wunder dass unser Energiebedarf um ein vielfaches höher ist. Der Unterschied wird noch krasser wenn man sich das BIP anguckt, Deutschland hat ein BIP von 2424 Milliarden Euro, Österreich knapp 1/7 davon. Wie soll das bitte funktionieren?

Zur Lösung der Endlagerungsproblems, das muss eben erforscht werden. Wie gesagt, ich denke es muss Geld in die Forschung und Entwicklung gesteckt werden, ne Sicherheit hat man nie, aber dennoch hat man auch keine Sicherheit dass der Treibhauseffekt gestoppt werden kann - man probiert trotzdem alles.

Zitat:
Aber meinst du nicht, dass ein Unterschied zwischen einem Risiko, dem ich mich freiwillig aussetze, und einem möglichen Atomunglück ist? Wie kommen z.B. ich und ein paar Millionen andere Menschen dazu neben sowas wie Temelin zu leben?


Temelin ist ein altes sowjetisches Kraftwerk - kaum Vergleich mit den modernen Deutschen Kraftwerken - die Lebensqualität leidet nicht wirklich, außer vlt die Ästetik. Aber da ist ein Kohlekraftwerk oder ein Windrad auch nicht besser.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 13. September 2008 09:01 
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Böse Zungen könnten gar behaupten, daß Schröder damals nur deshalb den Atomausstieg angestrebt hat, um Deutschland zu einem Absatzmarkt für die Gazprom zu machen...

Selbstverständlich bleibt bei Atomkraftwerken ein gewisses Restrisiko, und natürlich ist die Frage nach der Endlagerung noch nicht hinreichend geklärt, da hat Mino ja durchaus Recht. Aber meines Erachtens sind die bisherigen Forschungen in Sachen erneuerbare Energien einfach wenig erfolgreich gewesen. Im Wesentlichen sollte sich die Forschung auf zwei Gebiete konzentrieren: 1. Lösung der Lagerungsproblematik, 2. Erforschung der Kalten Fusion. Wenn wir erst einmal Fusionsreaktoren haben, können wir die bisherigen Spaltungsreaktoren entsorgen, aber nicht vorher! Dann steht uns aber auch eine unerschöpfliche Energiequelle zur Verfügung, die alle anderen überflüssig machen wird.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 13. September 2008 09:10 
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Daniel hat geschrieben:
...die Lebensqualität leidet nicht wirklich, außer vlt die Ästetik. Aber da ist ein Kohlekraftwerk oder ein Windrad auch nicht besser.


naja, ich wohne lieber neben einem Windrad als neben einem Kohle- oder Kernkraftwerk ;)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 13. September 2008 09:53 
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Leena hat geschrieben:
Daniel hat geschrieben:
...die Lebensqualität leidet nicht wirklich, außer vlt die Ästetik. Aber da ist ein Kohlekraftwerk oder ein Windrad auch nicht besser.


naja, ich wohne lieber neben einem Windrad als neben einem Kohle- oder Kernkraftwerk ;)
Ja? Ich nicht! Den infernalischen Lärm, den ein Windrad verursacht, will ich nicht ertragen müssen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. September 2008 15:11 
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Wenn man endlich mal das Problem der Endlagerung geklärt hat, dann ist Atomenergie vielleicht ok. Abgesehen davon kann auch bei den tollen modernen deutschen Reaktoren was schieflaufen - und wer sagt denn, dass nicht in anderen Ländern auch bald Atomenergie produziert wird, deren Kraftwerke aber eben nicht die Sicherheitsstandards "sicherer" Atomkrafwerke erfüllen. Ich glaube z.B. nicht, dass in China oder irgendwo in Afrika sich groß jemand um die Sicherheit kümmern wird...
Solange das Problem der Endlagerung allerdings noch nicht geklärt ist: Kraftwerke abschalten und abgeschaltet lassen. Alles andere kann nur damit verglichen werden, dass man von einer Klippe springt und sich denkt "Ok - wenn ich erst mal falle, dann überleg ich mir wie ich da wieder rauskomm." und das ist so unverantwortlich wie es nur irgendwie geht. Man forscht ja schon extrem lange an der Fusion rum und hat immernoch keine Möglichkeit dazu gefunden. Der Unterschied zu früher besteht aber darin, dass wir jetzt wissen wie gefährlich Radioaktivität ist. Zum Beispiel wissen wir jetzt, dass es nichts bringt sich unter einem Tisch zu verkriechen und den Aktenkoffer über den Kopf zu halten wenn eine Atombombe explodiert.

Es gibt ja wirklich Alternativen zur Atomenergie, die nicht mit dem Verbrenen von fossilen Brennstoffen zu tun hat! Also solte man zuerst einmal versuchen den Energieverbrauch zu senken und ihn mithilfe von erneuerbaren Energien zu decken. Da sind nämlich sicher noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft.
Abgesehen von Windenergie und Sonnenenergie gäbs doch auch noch Wasserenergie. Das Meer bietet doch da sicher ein "Energiereservoir". Ziemlich oft donnern doch Wellen an Steilklippen - das könnte man doch sicher irgendwie nützen.

Zitat:
Und makaber wie das klingt, selbst wenn es zu einem Unfall kommt, lieber ein paar Strahlentote als weiterhin den Treibhauseffekt zu fördern und durch die Klimaerwärmung unschätzbar viele Menschen zu töten, durch die erhöhten Wasserstände, durch größere Wüsten (weniger Wasser, daher mehr Tote) usw usf.

Ein paar Strahlentote?? Was ist mit den ganzen anderen Menschen, die vielleicht nicht sterben, aber den Rest ihres Lebens verkrüppelt und geschädigt leben. Und die folgenden Generationen, die mit den Folgen der Verstrahlung auszukommen haben.
http://www.spiegel.de/img/0,1020,600112,00.jpg

Zitat:
Die Anzahl an Leukämieerkrankungen in der Umgebung solcher Abbaugebiete ist statistisch nachweisbar deutlich erhöht. Dort wurden Milliarden an Steuergeldern eingesetzt, nur um die Zustände für die Anwohner zu verbessern.


Naaajaaa, da gibt es eine Studie, in der im Umkreis von 5 KM um ein AKW in mehreren Jahren statt den statistischen 17 Menschen mit Leukämie, 37 erkrankt sind. Kann auch Zufall sein, ich denke so eine beschränkte Studie ist nicht repräsentativ! Kann an den Genen oder an falscher Ernährung oder was weiß ich gelegen haben.[/quote]
Wenn mehr als doppelt so viele Leute erkranken finde ich das schon eine bedenkliche Entwicklung. Mit 17 und 37 hört sich das ja nicht soo schrecklich an. Aber rechne das mal hoch: Nehmen wir mal an, dass wir 23 Atomkraftwerke haben (wie in Frankreich...glaub ich). Dann sind das im Umreis von 5 km immerhin schonmal 391 Leute eh krank statistisch gesehen. Dazu kommen aber noch mal 460 Leute die eventuell wegen des AKW erkrankt sind. Damit haben wir im Endeffekt 851 Leukämiekranke.... und man kann davon ausgehen, dass eventuell vorhandene Strahlenbelastung nicht unbedingt nach 5 km verschwunden ist....


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. September 2008 16:53 
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Zitat:
Wenn man endlich mal das Problem der Endlagerung geklärt hat, dann ist Atomenergie vielleicht ok. Abgesehen davon kann auch bei den tollen modernen deutschen Reaktoren was schieflaufen - und wer sagt denn, dass nicht in anderen Ländern auch bald Atomenergie produziert wird, deren Kraftwerke aber eben nicht die Sicherheitsstandards "sicherer" Atomkrafwerke erfüllen. Ich glaube z.B. nicht, dass in China oder irgendwo in Afrika sich groß jemand um die Sicherheit kümmern wird...


Oh mein Gott, mit was für Vorurteilen wirfst du hier um dich? Natürlich, die Chinesen finden solche Reaktorunfälle ganz toll, endlich mal n paar Verstrahlte, wollten wir auch schon immer haben :wall: Mein Gott, erst denken, dann schreiben!
Natürlich kann was schief laufen, ist aber kein Argument, wir benutzen auch Flugzeuge, die können abstürzen, tun sie aber auch nicht oft, und in Deutschland schon gar nicht! Wir können nunmal nichts dafür was andere Länder veranstalten, wir diskutieren hier über Atomkraft in Deutschland, dann mit Afrika anzukommen zeugt entweder davon dass du nicht verstanden hast worum es geht, oder dass du schon so an den Haaren herbeigezogene Argumente bemühen musst um hier überhaupt was schreiben zu können.

Zitat:
Es gibt ja wirklich Alternativen zur Atomenergie, die nicht mit dem Verbrenen von fossilen Brennstoffen zu tun hat!
Abgesehen von Windenergie und Sonnenenergie gäbs doch auch noch Wasserenergie. Das Meer bietet doch da sicher ein "Energiereservoir". Ziemlich oft donnern doch Wellen an Steilklippen - das könnte man doch sicher irgendwie nützen.


Ich sag ja auch nicht dass NUR die Atomkraft benutzt werden sollte, der Energiemix machts, aber Kohle und Gas sollten einfach langsam ausrangiert werden. Natürlich muss in erneuerbaren Energien weiter geforscht werden, sag ich ja nichts gegen, dennoch muss die Atomkraft eine Alternative bleiben.

Zitat:
Also solte man zuerst einmal versuchen den Energieverbrauch zu senken und ihn mithilfe von erneuerbaren Energien zu decken. Da sind nämlich sicher noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft.


Klar, wir senken den Energieverbrauch, schaden damit auch nicht der Wirtschaft, welche dann wieder Leute entlässt, womit die Arbeitslosenzahl steigt, die Kosten für Sozialhilfe steigen, die Renten sinken und der komplette Sozialstaat marode wird - gute Idee! :klatsch:

Zitat:
Ein paar Strahlentote?? Was ist mit den ganzen anderen Menschen, die vielleicht nicht sterben, aber den Rest ihres Lebens verkrüppelt und geschädigt leben. Und die folgenden Generationen, die mit den Folgen der Verstrahlung auszukommen haben.


Ne, wir pusten lieber noch n bisschen CO2 in die Luft, damit wir dem Klimawandel noch n bisschen unter die Arme greifen, der schafft das nicht alleine :gaehn:

Zitat:
Wenn mehr als doppelt so viele Leute erkranken finde ich das schon eine bedenkliche Entwicklung. Mit 17 und 37 hört sich das ja nicht soo schrecklich an. Aber rechne das mal hoch: Nehmen wir mal an, dass wir 23 Atomkraftwerke haben (wie in Frankreich...glaub ich). Dann sind das im Umreis von 5 km immerhin schonmal 391 Leute eh krank statistisch gesehen. Dazu kommen aber noch mal 460 Leute die eventuell wegen des AKW erkrankt sind. Damit haben wir im Endeffekt 851 Leukämiekranke.... und man kann davon ausgehen, dass eventuell vorhandene Strahlenbelastung nicht unbedingt nach 5 km verschwunden ist....


Das war eine Statistik von 37 Menschen! 37! Repräsentativ ist wirklich was anderes! Bei 80 Millionen in Deutschland nicht gerade viel oder? Du brauchst auch nicht mit solchen Schreckensbildern zu kommen, oder soll ich dir mal Bilder von den Hurricane-Catrina/Ike-Opfern hier posten? Denen gehts auch nicht besser!


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Darth Severus hat geschrieben:
Leena hat geschrieben:
Daniel hat geschrieben:
...die Lebensqualität leidet nicht wirklich, außer vlt die Ästetik. Aber da ist ein Kohlekraftwerk oder ein Windrad auch nicht besser.


naja, ich wohne lieber neben einem Windrad als neben einem Kohle- oder Kernkraftwerk ;)
Ja? Ich nicht! Den infernalischen Lärm, den ein Windrad verursacht, will ich nicht ertragen müssen.


Sorry, ich weiß nicht, was für Lärm Du meinst. Wir haben hier etliche Windräder in der Umgebung stehen und die stören nun wirklich nicht. Klar, wenn man unmittelbar darunter steht, hört man wohl ein paar Windgeräusche. Aber diese als infernalisch zu bezeichnen, ist nun wirklich übertrieben. Außerdem stehen Windräder sowieso außerhalb von Ortschaften (was anderes macht ja auch wenig Sinn), so dass man sich da keinesfalls gestört fühlt.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. September 2008 17:14 
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Daniel hat geschrieben:
Klar, wir senken den Energieverbrauch, schaden damit auch nicht der Wirtschaft, welche dann wieder Leute entlässt, womit die Arbeitslosenzahl steigt, die Kosten für Sozialhilfe steigen, die Renten sinken und der komplette Sozialstaat marode wird - gute Idee! :klatsch:
Naja, bei den momentanen Strompreisen hat man gar keine andere Wahl, als im privaten Rahmen den Stromverbrauch zu senken. Ich bezahle inzwischen ungefähr fünfmal so viel für Strom jeden Monat wie vor 10 Jahren, ohne daß sich mein Verbrauch wesentlich geändert hat. Ich habe die Hoffnung, daß es zumindest nicht noch schlimmer wird, wenn die neue Regierung im nächsten Jahr den Atomausstieg zurücknimmt. Ohne Atomenergie wären weitere Erhöhungen auf jeden Fall nicht zu vermeiden.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. September 2008 17:24 
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Im privaten Bereich ist das was anderes, wenn aber der Energieverbrauch der Wirtschaft zurückgefahren werden soll, dann wäre das absolut tödlich.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. September 2008 18:26 
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Daniel hat geschrieben:
Oh mein Gott, mit was für Vorurteilen wirfst du hier um dich? Natürlich, die Chinesen finden solche Reaktorunfälle ganz toll, endlich mal n paar Verstrahlte, wollten wir auch schon immer haben Mein Gott, erst denken, dann schreiben!

Ok... da hast du Recht. Das war ein "Vorurteil"... oder genauergenommen Faulheit, weil ich um ehrlich zu sein keine Lust hatte in meinen Unterlagen und/ oder im Internet zu suchen, wo denn die unsichereren Reaktoren genau stehen.
Ich kann mich auf jeden Fall noch daran erinnern vor kurzem einmal etwas gehört zu haben, dass es immernoch Kernkraftwerke gibt die Reaktoren haben ohne Sicherheitsbehälter. Und wie das ausgehen kann sollten eigenlich alle wissen. Ausserdem gab es anscheinend auch schon Fälle in denen der Primär und Sekundärkreislauf durch Haarrisse oder sonstwas nicht mehr gescheit getrennt waren und dadurch das radioaktiv verseuchte Wasser aus dem Primärkreislauf ungehindert rauslaufen konnte. Ob das jetzt oft passiert oder nicht, aber ich hätte nicht so gerne radioaktiv verseuchtes Wasser in mein Gemüsebeet laufen...

Daniel hat geschrieben:
Natürlich muss in erneuerbaren Energien weiter geforscht werden, sag ich ja nichts gegen, dennoch muss die Atomkraft eine Alternative bleiben.

Als Alternative, vielleicht. Aber zur Zeit wird die Atomkraft als die Lösung aller Probleme dargestellt - und das ist sie ja mal wirklich nicht!

Daniel hat geschrieben:
Klar, wir senken den Energieverbrauch, schaden damit auch nicht der Wirtschaft, welche dann wieder Leute entlässt, womit die Arbeitslosenzahl steigt, die Kosten für Sozialhilfe steigen, die Renten sinken und der komplette Sozialstaat marode wird - gute Idee!

Ach... wenn man gut wärmeisolierte Häuser baut, nicht sinnfrei die ganze Welt beleuchtet (wer braucht um 3 Uhr in der Nacht eine von aussen beleuchtete Kirche in Hinterhuglampfing??) schadet das natürlich der Wirtschaft, ganz klar.

Darth Severus hat geschrieben:
Naja, bei den momentanen Strompreisen hat man gar keine andere Wahl, als im privaten Rahmen den Stromverbrauch zu senken. Ich bezahle inzwischen ungefähr fünfmal so viel für Strom jeden Monat wie vor 10 Jahren, ohne daß sich mein Verbrauch wesentlich geändert hat. Ich habe die Hoffnung, daß es zumindest nicht noch schlimmer wird, wenn die neue Regierung im nächsten Jahr den Atomausstieg zurücknimmt. Ohne Atomenergie wären weitere Erhöhungen auf jeden Fall nicht zu vermeiden.

Du bezahlst inzwischen auch mehr für Semmeln, Milch, Bücher oder jede andere Ware die du kaufst - und da hat sich die Menge die du kriegst ja schließlich auch nicht verändert... (nicht ganz so krass... bei Semmeln um den Faktor 2, bei Büchern um den gefühlten Faktor 20)
Wenn die Leute ihren Stromverbrauch senken weil ihnen der Strom zu teuer ist (und aus anderen Gründen werdens wohl die wenigsten machen), dann haben wir doch das Ziel erreicht ---> weniger Stromverbrauch --> weniger CO2 Ausstoß. Ähnlich wie beim Benzin.... wenns einem zu teuer ist muss man nicht Autofahren...

Wikipedia hat geschrieben:
Als Argument gegen den Atomausstieg wird von Befürwortern der Atomtechnik seit etwa 2006 das Argument der "CO2-Freiheit" in der Öffentlichkeit propagiert. Diese Argumentation erweist sich jedoch bei genauerer Betrachtung der Stromproduktion mit Uranbrennstoffen als nicht stichhaltig, denn für die Ausbeutung von Uranvorkommen werden erhebliche Mengen an Energie benötigt, durch deren Erzeugung CO2 freigesetzt wird. Beim Uranabbau entstehen auch direkte Emissionen, jedoch handelt es sich um radioaktive Folgeprodukte. Dabei handelt es sich vor allem um das radioaktive Edelgas Radon, dessen Zerfallsprodukte für etwa 10% aller Bronchialkarzinome verantwortlich gemacht werden (siehe Artikel zu Radon). Auch birgt die heute übliche In-Sito Methode der Ausbeutung von "low-grade" Uranvorkommen erhebliche Gefahren für die Umwelt, insbesondere für das Grundwasser. Aufgrund dieser Problematik findet in Europa trotz existierender Vorkommen kein Uranabbau mehr statt.


Daniel hat geschrieben:
Du brauchst auch nicht mit solchen Schreckensbildern zu kommen, oder soll ich dir mal Bilder von den Hurricane-Catrina/Ike-Opfern hier posten?

Das kannst du machen wie du willst... ich will dir ja nicht vorschreiben was du posten sollst, das ist deine Sache.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. September 2008 12:23 
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Tatsache ist, daß die Strompreise VOR der rot/grünen Katastrophe, äh, ich meine Regierung, jahrelang stabil waren und sich höchstens mal marginal erhöht haben. KEIN anderes Produkt außer Strom ist in den letzten zehn Jahren im Preis um das Fünffache angestiegen. Und dieser Anstieg ist nicht "gefühlt", sondern real!

Jegliche Ideologie mal außen vor gelassen, ist es einfach hirnrissig, einen Atomausstieg zu beschließen, wenn man nicht vorher ein Konzept hat, um die Versorgungslücke zu schließen. Schröder, Trittin und Konsorten haben gesagt, so, wir schalten die Atomkraftwerke ab, und es ist dann das Problem der Stromerzeuger, wie sie trotzdem weiterhin genug Strom zur Verfügung stellen. Das ist so, als würde man die Vorratskammer eines Restaurants plündern und anschließend verlangen, daß trotzdem jeder Gast satt werden soll.

Ein Atomausstieg kann erst dann beschlossen werden, wenn man VORHER alternative, regenerierbare Energiequellen hat. Und genau das wird auch passieren. Wenn Atomkraftwerke nicht mehr gebraucht werden, werden sie auch abgeschaltet. Aber nicht vorher. Märkte regeln sich nur durch Angebot und Nachfrage, das war immer so, und das wird auch immer so sein. Erst dann, wenn es eine konkurrenzfähige Alternative gibt, kann man auf Atomstrom verzichten. Und deshalb müssen als erstes die unsäglichen Subventionen für Windräder & Co. weg.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. September 2008 13:22 
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Darth Severus hat geschrieben:
Und deshalb müssen als erstes die unsäglichen Subventionen für Windräder & Co. weg.

Und was ist mit den Subvensionen der Atomenergie? Weißt du was die alles gesponsert bekommen? Gesponsert von unserem Geld, vom Geld aller Steuerzahler?
In welchem Konzern bekomme ich denn den Transport meines Mülls durch ein Polizeiaufgebot gesichert? Wir sind an der Strecke zum Aufbereitungslager, weißt du wie unsere Straßen aussehen, wenn wieder Kastoren durchfahren? Grün ist kein Ausdruck, auf jeder Brücke über die Fahrstrecke stehen Polizisten, die der Staat bezahlt und nicht die Energieversorger, die durch die Kernkraftwerke ihr Geld verdienen.
Solche Dinge bekommen die Energieversorger und die Fußballclubs bezahlt, kannst du mir sagen wieso? wenn ich einen Großtransport für eine große Anschaffung im Büro brauchen würde, müsste ich den selbst bezahlen und würde ihn nicht durch den Staat subvensioniert bekommen.

Natürlich können wir derzeit unseren Stromverbrach nicht gänzlich ohne die Atomenergie erzeugen. Aber warum ist das so? Weil die Energielobbi schon vor Jahren jede andere alternative Energie unterdrückt hat. Vor Jahren durften nicht mal alte Mühlen wieder in Betrieb gehen um so Strom erzeugen, weil die Stromversorger das Monopol hatten und es nicht zugelassen haben. Viele alte Kleinenergiewerke mussten so außer Betrieb gehen. Heute muss der Energieversorger wieder zulassen.

Wenn man schon vor 20 Jahren die Gelder aus der Atomenergie aus der Forschung genommen hätte und hätte sie in vergleichbar großer Höhe in die Entwicklung anderer, alternativen Energien gesteckt hätte, wären wir heute weiter. Und wären weiter weg vom Atomstrom.

Es gibt die Erdwärme, Wasser, Wind, Solar... Aber ohne ausreichd Forschungsgelder kann man nichts entwickeln. Da hat die Atomlobbie schon Glück, dass sich die Forschungskosten eben auch "militärisch" einsetzten und nutzen lassen. ;)

Es ist für mich unverantwortlich, dass man Atomenergie zulässt, wenn ihre Abfallbeseitigung nicht gesichert ist. Wenn ich heute einen Steinbruch aufmache muss ich auch nachweisen was ich mit dem Abfall, mit dem Schleifmittel oder so, mache und wo ich es entsorge. Das geht sogar soweit, dass wir schon einen Entsorgungsweg für natürlich vorkommendes Materail benötigen (zb im Straßenbau). Das kann bei kleinen Baustellen (eine Straße mit 200 m Länge) schon mal 200.00 €uro ausmachen. Wenn eine Kommune die Kosten nicht tragen müsste, dann würde sie auch mehr Spielraum haben. Aber die Kommune muss sich selbst um die Entsorgung kümmern und diese bezahlen, wieso müssen das die Energieversorger nicht auch? Wenn sie diese Kosten tragen müssten wäre der Strom noch teurer und die Gewinne der Energielobbi sicher kleiner. Aber dann wäre auch ein echter Wettbewerb gegeben. So ist er das nicht.

Zur Sicherheit...
vor Jahren ist in Forst (ca. 20 km weg von Philippsburg) ein Flugzeug auf ein Wohngebiet gekracht. In der Berichterstattung in den Medien hatten sie gesagt, dass es sich nur um Sekunden gedreht hat, ob das Flugzeug nun in Forst oder in Philippsburg runter gekommen wäre. Das waren keine 10 Sekunden Unterschied. Natürlich ist das alles statisch berechnet, und als Bauing. weiß ich auch, wie man eine Statik aufstellt ;) aber rein statisch müssten auch die Wold-Trade-Türme noch stehen, denn die hätten den Aufprall eine noch größeren Flugzeug auch aushalten müssen. Wir wir wissen, haben sie das aber nicht ausgehalten.

Ich bin 20 km von Philippsburg aufgewachsen, kenne genügend Männer die heute unfruchtbar sind, weil sie im KKW gearbeitet haben, kenne die Gefahren, kenne die Bunker die in Ph. im genzen Stadtgebiet verteilt sind. Man bekommt hier auch mehr mit, wenn es zu kleinen Störfällen kommt, es muss nicht immer über die große Presse gehen.

Ich sehe aber auch die Auflagen, die mit dem Kraftwerk verbunden sind... So ist ZB. vorgeschrieben wieviele Personen im Kraftwerk beschäftigt sein müssen, das geht bis zu den Sekretärinnen. Es spielt keine Rolle, ob die sinnvolle Arbeit haben oder nicht, sie surfen den ganzen Tag im Internet und schlagen sich so die Zeit tot, aber sie müssen ihre Quote erreichen. Sinnvonll nicht?

Ich schau mir da lieber ein Windrad an, als dass ich ein Kernkraftwerk ansehe.... Es gibt viele Bauten, teschnische oder private, die mir optisch nicht gefallen, aber man muss mit leben. Ein Klärwerk ist auch nicht schön und schon gearnicht geruchsneutral, aber was solls, wir brauchen sie eben. Ein Windrad schau ich mir da schon viel lieber an! ;)

Mir persönlich bleibt nicht viel Spielraum um den Energiebedarf zu drosseln, ich kann ZB auf strombetrieben Weihnachtsschmuck oder sonstigen Firlefanz verzichten... das gesamte Stromentz einer Stadt ist auf den Dezember ausgelegt, denn da kommen die Energiespitzen Heizung und Weihnachtsbeleuchtung zusammen. Irrsinnig, dass sich die Auslastung der Energiegewinnung auf 2 Monate im Jahr richtet... als wenn man die Weihnachtsdekoration nicht auch stromlos gestalten könnte...
Ich kann auf die Funkmaus verzichten, welche auch noch Strom braucht und kann eine herkömmliche benutzen....
Ich kann die elekrtischen Geräte ganz ausschalten oder gar vom Netz trennen, wenn ich sie nicht brauche... Ich kann sie gut nutzen (nur volle Waschladungen waschen, oder Kühlgeräte regelmäßig abtauen) und und und...
Jeder noch so kleine Beitrag hilft uns weiter.
Aber mit der Atomenergie haben wir ein Problem geschaffen und schaffen es noch, welches selbst unsere Enkel nicht in den Griff bekommen werden! DAS kann nicht sinnvoll sein.

Wir müssen unsere Erde schützen und nicht noch vergiften!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. September 2008 11:55 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. September 2008 13:50 
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Prinzessin hat geschrieben:
Natürlich können wir derzeit unseren Stromverbrauch nicht gänzlich ohne die Atomenergie erzeugen.

Wer sagt denn, dass man nur durch Windräder die Energie der gesamten Atomkraftwerke ersetzten muss? Man sollte schon den Beirtag richtig lesen, wenn man ihn beantwortet ;)
Ich mache der Politik den Vorwurf, dass sie vor Jahren, Jahrzehnten die Forschungsgelder zu einseitig auf die Atomenergie geleitet hat und sich damal schon nicht um Alternativen gekümmert hat. (wie ich ja schon geschrieben habe)
Heute zahlen wir dafür... durch unsere Abhängigkeit von den großen Stromkonzernen, durch die Stormkosten und vorallem zahlt unsere Erde den Preis für unsere Umweltpolitik....

Da fällt mir doch glatt ein Sprichwort ein

Wir gehen mit unserer Erde um, als wenn wir noch eine Zweite im Petto hätten.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. September 2008 14:06 
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Prinzessin hat geschrieben:
In welchem Konzern bekomme ich denn den Transport meines Mülls durch ein Polizeiaufgebot gesichert? Wir sind an der Strecke zum Aufbereitungslager, weißt du wie unsere Straßen aussehen, wenn wieder Kastoren durchfahren? Grün ist kein Ausdruck, auf jeder Brücke über die Fahrstrecke stehen Polizisten, die der Staat bezahlt und nicht die Energieversorger, die durch die Kernkraftwerke ihr Geld verdienen.
Solche Dinge bekommen die Energieversorger und die Fußballclubs bezahlt, kannst du mir sagen wieso? wenn ich einen Großtransport für eine große Anschaffung im Büro brauchen würde, müsste ich den selbst bezahlen und würde ihn nicht durch den Staat subvensioniert bekommen.


Was für ein schwaches Argument. Die Betreiber der Atomkraftwerke tragen nunmal nicht die Schuld daran, dass die Ökoterroristen ständig meinen sich an Schienen anketten zu müssen, da sind diese Umweltfreaks ganz alleine dran schuld. Wenn man dieses Polizeiaufgebot nicht hat, dann sterben pro Castor mit Sicherheit 100 Menschen weil sie von der Eisenbahn zerfetzt werden. DANN ist das Geschrei groß. Also komm nicht mit solch abstrusen Quervergleichen.

Zitat:
Natürlich können wir derzeit unseren Stromverbrach nicht gänzlich ohne die Atomenergie erzeugen. Aber warum ist das so? Weil die Energielobbi schon vor Jahren jede andere alternative Energie unterdrückt hat. Vor Jahren durften nicht mal alte Mühlen wieder in Betrieb gehen um so Strom erzeugen, weil die Stromversorger das Monopol hatten und es nicht zugelassen haben. Viele alte Kleinenergiewerke mussten so außer Betrieb gehen. Heute muss der Energieversorger wieder zulassen.


Damals gab es ein Monopol, das ist nunmal die Schuld des Staates und nicht der Stromversorger. Wenn es keinen entsprechenden Konkurrenten gibt, was soll man machen? Du glaubst doch nicht allen ernstes dass die durch solche Kleinenergiewerke den Markt kaputt machen lassen. Das hier ist Kapitalismus, und kein Kindergarten.

Zitat:
Wenn man schon vor 20 Jahren die Gelder aus der Atomenergie aus der Forschung genommen hätte und hätte sie in vergleichbar großer Höhe in die Entwicklung anderer, alternativen Energien gesteckt hätte, wären wir heute weiter. Und wären weiter weg vom Atomstrom.


Hätte wäre wenn, bla bla. Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Papa Milliardär.

Zitat:
Es gibt die Erdwärme, Wasser, Wind, Solar... Aber ohne ausreichd Forschungsgelder kann man nichts entwickeln. Da hat die Atomlobbie schon Glück, dass sich die Forschungskosten eben auch "militärisch" einsetzten und nutzen lassen. ;)


Wieder ein schwaches Argument - wir in Deutschland investieren wohl auf diesem Planeten mit am meisten in Forschung und Entwicklung, davon können sich andere Staaten mal ne Scheibe abschneiden. Du willst noch mehr Geld in die Forschung stecken? Okay, aber dann bitte leg mir mal einen Plan vor wie das mit dem Bundeshaushalt für 2009 vereinbar sein soll, wir leben in Deutschland immernoch auf Pump, frühestens 2010 werden wir keine neuen Schulden anhäufen. Klar, feuern wir noch ein bisschen Geld raus. Man hätte vlt die 300 Millionen nehmen können die gerade die KfW an die Lehman Group bezahlt hat - ach ich vergaß, die sind ja ein schwarzes Loch, das Geld weg und die Firma insolvent. Weltklasse. :wall:

Zitat:
Es ist für mich unverantwortlich, dass man Atomenergie zulässt, wenn ihre Abfallbeseitigung nicht gesichert ist. Wenn ich heute einen Steinbruch aufmache muss ich auch nachweisen was ich mit dem Abfall, mit dem Schleifmittel oder so, mache und wo ich es entsorge. Das geht sogar soweit, dass wir schon einen Entsorgungsweg für natürlich vorkommendes Materail benötigen (zb im Straßenbau). Das kann bei kleinen Baustellen (eine Straße mit 200 m Länge) schon mal 200.00 €uro ausmachen. Wenn eine Kommune die Kosten nicht tragen müsste, dann würde sie auch mehr Spielraum haben. Aber die Kommune muss sich selbst um die Entsorgung kümmern und diese bezahlen, wieso mÃüssen das die Energieversorger nicht auch? Wenn sie diese Kosten tragen müssten wäre der Strom noch teurer und die Gewinne der Energielobbi sicher kleiner. Aber dann wäre auch ein echter Wettbewerb gegeben. So ist er das nicht.


Weil Atommüll nunmal gefährlich ist, und die Mittel für den Straßenbau eben nicht, deshalb hat der Staat da auch seine Finger drin. Das wurde hier schon diskutiert, das einzige Problem ist die Endlagerung, und ich bin überzeugt dass da bald eine Lösung gefunden wird.


Zitat:
Zur Sicherheit...
vor Jahren ist in Forst (ca. 20 km weg von Philippsburg) ein Flugzeug auf ein Wohngebiet gekracht. In der Berichterstattung in den Medien hatten sie gesagt, dass es sich nur um Sekunden gedreht hat, ob das Flugzeug nun in Forst oder in Philippsburg runter gekommen wäre. Das waren keine 10 Sekunden Unterschied. Natürlich ist das alles statisch berechnet, und als Bauing. weiß ich auch, wie man eine Statik aufstellt ;) aber rein statisch müssten auch die Wold-Trade-Türme noch stehen, denn die hätten den Aufprall eine noch größeren Flugzeug auch aushalten müssen. Wir wir wissen, haben sie das aber nicht ausgehalten.


Hätte wäre wenn - es ist nichts passiert und damit ist das Beispiel hinfällig. Es bleibt dabei, in Deutschland gab es nie einen Zwischenfall mit Atomkraftwerken in dem Menschen gestorben sind.

Zitat:
Ich sehe aber auch die Auflagen, die mit dem Kraftwerk verbunden sind... So ist ZB. vorgeschrieben wieviele Personen im Kraftwerk beschäftigt sein müssen, das geht bis zu den Sekretärinnen. Es spielt keine Rolle, ob die sinnvolle Arbeit haben oder nicht, sie surfen den ganzen Tag im Internet und schlagen sich so die Zeit tot, aber sie müssen ihre Quote erreichen. Sinnvonll nicht?


Das ist eben Bürokratie - welche Partei setzt sich nochmal für den Abbau der Bürokratie ein? Richtig, die CDU. Was wollen die nochmal? Richtig, den Atomausstieg rückgängig machen.

Zitat:
Ich schau mir da lieber ein Windrad an, als dass ich ein Kernkraftwerk ansehe.... Es gibt viele Bauten, teschnische oder private, die mir optisch nicht gefallen, aber man muss mit leben. Ein Klärwerk ist auch nicht schön und schon gearnicht geruchsneutral, aber was solls, wir brauchen sie eben. Ein Windrad schau ich mir da schon viel lieber an! ;)


Deine persönliche Meinung, mir ist das völlig Schnurz ob Windrad oder Atomkraftwerk - zumindest von der Optik her.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. November 2008 18:13 
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Wohin voreilige Experimente mit erneuerbaren Energien führen können, zeigt eindrucksvoll dieser Artikel, den ich deshalb nicht kommentiere.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Dezember 2008 13:24 
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Viel sinnvoller als einen Atomausstieg finde ich das hier: Link

Da es inzwischen zahlreiche Alternativen zur vollkommen veralteten Glühbirne gibt, die allesamt nur einen Bruchteil an Energieverbrauch haben, fand ich den Schritt, Glühbirnen zu verbieten schon vor einiger Zeit in Australien gut. Schön, daß sich die EU dem jetzt angeschlossen hat.

Eine 130 Jahre alte Technologie muß man nicht mehr verwenden, wenn es etwas besseres gibt. Die Glühbirne war ganz sicher eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit, aber ihre Zeit ist eindeutig um. Wir können uns Lichtquellen, die 95% der zugeführten Energie ganz einfach verschwenden, nicht mehr leisten.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Dezember 2008 15:27 
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Ich habe im Prinzip nichts gegen Kernenergie, wenn sie denn so sicher wäre, wie es immer behauptet wird. Ich glaube jedoch nicht daran, vor allem, weil sich die Betreiber bei Störfällen nicht immer vorschriftsmäßig verhalten, Störfälle gar nicht oder verspätet melden.

Es ist statistisch erfasst, dass es um die Hälfte mehr Fälle an Leukämie erkrankter Kinder in der Nähe von Kernkraftwerken gibt, als es durchschnittlich sein sollten, und somit, auch Todesfälle. Das bekannteste Beispiel ist wohl Krümmel in der Elbmarsch.

Und Kraftwerksbetreiber, die behaupten bei einem Störfall habe es keine Verletzten gegeben, und sich dann hinterher bei polizeilichen Ermittlungen doch herausstellt, dass es welche gegeben hat. Solchen Leuten traue ich auch noch andere Sachen zu, zumal diese Verletzungen noch nicht einmal strahlenbedingt waren.

Der Super-GAU in Tschernobyl hat mir damals einen gehörigen Schrecken eingejagt und in teilen von Bayern gibt es immer noch Gebiete mit erhöhter Strahlenbelastung.

Hier noch ein paar Zitate:

Zitat:
Trotz ausdrücklicher Nachfrage der Reaktoraufsicht am 2. Juli beim stellvertretenden Werksleiter habe dieser dieses meldepflichtige Ereignis zunächst verneint, erst am 6. Juli mittags wurde es offiziell gemeldet.

Zitat:
Wie erst einige Monate später bekannt wurde, hatte sich eine Wasserstoffexplosion in direkter Nähe zum Reaktordruckbehälter ereignet. Die Zuleitung der Kühlung des Reaktordeckels mit 100 mm Durchmesser zerriss dabei auf einer Länge von 2 bis 3 Metern. Der Betreiber versuchte den Vorfall weitestgehend zu verschleiern. Zum Beispiel wurde er lediglich mit der Bezeichnung "spontane Dichtungsleckage" an das zuständige Ministerium gemeldet. Erst nach zwei Monaten gelang es den Aufsichtsbehörden unter heftigen Streit mit dem Betreiber, das "Leck" bei abgeschaltetem Reaktor zu besichtigen, wobei das Ausmaß des Störfalles entdeckt wurde. Wäre der Reaktor gleich nach der Explosion vorschriftsmäßig abgeschaltet worden, hätte der Betreiber zu Beginn des Winters für mehrere Millionen Euro Ersatzstrom zukaufen müssen.


Zitat:
Nach Auffassung des für die Atomaufsicht zuständigen Sozialministeriums sind die Vorgänge sowohl in Krümmel als auch Brunsbüttel "auf jeden Fall meldepflichtig". Ein Sprecher des Betreibers des KKW Krümmel, bestritt dies jedoch zunächst für sein Kraftwerk, da das Ereignis außerhalb des Reaktors stattgefunden habe. Später räumte das zuständige Ministerium ein, dass auch der Reaktor sekundär betroffen war.

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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Dezember 2008 15:53 
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Allerdings möchte ich nicht wissen wieviele Leute an irgendwelchen Atemwegserkrankungen sterben die durch Ruß/Rauchpartikel von Kohlekraftwerken verursacht werden. Das stimmt die relation dann einfach hinten und vorne nicht. Leukämie ist schrecklich, ohne frage, aber ganz ehrlich das gibts eben nur im direkten Umkreis eines Kraftwerks, wie weit dann Feinstaub und eben diverse Schadstoffe sich verbreiten ist wohl nicht auszudenken.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Dezember 2008 01:44 
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Darth Severus hat geschrieben:
Nur eines: Weißt du, wie viele Windräder man aufstellen müßte, um auch nur ein Atomkraftwerk zu ersetzen? Womit zerstört man also die Natur wohl nachhaltiger?

Ich habe viele viele Windräder auf Corsica gesehen. Es sah schick aus und hat keinem geschadet. Und Strom gab es auch immer... Strom sparen ist eh am effektivsten, mit Glüsparbirnen fängt es an und es geht ganz einfach. Standby abschalten ist noch billiger. Mindestens ein AKW gespart.

Nichts gegen Kernkraftwerke... Solange MEIN Kind keine Leukämie davon bekommt und der Atommühl in Russland entsorgt wird...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Dezember 2008 07:44 
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Kathrina hat geschrieben:
Ich habe viele viele Windräder auf Corsica gesehen. Es sah schick aus und hat keinem geschadet.

Keinem geschadet? Erzähl das mal den vielen Wildvögeln, die jährlich in die Windräder knallen und dabei draufgehen. zum "schick" - das ist wohl Geschmackssache, denke ich. Ich bin an der Nordsee aufgewachsen, einer Gegend mit viel Wind und folglich jeder Menge Windräder, und ich fand sie alles andere als schick.
Dazu kommt dann noch die tolle Idee, die Dinger im Watt aufzustellen. Wieder mal nicht richtig durchdacht natürlich, denn das Watt ist ein nicht zu unterschützender Lebensraum, der eh schon stark beschädigt ist. Ich will gar nicht wissen, wie viel davon die Fundamente der Windräder noch zerstören würden. :lala:

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Spare Dir die Zeit, profilneurotischen Gerüchteverbreitern erklären zu wollen, daß ihr Handeln gemein und ethisch unrecht ist, denn emotional und sozial dumme Menschen werden ihr Ego immer über Ethik und Moral stellen und selbst wenn Du heute, als Nachweis ihres Unrechtes, direkt vor ihren Augen übers Wasser läufst, wird morgen mindestens einer von ihnen behaupten, Du könntest nur nicht schwimmen!

:einfang: Boardehe mit meinem Schatz Darthagnan :einfang:
:haliju: Liebe Grüße an meine Boardtöchter MissyLupin, Fleur und Sha :haliju:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Dezember 2008 21:29 
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Ja, ja, und Waserkraft schadet den Fischen, Solarenergie ist zu teuer und ineffektiv, Wärmekraftkopplung ebenfalls zu teuer... Nur AKWs sind sauber, schliesslich sind die Uranminen nicht in meiner Nachbarschaft.

Und was gibt es gegen Energiesparen aususetzen? Schadet es der Wirtschaft?


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