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 Betreff des Beitrags: [Kurzgeschichte] Phönix
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Mai 2007 11:50 
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Registriert: 16. Oktober 2006 12:00
Beiträge: 27
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Disclaimer: Wie immer gehört mir nur das Gedankengut. Der Cara gehört der lieben Madame Rowling

Genre: Trauriges Drama

Alter: Jeder kann es wohl lesen aber ob man es versteht keine Ahnung ;-)

Autor: Draconis/Rejro

Anmerkung: Das Lied was in kursiv stellenweise erwähnt wird, ist Phönix von der Gruppe Lame Imortelle


Titel: Phönix







Wenn sich alles was man glaubte, in das Gegenteil verkehrt und die Nacht unbeugsam gierig, auch den letzen Traum verzehrt.


Die Nacht lag unbeugsam vor ihm - seine blasse Haut wurde vom Mond beschienen, die silbernen Strahlen verfingen sich in seinem sternenfarbenen Haar. Sein Leben war eine Ruine, nur er konnte sich eigentlich von ihr erretten. Doch die Kraft fehlte ihm hier eindeutig. Sein Innerstes ein ewig währender Krieg, ein Toben ein Brausen. Nichts war ihm gut genug. Nichts war ihm heilig.
Dieses Leben musste er ablegen wie eine Hülle die sein ganzes Sein bestimmte. Seine geschundene, strangulierte Seele endlich befreien und gegen den Rest der Welt beschützen. Er, ja, nur er konnte sich erretten. Doch wusste er nicht wie, wie er diese Schmerzen ablegen konnte.


Wenn man das Buch des eigenen Lebens nicht mehr lesen kann, kommt das Ziel des eigenen Strebens an seinem Ende an.

Konnte er vor dem Krieg, der in ihm herrschte, fliehen? Konnte er alles hinter sich lassen? Vater, Mutter, dieses Haus? Konnte er es wirklich zu einem Besseren wenden?
Wo kam er her? Und vor allem wohin ging er? Konnte aus den Ruinen seiner Träume wieder eine Blume wachsen? Konnte er sich wirklich wieder etwas erträumen? Und nur dieses eine Mal Glück haben, dass er es sich erkämpfen konnte?



Wenn mich jeder meiner Taten, nur noch mehr Schmerz lehrt. Und jedes Glück, zum Greifen nahe, nur die Verzweiflung nährt.


Immer wenn er versuchte, ein anderes Leben zu führen, kam ihm seine Erziehung dazwischen. Wenn sein Wille stark genug war, nicht mehr zurückzufallen, dann war sein Vater das unüberwindbare Hindernis. Er fragte sich: War er noch in der Lage, selber zu denken? Oder hatte man dies schon verwirkt? Im Keim erstickt? Er war eine Marionette, gezeugt um zu dienen, dieser Gesellschaft Rechenschaft abzulegen, als Eigentum des Dunklen Lords. Doch war es ihm in dieser regnerischen Nacht vergönnt auszubrechen?



Wenn man sich im Spiegel nicht mehr selbst erkennen kann, dann brennt man das alte Leben nieder und fängt von vorne an.

Heute war es genug, er war ein Phönix. Er würde aus seiner Asche neu auferstehen. Glanzvoller, besser und vor allem stärker. Ja er würde allen die Stirn bieten, er würde endlich für seine Meinung einstehen.
Bedächtig stiess er das Fenster vor sich auf, kletterte auf den Sims. Aufrecht wie ein Mann voller Stolz, liess er den Regen seine Kleidung durchnässen, den Wind an seinem langen sternenfarbenen Haar zerren.
Dann erhob er seine Stimme und schrie:

„Ich habe alles gehabt, ich habe alles verloren. Doch in dieser Stunde werde ich wiedergeboren. Wie ein Phönix aus der Asche, werde ich auferstehen. Alles was mir unerreichbar schien, werde ich dann vor mir sehen.“

Kraftvoll stiess er sich ab, wollte fliegen, doch er war ein Engel den man die Flügel bei der Geburt gebrochen hatte. Qualvoll war der Aufschlag in der Realität. Schmerz, unbeschreiblicher Schmerz durchzuckte ihn.



Die Stille schloss ihn ein, dunkel und barmherzig. Kein Laut drang an seinen Ohren. Selbst der Schmerz schien weggeblasen zu sein. Dunkel hörte er eine Stimme, wer war der Sprecher?
Langsam entspannte sich sein Körper. Er wurde gnädig in das weisse Licht empfangen. Nun konnte er leben, endlich frei leben.

Schlußendlich war Dracos Wunsch in Erfühlung gegangen, auch wenn es anderes war als erwartet, konnte seine Seele nun in Frieden ruhen, ohne seines Vaters Peinigung.


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 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Juni 2007 18:21 
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Registriert: 30. August 2005 12:00
Beiträge: 545
schaurig schöne Zeilen


ein Weg aus der Finsternis, den leider manche einschlagen


es gibt zwar auch andere, aber jeder wählt seinen Weg selbst


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